Aus aktuellem Anlass: Leute, macht euer Laub doch bitte weg!
In diesen Tagen fahren Feuerwehr und Straßenreinigung sich einen “Kipparsch”, um Laub von den Gullies zu kratzen. Da kann der Halbkreis- Ingenieur wenige Stunden zuvor getrost das Laub zusammengekehrt haben, dann kommt ein Windstoß, und von den Bäumen kommt jede Menge Nachschub. Beim nächsten Regen werden die Blätter auf die Straßeneinläufe gespült, und dicht ist der Gully. Besonders ärgerlich dabei: Man wird um 22.30Uhr zu einer überfluteten Straße gerufen, vor Ort macht Mutter Szybulla das Fenster auf, um den Einsatzkräften gut informiert mitzuteilen: “Der Gully ist genau da vorne. Liegen bestimmt wieder Blätter drüber, habe ich heute Nachmittag schon gesehen. Jedes Jahr der gleiche Ärger.” Zur Krönung wird man dann noch, während man im trüben Wasser fummelt wie ein Waschbär, von Verkehrsteilnehmern angemacht, wie lange diese Aktion denn noch dauern soll. (“Verzieh dich, du Wurst, ich bin schließlich nur hier, damit du irgendwann auf dein Sofa kommst!”)
Na prima. Wenn sie schon seit Jahren von dem Problem weiß, warum sitzt sie dann stundenlang am Fenster, um zu beobachten, wie sich das Wasser staut, um dann, kurz, bevor der Keller volläuft, die Feuerwehr zu rufen? Ist das denn so schwer, zwischendurch “mal eben” ein paar Blätter wegzumachen??? Mehr machen wir doch auch nicht! – Währenddessen müssen sich dann um eventuelle wichtigere Einsätze die Kollegen aus dem Nachbarrevier kümmern.
Großes Kino in deutschen Straßen…
So ist es auf deutschen Straßen. Leider….
Und die Feuerwehren sind dann, wenn es mal stäker regnet stundelang damit beschäftigt Aufgaben zu erledigen, die ein Normalo-Bürger in fünf Minuten auch selber schaffen könnte….aber dafür müsste er ja aus der Haustür treten und sich ggf. noch nass machen.^^
Da fand ich die Aufforderung eines, dir bekannten, Pressesprechers gestern im Hörfunk richtig gut, dass sich die Bürger auch selbst einen Besen schnappen könnten und damit den Hilfskräften enorme Arbeit abnehmen würden!
Da magste den Kopf einfach stundenlang an den nächsten Türpfosten donnern… Aber es gibt ja immer irgendwelche “Trottel”, die so was machen bzw machen müssen während Omma Brömmelkamp ihr Wohnsofa vollpupst und Töchterchen Irmgard ihr dabei lieber Gesellschaft leistet, als sich bei dem Schmuddelwetter draußen für 5 Minuten mit Schüppe und Besen rumzutreiben… Und solang es die gibt, wird sich an solchen Tatsachen einfach nichts ändern!! Und ich sage euch, jeder von euch kennt mindestens eine Irmgard…
So viele Leute kann man nur leider nicht kopfüber in die angestaute Brühe auf der Straße tunken!
Find ich unmöglich, diese Mentalität. Bloß nicht den Arsch heben, da gibt’s ja wen, den man zuständig machen kann.
Das sind die gleichen Leute, die wegschauen wenn jemand verprügelt wird.
ich bin nicht alleine*freu* ich dachte so Vollpfosten gibts nur im Rettungsdienst….
Dem Aufruf kann ich (wenn auch aus anderen Gründen) nur zustimmen. Mir reicht der nasse Laubmatsch auf den Fußwegen, auf dem ich ‘ne zeitlang wie auf Eiern gelaufen bin. Mittlerweile neue Schuhe mit besserem Profil, da geht’s besser. Die Schulter war dann trotzdem schon gestaucht…
Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich im Leben noch keinen Gulli sauber gemacht habe *hust* Die Feuerwehr habe ich deswegen allerdings auch noch nicht gerufen. Ich wohne nicht direkt an der Straße, und in die Gullis kann ich nicht gucken, weil die zugeparkt sind. Hilft das eigentlich gegen die Verstopfung, wenn da ein Auto drüber steht? *grübel* Ich meine, kommt dann da überhaupt soviel rein?
Das Laub wird durch das abfließende Regenwasser auf den Deckel des Regenwasser- Einlaufes geschwemmt. Dort liegt es oft flach in einer Schicht auf, so dass es reichen würde, die Laubschicht einfach mit einer Harke oder einer Schaufel beiseite zu schieben und z.B. auf den Gehwegrand zu legen. Oft ist der Korb darunter nämlich gar nicht verstopft, so dass es nicht nötig ist, den schweren Deckel zu heben.
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