Ein Buch?

Der Bloggerkollege Alltag im Rettungsdienst brachte mich auf den Trichter, es sei vielleicht eine gute Idee, einige Geschichten meines Blogs als Buch herauszuringen. So für die Internet- Allergiker, als Analog- Version für unter den wackelnden Küchentisch.

Für Internet- Ausdrucker: Mein Blog fürs Regal

Meine Gedanken gehen da in die Richtung, ausgewählte Artikel aus meinem Berufsleben mit einem informativen Rahmen zu Hintergründen oder Tipps zur Selbsthilfe zu versehen, damit es flüssiger zu lesen ist und es auch einen Grund gibt, das Buch zu kaufen, wenn man das Blog schon kennt. Es soll in einem Umfang von vielleicht 150 bis 200 Seiten als Taschenbuch erscheinen. Soll ja auch nicht all zu teuer werden. Die „privaten“ Artikel würde ich dabei aussparen, um bei einem Thema zu bleiben.

Dazu hätte ich gerne eure Meinung: Eine gute Idee, deren Realisierbarkeit ich weiter überlegen sollte? Oder „nicht noch so’n Rettungsdienst- Heldenepos“? (Wobei ich natürlich hoffe, dass dieses Blog nicht so rüberkommt, als wäre ich der Intubator persönlich!)

Also: Schreibt mir eure ehrlichen Gedanken. Natürlich auch, wenn ihr meint, dass es lieber bei der Online- Version bleiben sollte, und warum. Sonst mache ich das womöglich noch wahr… 😉

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Über firefox05c

Firefighter, Kittyowner, Bagpipeplayer. Querulant. Manchmal bissig, aber im Großen und Ganzen handzahm. Die Themen hier: Feuerwehr - Rettungsdienst - Alltag .
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30 Antworten zu Ein Buch?

  1. BRC_MEDIC schreibt:

    Tstststststs, wirklich nicht auf dem neuesten Stand, wo man jetzt E-Reader hat 🙂

    • firefox05c schreibt:

      Es gibt aber noch einige Leute, die nicht einmal einen Computer haben. Soll ich die etwa diskriminieren? 😉
      Aber mal andersherum: Warum nicht auch als e- Book. Ist ja nur ein kleiner Schritt…
      Die Frage ist nur: Soll ich das Projekt überhaupt angehen, oder ist das ein „totgeborenes Kind“?

  2. notizbuchfragmente schreibt:

    Das ist was für mich. 😉

    Persönlich – warum sollst du das nicht als Buch rausbringen? Du kannst gut schreiben, die Einträge sind witzig und spannend zu lesen und auch wenn manche Dinge vielleicht nochmal überarbeitet werden müssten (also nur geschliffen). Ist definitiv keine schlechte Idee.
    Dann ist aber eben die Frage, ob du das selbst binden und hier vertreiben möchtest – oder ob du dir einen richtigen Verlag suchen möchtest. Das ist aufwändiger, bringt aber denke ich mehr, denn:
    Es ist völlig wurscht, wie viele Bücher es schon zu einem Thema gibt. Wenn der Markt noch nicht gesättigt ist und sich die Art Buch immer noch verkauft, dann ist da auch immer noch Platz für ein weiteres. (ich sage nur: Mittelalterromane mit ProtagonistIN). 😉
    Ich bin mir nicht ganz sicher, wie gut sich dieses Rettungsdienstbuch verkauft hat, aber soweit ich weiß, gehen diese „Berufsgruppenbücher“ immer noch ganz gut. 🙂 Einfach ausprobieren!

    1.) Wenn du das veröffentlichen möchtest – NICHT zu einem DKZV (DruckKostenZuschussVerlag) gehen! Auf keinen Fall. Man zahl sich dumm und dusselig an dem ganzen Mist, es gibt weder Lektorat noch Korrektorat und das ganze ist einfach nur dämlich. Nebenbei kann man damit auch nichts anfangen (außer die Bücher selbst zu verkaufen), denn das stellt sich kein noch so kleiner Buchladen in die Regale.

    2.) Immernoch nicht optimal, aber besser als DKZV: BoD, also Book on Demand. Da bekommt man immerhin ne ISBN-Nummer, und das Buch kann über Amazon bestellt werden, so man das möchte. Es wird nur ne kleine Auflage gedruckt und man hat was. Ist für Leute interessant, die das selbst vertreiben wollen – also auf Lesungen gehen oder so. Bei euch wären das ja dann Feuerwehrfeste (oder Einsätze, die gut gelaufen sind? 😉 )

    3.) Bei nem Manuskript gibts Regeln, wie Verlage angeschrieben werden – aber das dauert hier jetzt zu lange. 😉 Falls du das machen möchtest – schreib‘ ne Mail, ich hab die Sachen hier.

    Auf die Gefahr hin, jetzt schon übers Ziel hinausgeschossen zu sein – JA, ich finde, das ist eine gute Idee, und mehr als absagen können die Verlage nicht. 🙂

    Ahso – ob ich das kaufen würde … Mhm … Theoretisch eher nein, ich kenn das Buch ja schon – aber zum Verschenken (oder wenn es signiert würde!), dann joa gern. 😉

    • firefox05c schreibt:

      Genau auf so eine Erfahrung habe ich gewartet! Das sind ja schon sehr konkrete Tipps! – Dafür eine virtuelle Cola… 😉
      Ich hatte es mir schon so vorgestellt, über einen Verlag zu gehen, da ich glaube, dass „Buchläden abklappern“ nicht so den Erfolg verspricht. (Und ich glaube, wenn mein Chef erfährt, dass ich einem Herzinfarkt- Patienten meine ISBN- Nummer in die Hemdtasche stecke, wird er mich bestimmt befördern…)
      Wenn es so weit ist, würde ich gerne noch einmal auf deine Erfahrungen zurückgreifen, auch, was Hinweise für das „Überarbeiten“ angeht. Danke dafür!

      • notizbuchfragmente schreibt:

        Immer gern! Schreiben ist mit die tollste Sache der Welt, da ist es schön, wenn sich noch mehr Leute dafür begeistern. 😀

        Und klar, wenn noch Fragen sind, meld dich einfach – ich würd‘ mir in deinem Fall eventuell auch eine Literaturagentur suchen. Selbst wenn es bei dem einen Buch bleibt, kümmert sich der Literaturagent dann um den ganzen rechtlichen Kram, sucht die passenden Verlage, hat auch schon Kontakte – das ist stressfreier. 🙂 Und die guten, seriösen Agenturen arbeiten auch auf Erfolgsbasis (das sind glaub ich 15% vom Honorar, ist aber unterschiedlich – und reich wird man als Autor ja ohnehin nicht.) 😉

        Dann warte ich einfach mal auf deine Mail, wenn du dir das alles überlegt hast! Gern 😀

      • firefox05c schreibt:

        Es gibt eine Literaturagentur? (o.O) – Man lernt nie aus…

  3. Olli schreibt:

    Gerne

  4. Jonas (@wiesie) schreibt:

    Also ich fänds toll, wenn deine Stories als Buch erscheinen würden. Dieses Rettungsdienstbuch ist, glaube ich, immer noch in den Spiegel Bestsellern, wobei ich mir denken könnte, dass deine Art zu schreiben (unbedingt beibehalten, auch im möglichen Buch) und der Einsatzort „Ruhrgebiet“ mit seinen Menschen ein echtes Alleinstellungsmerkmal wären. Ich wäre der erste Käufer!

    • firefox05c schreibt:

      Den größten Teil des Buches würdest du schon kennen, da ich als Grundstock die Artikel aus dem Blog nutzen würde. Dabei ist das, als wenn man sich von einem Kinofilm die DVD kauft: Nur das „Bonusmaterial für Freaks“ wäre neu. 🙂

  5. Federkiel schreibt:

    Jepp, auch von mir einen Daumen nach oben. Ich kann mich da Julia nur anschließen. Nie einen DKZV. Leider sind die nicht immer so leicht zu erkennen. Aber sobald jemand Geld haben will – absagen. Du hast das Produkt, Du bist derjenige, der dafür Geld kriegen sollte.

    • firefox05c schreibt:

      Als absoluter Grünschnabel, was Literatur und die vermarktungstechnischen Hintergründe angeht, bin ich auf solche Hinweise natürlich angewiesen. Danke!

      • Federkiel schreibt:

        Ich würde mich davon nicht abschrecken lassen. Die Meinung hier ist doch eindeutig. 🙂 Also erstmal loslegen (und nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen). Vermarkten kann man ja nur, was man fertig hat.
        Und es ist die Frage, warum Du das machen willst. Wenn es Dir um (viel) Geld verdienen geht, dann würde ich’s lassen, weil es zu viel Zeit und Energie kostet und der Erlöst nicht so groß sein wird. Wenn Du aber einfach Lust am Schreiben hast (und so kommen die Geschichten auf Deinem Blog rüber), dann leg los und stell die Stories zusammen, noch mal kritisch lesen, jemanden Korrektur lesen lassen … und schauen, was von kommt. 😀

      • firefox05c schreibt:

        Dass ich als Schreiberling nicht reich werde, kann ich mir denken. Aber ich fände es eben spannend, wenn ich ein „richtiges Buch“ geschrieben hätte. So eines, was man im Buchladen findet. Womit ich auch Menschen erreiche, die nicht so im Internet unterwegs sind. Oder es als Bettlektüre nehmen (und dann nicht in den Schlaf kommen, weil sie doch noch eine Geschichte lesen wollen). Ich hatte ja an der „Analog- Ausgabe“ des Blogs für meine Mutter ja schon Spaß! Denn das Internet sehe ich trotz allem immernoch als sehr flüchtig: Natürlich kann man auch meine älteren Artikel lesen. Aber wer tut sich sowas an? Längere Texte vom Monitor ablesen finde ich sehr anstrengend. Da ist ein Buch, das man mitnehmen kann, in das man einen Seitenmerker reinstecken kann, doch was viel handfesteres. Im wahrsten Sinne. Hach, ich könnte noch länger davon schwärmen, und das, wo ich gar keine Romane oder ähnliches lese! Nur möchte ich natürlich auch, dass es verkauft wird, da es natürlich (ganz unabhängig von den Unsummen an Geld, das dann im Keller vor sich hin stockt!) ein Erfolgsspiegel ist. Und da ist man selbst vielleicht zu voreingenommen, um zu beurteilen, ob es Aussicht auf Erfolg hat, mein Leben in den Buchladen zu bringen. Daher die Frage an meine Leser.
        Ich wäre auch nicht böse drum, wenn hier jemand schreiben würde, dass das Blog als „Belustigung zwischendurch“ zwar taugt, aber in Buchform wohl nicht reichen würde. (wer würde sich z.B. die BILD als Buch kaufen?)

  6. TickleMeNot schreibt:

    Die Idee finde ich garnicht so schlecht. Wie schon gesagt wurde, du kannst gut und unterhaltsam erzählen und vermittelst dabei noch Wissen und Einsicht in die Arbeit eines Feuerwehristen (ich komm gerade nicht auf den Namen).
    Wichtig ist denke ich mir, das du weisst für wen du schreibst. Und dich da dann etwas anpasst.

    Ich wäre auf alle Fälle an einem Buch von dir interessiert, aber ob du dir die Arbeit machen willst ist natürlich deine Entscheidung. Schliesst du von vornherein private Episoden aus? Ich erinner mich da an etwas mit verstopften Abflüssen und einem Gummipömpel der als Dartpfeil benutzt wurde, bei dem Eintrag habe ich Tränen gelacht.

    Halt uns auf jeden Fall auf dem Laufenden, ja?

    • firefox05c schreibt:

      Die privaten Episoden wollte ich eigentlich aussparen, um bei einem Thema zu bleiben. Auch, wenn einige „Klopper“ dazwischen sind, die ich selbst gerne nochmal Revue passieren lasse. Ob ich die Konzeptidee nochmal diesbezüglich umschmeiß, weiß ich natürlich noch nicht…

  7. Fydus schreibt:

    Ein Buch fände ich schon klasse. Und ich denke ich würde es auch erwerben. Ich finde Deinen Schreibstiel toll und muss immer wieder Tränen lachen über so manches was Du von Dir gibst. Und das mit den privaten Dingen kannst Du ja im Buch auch zweiteilen. So nach dem Motto das beste außerhalb des Jobs.

  8. Alexandra Graßler schreibt:

    Nur ganz kurz zwei Anmerkungen: Ich finde die Idee sehr gut und schau dir doch dazu mal http://www.lulu.com an. Darüber bringe ich auch meine Blogbeiträge einmal im Jahr als Buch raus. Funktioniert easy, ist günstig und wenn du mal eine ISBN auch haben wollen würdest, lässt sich das dort zusätzlich machen.

  9. Mr. Gaunt schreibt:

    Ich reihe mich ein in die Schlange der „Warum nicht?“-Empfehler. Das Kostenrisiko ist überschaubar, und die Geschichten hier im Blog lesen sich je nach Ereignis spannend oder lustig. Talent ist also vorhanden.
    Medizynicus hat schon 2 Bücher raus, warum dann kein gut geschriebenes Rettungsdienst-Buch?

  10. Sarkastikum1 schreibt:

    Ich denke auch, es wäre lesenswert. Wie Du schon schriebst, die Stammleser hier würden dann zwar schon fast alles kennen, aber als Geschenk fände ich es ein hübsche Idee. Natürlich signiert. 😉

  11. Ähhhhhh ich habe ihn auf diesen Trichter gebracht und ja ich möchte auch gerne ein Buch über meinen Blog machen… 🙂 Und ja ich halte die Idee bei dir für wirklich klasse!!

  12. Karin schreibt:

    Auch von mir: Versuch es und bitte ein signiertes Pflaster^^

  13. Auf jeden Fall muss so ein Buch her! Gute Idee! Mit praktischen Tipps dazu kann ich allerdings nicht dienen. Aber ich bestelle schonmal eins mit Widmung vor 😉

  14. ToWi schreibt:

    Ich finde das ist eine sehr gute Idee.
    Die privaten Geschichten finde ich auch immer gut geschrieben – ich würde mich im Buch nicht daran stören!

    • firefox05c schreibt:

      Stören würden sie wohl nicht. Ich weiß nur nicht, ob sie in ein Buch gehören, welches sich hauptsächlichst um meinen Beruf dreht. Naja, mal sehen…

      • ToWi schreibt:

        Ich kann die Zweifel nachvollziehen, aber gerade bei den persönlichen Geschichten habe ich mich teilweise scheckig gelacht.
        Und vielleicht passt es eher, wenn du daraus ein Buch zum Blog machst, das sich hauptsächlich mit deinem Beruf beschäftigt. Oder so.

        Naja, bin mal auf jeden Fall gespannt! 🙂

  15. TickleMeNot schreibt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/NaNoWriMo

    Den Link wollte ich dir neulich noch geben. Vielleicht ist das ja was für dich, gerade jetzt, wo du überlegst ein Buch zu schreiben.
    Ich bin auf jeden Fall im November dabei 🙂

  16. Jasmin schreibt:

    Ich finde es eine super Idee, und würde Deine Stories auch lesen.
    Bzgl. eines Verlages kann ich nur sagen – ich würde NUR über einen Verlag gehen. Der Markt wird überflutet von solchen Büchern.
    Habe mal testhalber Ausschnitte von selbstverlegten Büchern gelesen und finde es erschreckend, was dabei rauskommt. Gruselig und unlektoriert.
    Wenn Du es selbst verlegen willst kann ich Dir nur empfehlen, vorher ein Lektorat drüberschauen zu lassen.
    Und ein Verlag kümmert sich um die Vermarktung.
    Ich habe auch ein Buch geschrieben und versuche, einen Verlag zu finden – es selbst zu verlegen kommt aber für mich nicht in Frage. Dann bleibt es halt in meiner Schublade. So verzweifelt bin ich (noch) nicht.
    Ob eBook oder gedruckte Version – bin da auch eher altmodisch, aber ich denke, heutzutage gibt es kaum mehr einen Unterschied. In Amerika werden mittlerweile mehr elektronische Bücher gelesen, hier noch nicht, aber der Trend geht dahin und es ist eine coole Sache.
    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Glück, wie gesagt, ich würde es lesen. Aber ein System wo Du draufzahlen musst – davon kann ich Dir nur abraten. Es sei denn, Dir reicht es, das Buch an Freunde und Familie weiterzugeben. Aber selbst dann ist es zu teuer.

  17. Manuel schreibt:

    Hey,
    wie steht es mit deinem Buch?
    Falls du das noch nicht gesehen hast, oder dort gar nicht mitliest, vielleicht wäre ja folgendes etwas für dich:
    http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?m=712309

    Grüße,
    Manuel

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