Brille für zum weit gucken. Weil aus Gründen.

Ich lag bei laufendem Fernsehen auf dem Sofa und fummelte schon einige Zeit begeistert an meinem neuen, gebrauchten Smartphone rum. So ein Ding will ja auch eingerichtet werden. Und Twitter muss ausprobiert werden, und die Klingeltöne, und die anderen Funktionen… Dann hörte ich einen vermeintlich interessanten Kommentar im TV, schaute hoch – und konnte die sogenannte Bauchbinde auf dem Bildschirm nicht lesen! Ich kniepelte einen Moment mit den Augen: Es wurde besser. Nach ca. 10 Sekunden war wieder alles in Ordnung. Das war im Sommer.

Diese Sehstörungen fielen mir in der nächsten Zeit häufiger auf: Konzentrierte ich mich auf etwas direkt vor meinem Gesicht und schaute dann hoch, war die Umgebung ab ca. drei Metern Entfernung unscharf. Einige Momente später war alles wieder in Ordnung. Allerdings häuften sich diese Sehstörungen, wenn ich müde wurde. Da kam mir dann so ein mystischer Gedanke: „Da mystisch mal was gegen tun…“ – Mittlerweile war es nämlich schon Winter. Ihr kennt das: Wenn es um die eigene Gesundheit geht, wird sich UNVERZÜGLICH darum gekümmert. Oder so…

So in etwa kommt es mir an schlechten Tagen vor: Vorne scharf, hinten verschwommen.

So in etwa kommt es mir an schlechten Tagen vor: Vorne scharf, hinten verschwommen.

Bei der Heimfahrt nach einer anstrengenden Schicht hielt ich ein buntes Ding auf dem Gehweg, vor dem ein Mann kniete, als ich etwa noch 100m entfernt war, für ein Kind. Im Vorbeifahren sah ich, dass das Kind einen Motor am Hintern hatte: Es war ein Laubgebläse. Es wurde echt Zeit zum Handeln!

Da ich keine Lust darauf hatte, im Dienst mit den 13 Tonnen Löschfahrzeug einen Kleinwagen durch die Rabatten zu schieben, weil ich ihn für einen Mülleimer hielt, bis er losfuhr, ließ ich über meine Wohlfühl- Beauftragte einen Termin beim Augenarzt machen.

„Wieso denn Augenarzt? Da wartest du doch wieder wochenlang, bis du dort mal vorstellig werden darfst! Geh doch zum Optiker, der kann auch Sehtests machen, und liegt nur ein paar Meter die Straße rauf!“ Ich war damit aber nicht ganz einverstanden: „Der will mir doch bloß eine Brille verkaufen. Der lebt schließlich davon. Und wenn da noch irgendwo ein gesundheitliches Problem anliegt, Netzhaut, Innendruck, wattweißich, dann merkt er das nicht.“ Also: Augenarzt.

Kaum fünf Wochen später hatte ich meinen Termin. Allerdings gleich morgens um acht. Doof, da sich die Sehstörungen ja verstärkt gegen Abend zeigten. Also versuchte ich mein Bestes, um die Augen in den „Abendzustand“ zu versetzen: Die Nacht vorher blieb ich bis etwa zwei Uhr wach, damit ich morgens nicht zu ausgeschlafen war, im Wartezimmer hielt ich mir bis zu meinem Aufruf dann noch den eBook- Reader dicht vor die Nase, um die Augen anzustrengen. Man tut ja, was man kann. Allerdings habe ich dann nicht lange warten müssen, bis ich zur Untersuchung gebeten wurde. Was einen sonst freut, war heute eher kontraproduktiv: Ich hatte das Gefühl, auf dem Teppich jede Schlinge erkennen zu können.

„Jetzt setzen wir uns mal da hin. Und dann schauen wir mal ins Gerät.“ Ich hatte den Verdacht, dass sie hauptsächlichst mich damit meinte, denn sie selbst nahm auf der anderen Seite des Raumschiff- Cockpits platz. Als ich Auge in Linse mit dem Roboter saß, freute ich mich schon: Alle Buchstaben lesbar! Doch die gute Frau wollte gar keinen Sehtest machen. Anscheinend vermaß sie bloß meine Augen. Anschließend sollte ich in einen anderen Apparat schauen: „Moment, nicht erschrecken. Zur Messung des Augeninnendrucks kommt da gleich mal ein kurzer Luftstoß.“ – Pfft! Ich zuckte zusammen, das Fräulein amüsierte sich. Blöde Kuh. Soll sich das Schrupphuhn doch selbst mal hier hinsetzen, dann wird sie merken, dass das Zucken ein nicht steuerbarer Reflex ist, dachte ich mir beleidigt…  Ich wurd erst einmal wieder in den Flur geschickt: „Setzen Sie sich noch einen Moment, der Doktor hat gleich Zeit für Sie.“

Gedanken gingen mir durch den Kopf. Aber nicht solche, wie man sie aus schlechten Filmen kennt – Horrorvisionen von Augenkrebs, Star in allen Farben, Behördengänge zur Beantragung eines Behindertenausweises – sondern eher die typischen Männergedanken: Der Augeninnendruckgebläseaparillo hatte meine Fantasie angeregt! Was man damit alles machen könnte! Ich sah mich mit meinen imaginären Kindern schon beim österlichen Eier ausblasen in dem Untersuchungszimmer sitzen. „Pfft!“ – Klatsch! Ei fertig zum Bemalen!“ OK, man musste anschließend wohl die gegenüberliegend Wand renovieren, aber für die Kinder sollte man schon mal Abstriche machen.

Oder Katze erschrecken. Oder Hugo’s abgestriffene Haut aufblasen (falls die Katze in der nähe ist, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe…). Oder eine abgestandene Kola aufbereiten. Oder die Zahnzwischenräume reinigen… Ja, damit könnte man mit der einen oder anderen Modifikation bestimmt so einiges anfangen, dachte ich mir, bevor ich den eBook- Reader wieder vor meine Nase hob.

Ich kam wieder nicht besonders weit beim Lesen: Der Arzt bat mich in sein Sprechzimmer. Nachdem ich ihm kurz mein Problem geschildert hatte, machte er einen Sehtest mit mir. Ich schaute wie Anakin Skywalker durch den riesigen Linsenkomplex. „So? … So besser? … Und so? …“ nach einigen Linsenwechseln stand sein Ergebnis fest: „Hmm. Minus 0,5 Dioptrien. Naja… ist ja jetzt nicht besonders viel…“, meinte er schon fast enttäuscht.  „Na gut, ich habe ja immerhin auch ohne Hilfe hier her gefunden“, relativierte ich das Ergebnis. Der Arzt schien etwas nachdenklich. „Was machen Sie beruflich?“ – „Feuerwehrmann. Aber ich habe heute Dienstfrei.“ – „Fahren Sie Auto?“ – „Ja sicher. Das Löschfahrzeug, den Rettungswagen…“ – „Nein, ich meine, heute! Sind Sie mit dem Auto da?“ Warum fragt er das nicht gleich! Ich ahnte, worauf er hinaus wollte.

DIGITAL CAMERA„Nein, zu Fuß. Ich muss heute auch nicht mehr fahren.“ – „Okay, dann werde ich Sie jetzt mal weit tropfen.“ Er träufelte mir etwas in die Augen, ich sollte nochmals zehn Minuten warten. Nach einigen Minuten merkte ich die Wirkung: Ich konnte zwar so gut wie nichts mehr scharf erkennen, sah aber mit den riesigen Pupillen bestimmt sehr hübsch aus…

Als der Doc mich nochmals vorlud, schaute er sich meine Netzhaut an und machte einen weiteren Sehtest (gleiches Ergebnis wie beim ersten Mal). Dann lehnte er sich nachdenklich zurück. „Hmm… Warum sind Sie hier? Fühlen Sie sich durch die Sehschwäche denn so eingeschränkt?“ – „Ja sicher. Wenn ich womöglich mal nach einer nicht so tollen Schicht mit dem LF durch die Stadt muss, wäre es mir schon lieber, wenn ich auch etwas erkennen könnte.“ – „Naja … Besonders viel ist das ja nicht bei Ihnen. Sie müssten bei der Sehschwäche auch noch keine Brille beim Autofahren tragen. Aber wenn Sie sich damit besser fühlen, schreibe ich Ihnen mal was auf.“ Er bekritzelte einen Zettel, mit dem er mich nach Hause schickte.

Nachmittags nahm mich mein begeistertes Schatzi an die Hand und zog mich gleich zum Optiker. (Warum sie so begeistert war, weiß ich bis jetzt noch nicht…) Dort schauten wir uns in Ruhe einige Gestellmodelle an, bis uns einer der Optiker von einem ganz anderen überzeugte. Wie das halt so ist, wenn man kein Meinungsdogmatiker ist. Der Typ erinnerte mich etwas an Piet Klocke: „Also, ne, die Bügel an der Brille, die kann man so, verstehen Sie, die sind aus Titan- Flex, und die … Sehen Sie?“ Er zog das Gestell fast gerade. „Und wir haben da, also, Gläser und Versiegelung, so ein Angebot, ne? Die Hausmarke ist zwar, verstehen Sie, und die Rodenstock sind ja viel, ne?“ Sicher. Das sah ich natürlich ein. „Kaffee?“ – Yeah! Das verstand ich ohne Probleme! „Klar. Mit allem.“ Er drückte auf den Knopf am Automaten, wir setzten uns an den Beratungstisch, und er stammelte hektisch weiter: „Wenn Sie hier mal schauen, das Angebot ist mit, sehen Sie? Und die Tönung, die ist automatisch, wenn Sie mal hier schauen.“ Er fuchtelte mit seinem Spekuliereisen unter einer UV- Lampe herum, die Gläser verdunkelten sich. „Sehen Sie, bei Sonne ist das … aber bei vielen Autos ist in den Scheiben ja schon so ein UV- Filter, ne? Damit man beim Autofahren, ne, keinen Sonnenbrand, aber auch sonst so…“ Was versuchte er mir zu erklären? Dass ich zur Brille mit selbsttönenden Gläsern eine neue Windschutzscheibe bekomme? Seltsames Angebot…

„Schatz, nimm die Tönung. Auf dem Motorrad ist das bestimmt sehr praktisch“ , warf mein Herzi ein. Gut, das war ein Argument, da ich häufig mit offenem Visier fahre. Die Leute konnten ja ruhig sehen, wer ihre Katzen jagte. Sonst hatte ich dann immer eine Sonnenbrille auf, das fiel demnächst dann natürlich flach. Jetzt schaltete sich der hektische Verkäufer wieder ein: „Und Sie sind doch ‚privat‘, da kann es sein, ne? Wegen der Tönung. Da bleiben für Sie davon vielleicht noch, also, wir reden hier von etwa zwanzig Euro, die Differenz, ne? – Welche Gläser hätten Sie denn jetzt gerne? Mit kratzfester Oberfläche sind die Gläser, ne, falls sie mal runter … verstehen Sie? Da sind Sie bei den besseren schon… Ja. Und mit dem Angebot, was wir im Moment, so, Gesamtpreis minus dreißig Prozent, verstehen Sie? Dann kommen wir auf, sehen Sie, das ist doch…“ Er zeigte mir auf dem Computermonitor das errechnete Angebot.  Ich glaube, er versuchte mich davon zu überzeugen, dass die teureren Markengläser den besseren Kratzschutz hatten. Ist für mich natürlich schon von Bedeutung: Wenn ich im Dienst mal einen etwas hektischen Einsatz habe, wird die Brille bestimmt auch mal ohne Etui kurz im Bogen auf das Armaturenbrett des Löschfahrzeuges geworfen. Ich entschied mich dann also für die selbsttönenden und etwas teureren Gläser (+50 Tacken), die in dem flexiblen Brillengestell hoffentlich lange halten werden. Denn ihr wisst ja: Feuerwehrleute bekommen alles kaputt, es ist immer nur eine Frage, wie lange sie daran arbeiten müssen.

Jetzt warte ich auf die Nachricht, dass das Ding fertig ist und abgeholt werden kann. Und was meine Beihilfe davon übernimmt. Tja, und dann bin ich gespannt, was das Spekuliereisen im Alltag so bringt.

Den Kaffee hat der Optiker übrigens unter dem Automaten vergessen. Wenn ich die Brille abhole, werde ich aber wohl einen frisch gezapften verlangen. Den vom Beratungsgespräch darf er dann wegschütten.

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Über firefox05c

Firefighter, Kittyowner, Bagpipeplayer. Querulant. Manchmal bissig, aber im Großen und Ganzen handzahm. Die Themen hier: Feuerwehr - Rettungsdienst - Alltag .
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19 Antworten zu Brille für zum weit gucken. Weil aus Gründen.

  1. Conny schreibt:

    Oh, ich liebe die Art von Piet Klocke 🙂
    Aber zum Wesentlichen- gut gehandelt 😉
    Wird deinen Augen sicher gut tun.

    Ich wünsch dir dann eine gute Eingewöhnung, wenn die Brille mal fertig ist.

    Hat man gar nicht versucht, dir eine Versicherung für-gegen alles zu verkaufen? Also gegen Bruch und Kratzer und auch sonst gegen alles? Oder warst du bei der Konkurrenz einkaufen?

    Liebe Grüße,
    Conny

    • firefox05c schreibt:

      Natürlich hat der Optiker mir die Brillenversicherung in den schönsten Farben geschildert, mit Rabatt- Gutschein bei Nichtbenutzung, Versicherung gegen draufsetzen, Brandschaden bei heißen Ohren, Diebstahl durch Aliens usw. Er wollte sie mir auch damit schmackhaft machen, indem er mir erzählte, dass er sie selbst auch schon einmal gebraucht hat. Allerdings leistete er sich gleich zu Anfang einen groben Verkaufs- Schnitzer: „Ich habe sie auch jahrelang gehabt und nie gebraucht, aber dann, letztes Jahr…“ Aha. Jahrelang nicht gebraucht. Also über mehrere Brillen hinweg. 😉

      • Conny schreibt:

        Muhaha 😛 Das nenn ich mal ungeschickt von Piet 😉 Also, nachdem ich wirklich so ein Ober-Sorgfalts-Hansel bin und mir nie was kaputtgegangen ist und dann eine Serie mit Brille und Laptop gelungen ist (und ich natürlich keine Versicherung hatte…) schließ ich jetzt immer eine ab. Nur um selbige natürlich nicht zu brauchen 😉

        Bei mir ist das wie mit Regenschirmen – nehme ich keinen mit, schifft es. Und umgekehrt 😉

        Wünsch dir aber, dass du wirklich keine brauchst.

        Liebe Grüße,
        Conny

  2. Jan schreibt:

    Ich will dich ja nicht schocken, aber ich vermute mal, das liegt am Alter. Im Laufe der Zeit wird die Linse weniger elastisch. Das führt (zusammen mit deiner leichten Kurzsichtigkeit) dazu, dass du die normalen tageszeitlichen Schwankungen und die „visual fatigue“ (duch Nahseh-Belastung) nicht mehr ganz so gut wie früher ausgleichen kannst. Hört sich für mich tatsächlich vollkommen natürlich an.

    • firefox05c schreibt:

      Ich denke auch, dass es am Alter liegt. Auch die „normale“ Altersfehlsichtigkeit soll ja dann und wann schon mal „ganz plötzlich bemerkt“ werden. Für mich war nur wichtig, dass es keinen krankheitsbedingten Hintergrund hat. Insofern bin ich beruhigt. 🙂
      Seltsam finde ich nur, dass beim letzten Sehtest, der kurz, nachdem mir das Symptom aufgefallen war, bei einer Routineuntersuchung (G26) gemacht wurde, nichts aufgefallen war. Angeblich 100%. Spricht mal wieder für die Qualität unserer TÜV- Untersuchungen…

  3. Mercator schreibt:

    Hey, das ist ja wie bei mir! Rein theoretisch könnte ich auch ohne Brille noch Auto fahren, aber abends hatte ich immer Kopfschmerzen…
    Meine Dioptrien waren auch nur 0,5 und 1, schöner Nebeneffekt: mit Brille sehe ich schärfer, als ein Normalsichtiger ohne Brille (Sehvermögen von 120 %, wenn Normalsichtigkeit 100 % sind).

  4. Julia M. schreibt:

    0,5?!? Das ist ja FENSTERGLAS … :mrgreen:
    nene, aber es nervt auf jeden Fall, wenn man nicht mehr vernünftig scharf sieht. Ich hab (leider!) viel, viel mehr – dafür hat sich MEIN Augenarzt da riesig drüber gefreut. 😉

    Ist aber sehr vernünftig, dann auch sofort zum Augenarzt zu marschieren. Besser so, als wenn die Augen hinterher NOCH schlechter sind.

  5. Andreas schreibt:

    Wenn du eine Brille mit Formgedächtnislegierung hast, solltest du das, was dir der Optiker vorgemacht hat, nicht auf jedem Stammtisch nachmachen… Der Effekt ist nämlich nicht dauerhaft und irgendwann verbiegst du dir die Brille wirklich. Nun denk auch mal darüber nach, wie oft der Optiker den Effekt mit deinem Gestell schon Kunden vorgeführt hat 😀

    https://de.wikipedia.org/wiki/Formged%C3%A4chtnislegierung

    • firefox05c schreibt:

      Ich hoffe ja, dass er es mit meinem noch gar nicht getan hat und es neu ist…

      • Conny schreibt:

        Ich bin jetzt böse und sag mal, dass es auf den Laden ankommt, in dem man es kauft.
        Ich hatte wirklich erst vor zwei, drei Wochen so ein 3-D-Erlebnis in einer Konkurrenz-Kette meines Stamm-Brillen-Dealers, in dem man mir das Ausstellungsstück verkaufen wollte. *hust* Danke, nein.
        Ich kenn es auch nur so, dass das Gestell neu bestellt wird. So und nicht anders ist es richtig (und entspricht auch nur dann meinem Verständis von Hygiene und „neuer Brille“ 😉 ).

        Zur Frage nach dem zweiten Sehtest und den 100%…
        Ich will nicht klugschieten, aber es ist normal und kommt gut hin, dass du abweichende Sehkraft hast. Das dreht sich im minimalen Bereich, kommt aber auf die Tagesform drauf an. Und wie zB die Lichtverhältnisse im Untersuchungszimmer sind (beispielsweise Tageslicht von hinten wirkt sich anders auf die Ergebnisse aus als Kunstlicht in einem fensterlosen Raum).
        Zudem ist es wichtig, ob du morgens oder abends den Test gemacht hast, ob deine Augen trocken sind oder eher „geflutet“ usw.
        Also kein Grund zur Beunruhigung 😉

        Bei Menschen, die bereits Brille tragen, kann es zB auch entscheidend sein, die Brille vor dem Test geraume Zeit abzusetzen (wenn man sonst auch öfter mal „ohne“ herumläuft). Die Augen sind recht flexibel und entgegen mancher Meinung kann man sie auch trainieren.
        Das geht alles 🙂

        Bin sehr gespannt, was du zur Brille sagst, wenn du sie hast 🙂
        Und ob eure Katze dich dann merkwürdig anschaut *hihi* Tiere reagieren ja durchaus auf solche Veränderungen.

        Liebe Grüße,
        Conny

  6. Michi schreibt:

    Oooh, danke für die Erinnerung. Ich muss auch schon seit einer halben Ewigkeit mal wieder zum Döppendoktor…

    • firefox05c schreibt:

      Aber da braucht man doch gar nicht prokrastinieren: Der Besuch dort ist doch wesentlich weniger unangenehm als z.B. der beim Zahnarzt! 😉

      • Michi schreibt:

        Wenn ich die beiden ersten Absätze aus deinem Text so lese, sagt das mit der Prokradingbums genau der Richtige 😛 Aber Arzttermine jedweder Couleur mag ich gar nicht, auch wenns nicht wehtut.

  7. Conny schreibt:

    Passt zwar nicht zum Post, aber: wünsch dir und deinen Lieben schöne Weihnachten 🙂

    Conny

  8. BRC_MEDIC schreibt:

    Danke fuer den Post. Seitdem ich das gelesen habe, habe ich Problem mit dem iPhone ablesen und anderem Kleingedruckten …. 🙂

    Trotzdem, guten Rutsch und -wenn Du Dienst hast wie ich/wir- eine ruhige Schicht auf dem Loeschbomber. Der Pflasterlaster wird sicher gut zu tun haben.

  9. gedankenknick schreibt:

    Also um es mal ganz blöde auszudrücken (und ich bin kein Optiker): 100% Sehschärfe heißt nicht, dass der Anschlag erreicht wurde. Es heißt nur, dass man die Sehschärfe erreicht, die definiert ist als: „Eine Sehschärfe von 100% (= Visus von 1,0) ist so definiert, dass auf eine Entfernung von 5 m eine 1 Bogenminute große Öffnung eines Landoltringes noch erkannt wird.“ Es sind durchaus auch Sehschärfen von 120-160% möglich. (geklaut hier: http://www.augen-roseneck.de/untersuchung-der-sehsch%C3%A4rfe)

    Ein großen anfängliches Problem mit Laseraugenkorrekturen war, dass man den Patienten die technisch machbare Sehschärfe verpasste, woraufhin viele Patientenbeschwerden kamen, weil sie die einzelnen Bildbunkte bei (damals noch) Nicht-HD-Fernsehern plötzlich einzeln sahen, was auf die Dauer sehr unangenehm sein soll.

    Ich persönlich komme am besten klar, wenn ich mir eine Brille so verpassen lasse, dass ich ca. 105-110% Sehschärfe habe. Macht mein Optiker nicht so super gerne, aber es ist durchaus erreichbar.

    • firefox05c schreibt:

      Vor ein paar Jahren hatte ich auch noch eine Sehschärfe von über 100%. Jetzt sehe ich aber nur noch mit der Brille die Welt in HD. 😉

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