Wenn Männer basteln…

… endet das auch schon mal in der Chirurgie:

„Schatzi!“, frohlockte mein Mausi, „Wir haben eine Einladung! Claudia weiht ihre neue Wohnung ein, ihr Bruder hat Geburtstag, und weil das alles Ende Oktober stattfindet, machen sie eine Halloween- Party! Hast du eine Idee, als was man sich verkleiden könnte?“

Eigentlich finde ich dieses Halloween- Gedöhns ja Blödsinn. Ein Schmarrn vom „großen Bruder“, dem wir ja jeden Scheiß nachmachen müssen. Aber Verkleiden ist auch interessant. Weckt immerhin den männlichen Spieltrieb. Und natürlich hatte ich sofort eine Idee, wie ich mich herrichten würde: Braveheart, mit blutigem, geschminkten Gesicht! Der Irre aus der Schlacht bei Stirling! Mel Gibson für Arme. Das ist es!

Das Kostüm war schon fast komplett vorhanden: Ein Schwert und … äh… ja gut, den Rest musste ich mir besorgen…

Ich durchforstete also das Netz nach günstigem Tartan- Stoff für den „Great Kilt“ , den Mel sich um den Hintern gebammelt hatte (Anmerkung: Im 13. Jahrhundert kannten die Schotten noch keinen Kilt, aber im Film wurde das so umgesetzt. Nun gut, notfalls kann ich ja behaupten, ich sei Rob Roy. Der lebte um 1700 und damit viel später…), eine Gürtelschnalle und einen Ledergurt, aus dem das Schwertgehänge gefertigt werden musste, ferner noch eine Neandertaler- Perücke und etwas Kunstblut. Wird bestimmt ein geiles Kostüm! Und den Tartanstoff kann ich später auch noch bei irgendwelchen Gelegenheiten als Belted Plaid tragen. Mittelalterfeste, Beerdigungen oder sonstige lustige Happenings.

Zwei Tage später wartete ich auf die Post. Die Zeit verkürzte ich mir schon mal mit dem Anfertigen eines kleinen Schildes: Aus zwei Laminatbrettern und ein paar Lattenstücken war das Ding schnell gezimmert, mit der Stichsäge rund geschnitten und mit DC-Fix bezogen. Dann klingelte die Post: Gurt und Schnalle waren da! Ein schöner Lederriemen, trotz seiner Stärke sehr geschmeidig, frisch aus der Gerberei!

Während mein Schatz also auf dem Sofa lag und fern sah, machte ich mir Gedanken über mein Gehänge über das zu bastelnde Schwertgehänge: „Guck mal, Schatz, wenn ich hier oben eine Schlaufe dran niete, und da unten auch, dann müsste das gehen. Sooo über die Schulter einstecken, dann sitzt das so auf dem Rücken.“ Wallace trug seinen Zachel schließlich quer über dem Buckel, also musste auch ich das Eisen auf meinem gar hühnenhaften Kreuz verstecken. Ich posierte mit dem Gurt über der Schulter, drehte dann ein Stück um den Finger: „So groß müsste die Schlaufe etwa sein…“ Mausi brummelte nur etwas desinteressiert: „Jaja… mach mal… sieht bestimmt gut aus…“

Was macht also ein Mann, wenn er einen dicken Ledergurt durchschneiden muss? – Richtig: Er sucht sich das größte Messer, das er im Haushalt finden kann. Das war in meinem Fall ein Brotmesser, mit Wellenschliff. Etwa 30cm lang. Es erschien mir gerade groß genug für so einen martialischen, männlichen, wehrhaften Riemen! *gruuunz!*

„Hmm… so groß etwa müsste die Schlaufe werden…“, murmelte ich vor mich hin und schätzte die abzuschneidende Länge ab. Maßband ist für Lillifee-Mädchen.  Damit ich nicht schräg duchschneide, dachte ich mir, ritze ich vorher etwa bis auf die  halbe Dicke sauber von oben ein, damit beim endgültigen Trennschnitt von unten das Messer durch die geschwächte Stelle gerade geführt wird. Theoretisch ein guter Plan.

Dumme Idee. GANZ dumme Idee...

Dumme Idee. GANZ dumme Idee…

Ich bog den Riemen um die Hand und hielt ihn fest, um von oben einzuritzen. „Iss ja nen starken Ömmes, dieses Stück Kuh“, dachte ich mir, „der wird watt aushalten. Da musse schon drücken!“ Ich setzte an und schnitt langsam los. Meine Aufsicht schaute hoch: „Hömma, von oben schneiden? Das geht doch bestimmt schief. Mach lieber von unten!“ – „Nenee, ich will ja nur bis zur Hälfte, und dann…“ Doch das Messer war schärfer und der Gurt geschmeidiger, als ich zu ahnen gewagt hatte. „Ein wenig tiefer noch…“, dachte ich, und: „Fizz!“, glitt das Messer durch den Riemen. Und durch meinen Fingerknöchel!
Umgehend ließ ich Messer und Gurt fallen, schaute kurz auf meinen Finger, wo ich einen langen Ritz sah, und umklammerte ihn fest. Als ich meinen bei Verletzungen üblichen Kriegstanz im Wohnzimmer aufführte (bis zur Perfektion bei vielen Gelegenheiten geübt…), auf der Unterlippe kauend von einem Bein aufs andere hüpfte und mich dabei, gebückt und die Hände fest in den Schoß gedrückt, um ein imaginäres Lagerfeuer herum drehte, brach Schatzi in schallendes Gelächter aus: „Du hast dich jetzt nicht geschnitten, ne? Nicht im Ernst! Doch, du hast dich geschnitten… Hahaha!“ Ich hüpfte, sie kringelte sich auf dem Sofa. „Ich hab’s doch eben noch gesagt! Wie kann man nur! Selbst Schuld…“ Ich konnte zu meiner Verteidigung nur stammeln: „Aber… aber ich wollte doch gerade das Messer von der anderen Seite ansetzen, da war es schon zu spät! Wer ahnt denn auch, dass der Gurt so fix durch ist!“ Naja, wenigstens tat es nicht sonderlich weh.

In einer Tanzpause wollte ich die Wunde noch einmal etwas genauer inspizieren. Man ist ja neugierig. Ich beugte also den beschnitzten Finger und zog den vermeintlich kleinen Ritz etwas auseinander: Er führte etwa 25mm längs über das große Zeigefingergelenk. Kulissenartig bewegte sich das dünne Fleisch auf dem Knöchel beiseite und gab den Blick auf das Gelenk frei. Blut war bisher aber kaum zu sehen. „Öhm… Schatz, damit kann ich zum Chirurgen. Toll. Mit einem Pflaster ist das nicht getan.“ Meine Frau lachte immer noch, wenn auch leiser: „Du verarscht mich?“ – „Nö. Guck mal!“ Ich hielt ihr die klaffende Verletzung unter die Nase. „Ich kann den zwar bewegen und habe auch Gefühl im Finger, also ist die Sehne und der Nerv in Ordnung. Aber das ist schon ziemlich tief.“ Sie seufzte: „Na klasse. Warte, ich fahr dich.“ Eigentlich wollte ich ja selbst ins Krankenhaus fahren, da mein Mädchen vor hatte, sich mit einer Freundin zu treffen. Aber sie ließ keine Widerrede gelten. Schließlich hatte ich ihren Schneide- Rat in den Wind geschlagen, was prompt schief ging. Jetzt setzte „Mama“ sich durch, „der Kleine“ hatte genug Blödsinn verzapft. Bevor wir los fuhren, machte sie mir aber noch einen Notverband, da der Schnitt es sich jetzt doch anders überlegte und heftig anfing zu bluten.

Auf der Fahrt, bei der Anmeldung in der Notaufnahme und beim Warten bis zu meiner Behandlung kicherte sie zwischendurch immer wieder. „Hihi… mit einem Brotmesser… Haha…“ – „Na und?? Wäre es mit einem anderen Werkzeug weniger blöd?“, fauchte ich sie ungeduldig an. Sie grinste: „Nö. Aber ich hatte es direkt vorher noch gesagt. Hihi…“ Toll. Da verwöhnt man das Weib zwölf Jahre lang, macht ihr Komplimente, hilft ihr, wo man kann, heiratet sie sogar! Und dann? Wenn der Mann sich schwer verletzt in seinem Blute windet, wird man ausgelacht, gereicht der Dame gerade noch zum Amüsement. So laufen Beziehungen…

Irgendwann wurden wir in den Wundversorgungs- Raum gebeten: „Einmal in Raum F, bitte. Du weißt ja, wo das ist“, grinste die Schwester. Wir kannten uns schließlich: Das Krankenhaus ist in meinem Wachbereich die erste Wahl für Notfallpatienten. Ich war in vertrauten Hallen unterwegs.

Nachdem der Notverband weg war, sah es noch ganz harmlos aus: Alles gut verschlossen!

Nachdem der Notverband weg war, sah es noch ganz harmlos aus: Alles gut verschlossen!

Im Behandlungsraum packte die Schwester den Finger aus, reinigte ihn etwas und spülte reichlich antiseptische Flüssigkeit zum Einweichen der Verklebungen darüber, damit der Studierte gleich schauen konnte. Einen Moment noch warteten wir auf den Arzt. Ich schaute beruhigt auf den Finger: „Du, Schatz, das blutet gar nicht mehr. Vielleicht macht der Doc das nur ein wenig sauber, oder er macht einen Stich, und gut“, keimte beim Anblick der Wunde die Hoffnung in mir.  „Naja, Tetanus brauche ich wohl auch noch mal.“ Mausi saß mir gegenüber, schüttelte wieder grinsend den Kopf: „Mit einem Brotmesser…“

Der Doc kam. Mein Finger wurde auf ein OP- Tuch gebettet, ich bekam drei Injektionen in die Fingerwurzel zur Betäubung, die auch sofort wirkte. Dann nahm sich der Gelehrte, der gut gelaunt mit uns über die Tatsache, dass Männer nicht auf Frauen hören, die Emanzipation und seiner südländischen Einstellung dazu herumflachste, eine Pinzette und zog den Schnitt auseinander. Und schaute genauer. Und fing an, Geräusche zu machen: „Hmm… hmmm… ich muss mal sehen… hmm… Schwester? Verbinde mich mal mit dem Chefarzt. Der ist doch noch im Haus?“ Mein Pflänzchen der Hoffnung geriet in den Schatten einer dunklen Wolke. Wachstumsstörungen. Chefarzt für eine einfache Feld-, Wald- und Wiesennaht?

„Wieso den Chefarzt?“, fragte ich. „Ich dachte, das wird nur genäht, und gut. War es also doch nicht so verkehrt, dass ich hergekommen bin?“ Der Doc lehnte sich zurück: „Nun, das ist sehr tief. Die Gelenkkapsel hat einen mitbekommen, das muss vielleicht erst freigelegt und dann genäht werden. Und bevor ich etwas übersehe, soll der Chef mal mit draufsehen.“ BÄÄM! Da wurde das zarte Pflänchen der Hoffnung brutal zertreten! Ausgerissen! Vergiftet! Das Blut wich etwas aus dem Gesicht. Er sagte „freilegen“! Ich sah schon meinen skelettierten Finger neben der Pritsche auf dem Boden liegen: „Tut mir Leid, der Ömmes ist Schrott. Kannze wechschmeißen…“

Er beorderte also den Chefarzt zu uns. Ein paar Minuten später kam er herein, schaute in die Wunde: „Naja, vielleicht ein wenig weiter eröffnen, um einen besseren Überblick zu haben. Dann kann das versorgt werden.“ – Wie bitte?? Ich war hergekommen, damit man den Finger zusammen flickt. Und jetzt wollen die ihn noch weiter aufschnippeln? Muss das? – Scheinbar schon. Mir war bei dem Gedanken etwas mulmig, ich war im Moment aber bereit, das Ding durchzuziehen. Sollte später irgend etwas mit dem Gelenk sein, weil jetzt nicht ordentlich gearbeitet würde, bleibt der Finger vielleicht steif. Und wer war Schuld? – Mel Gibson. Aber das glaubt einem dann ja sowieso keiner mehr.

Der Chef verschwand wieder, der Diensthabende holte einen OP- Handschuh aus dem Schrank. Er schnitt von ihm den kleinen Finger ab, trennte auch noch die Kuppe des Fingerlings auf: „Weißt du, was das ist?“ ‚Ein Handschuh, das solltest du wissen‘ war jetzt bestimmt nicht die richtige Antwort. „Nö? Was soll das werden?“ Er grinste: „Ein Blutstau. Für den Finger.“ Jetzt war ich überrascht. Bestimmt gab es einen extra gefertigten Gummiring zum Abbinden des Fingers auf dem Teilemarkt, so im Dreierpack, zu günstigen 98,90€. Aber ein guter Handwerker ist auch immer ein guter Pfuscher: Der Medizinmann rollte mir den zum Ring zusammengedröselten Gummischlauch auf die Fingerwurzel, der Finger wurde sofort blass. Boh! Ich machte mein schönstes Blockflötengesicht. Da studiert er jahrelang Medizin, wemst sich hunderte grichischer und lateinischer Fachbegriffe in die Birne, besucht Lehrgänge und Facharzt- Fortbildungen. Und mit was beeindruckt er mich? Mit einem einfachen abgeschnittenen Handschuh- Finger. Wie geil war das denn??

Vier Stiche innen, vier außen. Nix Pflaser...

Vier Stiche innen, vier außen. Nix Pflaser…

Jetzt kam auch meine Angetraute etwas näher gerückt. Interessiert beobachteten wir zusammen, wie der Schamane mit einem Skalpell die ohnehin schon gefühlte sechs Meter lange Verletzung beidseits noch etwa 2mm weiter aufschnitt und mit einem Mini- Spreizer alles auseinander schob, während wir uns über Dudelsack- Spielen und dem gravierenden Unterschied zwischen Damenröcken und einem Kilt unterhielten. Er schaute wieder gespannt in die Wunde: „Jaja, die Gelenkkapsel ist etwas eröffnet. Schwester, ich brauche mal die resorbierbare Naht.“ Er fing an, in der Wunde herum zu nähen. Mein Schatz, gelernte Schneiderin, war begeistert von der Fingerfertigkeit: „Da muss man aber auch so’n bisschen ein Händchen für haben, nicht?“ Ich dachte nur: Mach das ja ordentlich! Wenn das wieder zu ist, komme ich da nicht mehr dran, um eventuell einen Knoten nachzuziehen!

So nähte er vier Knoten vor sich hin, um dann den Spreizer zu entfernen und den Schnitt an der Oberfläche zu flicken. Na toll, durch die Spreizerei waren die Ränder jetzt richtig ausgeleiert! Hoffentlich zieht sich das wieder hin, gingen mir die Gedanken durch den Kopf. Wie sieht das denn sonst aus?!

Mit insgesamt acht Stichen war der medizinische Schneidermeister durch, der Finger war wieder dicht und der bestens improvisierte Stau wurde durchschnitten. Die Schwester machte einen dicken Verband: „Nicht, dass du den Finger knickst, sonst reißt das innen vielleicht wieder auf. Ich kenne euch Feuerwehrleute ja…“ Meine Frau fing an zu lachen: „Sicher. Feuerwehrleute bekommen alles kaputt. Da muss ein extra dicker Verband drum!“ Sie hatte scheinbar ihren Spaß an der ganzen Sache. Und sowas hat mal behauptet, dass da Liebe im Spiel war…

Fertig! Feuerwehrsicher verpackt.

Fertig! Feuerwehrsicher verpackt.

Nach gut anderthalb Stunden waren wir wieder auf dem Heimweg. Erstaunlicherweise tat der Finger auch später am Abend nicht sonderlich weh, als die Betäubung nicht mehr wirkte. Episode abgeschlossen. Hoffe ich.  – Klug geworden? Wie man es nimmt: Schon am nächsten Tag stellte ich das Schwertgehenk fertig. Mit sägen, bohren, hämmern und schneiden. Ohne weitere Kollateralschäden. Ein mal reicht ja auch.

Demnächst dann vielleicht ein Foto vom fertigen Kostüm. Happy Halloween! („Früher haben wir Erntedank gefeiert. So’n Kappes gab es bei uns nicht…“)

Wenn das kein geiles Kostüm wird, weiß ich auch nicht... ;-)

Wenn das kein geiles Kostüm wird, weiß ich auch nicht… 😉

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Über firefox05c

Firefighter, Kittyowner, Bagpipeplayer. Querulant. Manchmal bissig, aber im Großen und Ganzen handzahm. Die Themen hier: Feuerwehr - Rettungsdienst - Alltag .
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31 Antworten zu Wenn Männer basteln…

  1. Daniel Eschenlohr schreibt:

    Ich kann nicht mehr… Liege gekringelt am Boden

    Ps gute Besserung

  2. Tobias schreibt:

    Die Sprüche und Formulierungen sind mal wieder großartig. Echt zum wegschreien!

  3. alekun schreibt:

    Köstlich!
    Ich musste mal wieder herzlich lachen ob deiner Erzählung!

    Beim ersten Bild dachte ich ja noch an pure Comedy und ein gestelltes Bild, da das Ende doch irgendwie absehbar war und ein Profi doch weiß: „Immer vom Körper wegschneiden!“ oder besser gesagt „Klingenführung weg vom Körper“.
    Ersteres hast du ja irgendwie getan, wenn es auch nur ein ganz kleines Stück war… 😉
    Bei den nachfolgenden Bildern hast du mein Mitleid, auch, oder vor allem was die Kommentare deiner Holden betrifft 😉
    Trotz allen Leids: Schreib weiter so! Aber halte erst mal den Finger still, bis er wieder heil ist!

    • firefox05c schreibt:

      Um es klar zu stellen: Ich hatte nicht vor, den Riemen komplett von oben durchzuschneiden. Das war ein Versehen… 😉 Das erste Foto ist tatsächlich gestellt, wie du an dem Verband der „rechten“ Hand sehen kannst, der noch ein Stückchen zu sehen ist. (Ich habe das Bild gespiegelt…)

      • alekun schreibt:

        Der Verband und die Spiegelung ist mir noch nicht mal aufgefallen!
        Ich will Dir auch keine Absicht oder sonstwas unterstellen. Ich fand es nur interessant, daß auch Profis (die auch nur Menschen sind) bei sowas Fehler unterlaufen. In diesem Beruf schneidest du ja vermutlich nicht selten Gurte durch.
        Dadurch können hier nur alle daraus lernen: Klinge weg vom Körper führen, sonst selber AUA!

    • firefox05c schreibt:

      Und überhaupt: Hier gibt es keine „pure Comedy“, das ist alles aus dem Leben. Mein Alltag eben. 😉

  4. Nomex schreibt:

    Ich habe ja mit dir mit gelitten, aber spätestens bei „Einmal in Raum F, bitte. Du weißt ja, wo das ist” konnte ich das Lachen echt nicht mehr verkneifen 😉

    • firefox05c schreibt:

      Ich kenne die Notaufnahme nicht deswegen so gut, weil ich mir hier mit „Tim Taylor, dem Heimwerkerkönig“ die Klinke in die Hand gebe, sondern, weil ich mit dem RTW sehr oft Patienten hier abliefere. 😉

  5. nadar schreibt:

    Gute Besserung…
    Wenn du mit mehr als einem Verband Eindruck schinden willst, kannst du vielleicht mit Gelatine nachhelfen: http://www.shopblogger.de/blog/archives/12688-Schminktipp.html

    Viel Spaß!

  6. Zwergenchefin schreibt:

    Das kennen wir:
    Der Liebste hat sich beim neuen Messer aus der Verpackung holen mit selben die Fingerkuppe abgeschnitten!
    O-Ton der Kids (etwas panisch) wenn wir irgendwo Messer zum Verkauf sehen:“ Stimmt’s Mama, der Papa bekommt keine neuen Messer mehr“ -> Bekommt er nicht, die neuen Messer sind wie bewiesen scharf genug.

    Dein Text ist toll geschrieben und ich kann deine Frau voll verstehen.

    Lg

  7. Schneewittchen schreibt:

    Oh habe ich gelacht, geschmunzelt, gefeiert und mich auf dem Boden gerollt! Deine Geschichte, deine Wortwahl, die Gedanken – einfach köstlich! Ich lese deinen Blog jetzt schon eine ganze Weile und bin immer wieder begeistert! Diese Geschichte hier toppt bisher alles! Danke, dass du uns an deinem einschneidenden Erlebnis hast teilhaben lassen 🙂
    lg die alex ^^

  8. BRC_MEDIC schreibt:

    Das kommt davon wenn man Schotten nachmacht … die kriegen einen auch noch aus dem Grab 🙂

    Klasse Bericht, mein Schreibtisch ist voller Broesel. „die ohnehin schon gefühlte sechs Meter lange Verletzung“ kann ich konkret Nachvollziehen.

    Uebrigens, das mit dem Handschuh kannte ich schon von unseren Paramedics. Besonders gerne genommen ist auch die Variante „nur den oberen Ring abzuschneiden“ wenn man die Haargummis verloren hat (Kann ich persoenlich nicht so nachvollziehen bei 2mm Laenge)

  9. Michi schreibt:

    Ist das geil. Ich krieg mich nicht mehr ein 😀

    Darfst bzw. kannst du mit diesem Monstrum von Verband (wahrscheinlich kann man damit auch kleine Kinder erschlagen) eigentlich arbeiten? Ich stelle es mir – als jemand, der nicht vom Fach ist – schwierig vor, einen Gummi- oder Feuerwehrhandschuh unfallfrei da drüberzubekommen…

    • firefox05c schreibt:

      Nö. Bin Dienstunfähig bis zum Fäden ziehen in zwei Wochen. So einen Aufwand wollte ich für das Kostüm eigentlich nicht bringen. 😉

  10. Stephan schreibt:

    Autsch, aber sowas wird wohl immer mal wieder passieren! 😉

  11. blaulichtengel schreibt:

    Also bei der Geschichte muss man sich als Frau echt wegschmeißen vor Lachen! Man kann sich das nicht verkneifen, denn es ist schon sehr doof, wenn man solche Schnitttechniken benutzt!
    Aber eines muss man sagen, dein Finger ist schon sehr hübsch geworden, also gerade im Hinblick auf Halloween. 😉
    Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung!

  12. ml704 schreibt:

    Die guten Brotmesser … Weihnachtsfrühstück vor 5 Jahren, Klein-Markus bringt die Brötchen und ein Brotmesser mit (das gute von Weh-ämm-eff). Ich sag vorher noch „Leute passt auf das Ding ist s-c-h-a-r-f“ … „Jaja machen wir…“ … 2 Minuten später … „Hömma Du bist doch bei der Feuerwehr und kennst Dich mit Erster Hilfe aus oder?!“. Einmal quer in die Handfläche, hat auch nich lang gefackelt und direkt angefangen zu saften.

    • firefox05c schreibt:

      Und? Reichte ein Verband oder musste der Profi ran? Ich hoffe, es ist gut gegangen… 🙂

      • ml704 schreibt:

        Den Blutverlust konnte ich durch einen Verband und hochhalten der Hand eindämmen. Als allerdings der hinzugezogene Betriebssani beim Anblick der blutverschmierten Hand etwas blaß um die Nase geworden ist und angefangen hat zu zittern, habe ich von „Pflaster“ auf „Arbeitsunfall“ erhöht und einen RTW bestellt :).

        Den 6 cm langen Schnitt hat dann so ein „Schamane“ (großartige Bezeichnung 🙂 ) sorgfältig vernäht.

      • firefox05c schreibt:

        Ein Betriebssani kann kein Blut sehen? Wassn datt? War der aus einem Archivkeller? 😉
        Wenn keine Nerven und Sehnen betroffen sind und keine Versteifungen bleiben, geht es noch alles unter „Erfahrungen sammeln“ ab…

  13. Micha I schreibt:

    grins. Ne Freundin ist Betriebsersthelferin und läuft eigentlich auch eher weg….

  14. Sara schreibt:

    Klasse! Damit wirst du feierlich aufgenommen in die Gruppe „Ich mache alle meine Stunts selber“^^

    Wünsche gute Besserung; so Schnittverletzungen am Gelenk sind fies.

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