Rattenschwanz

DSCN3630Es war etwa vier Uhr morgens, also zur besten Weckzeit, als erst der Melder, anschließend ich mich hoch rappelte: „Unterstützung Rettungsdienst, Tragehilfe!“ verkündete das Display. Meine drei Kollegen und ich besetzten also unseren 14- Tonnen- Dienstwagen (kurz: HLF) und fuhren die genannte Adresse an.
Vor Ort standen bereits ein RTW und ein NEF (Notarzt- Einsatzfahrzeug) in der Wohnstraße, die schon zur vorletzten Jahrhundertwende erbaut wurde und den Krieg größtenteils überstanden hatte (damals wohl schlampig gebombt …). Durch das marode und kaum über einen Meter breite Holztreppenhaus ging es in den dritten Stock in eine Wohnung, die aussah wie ein Handgranaten- Übungsstand: Vollgestopft mit alten Möbeln, Bergen von Schmutzwäsche, überall Trödel, PET- Flaschen und Tüten unbekannten Inhaltes. Der Boden war ein Teppich aus Wollmäusen, Krümeln, Tabak und watt-weiß-ich-noch, alles über dem zerkratzten Laminat. Eine beleibte Frau empfing uns an der Tür und watschelte vor uns her durch das Chaos zum unter einer Sauerstoffmaske japsenden Patienten, der im hintersten Raum der verschachtelten Behausung auf einem mit Bettzeug abgedeckten Sofa saß. Ein dicker Mann. Sehr dick. Also, geschätzte 160kg …

Hier nachgezeichnet: die Kirche im EKG

auf dem Strich nachgezeichnet: die Kirche (Für Fachleute: Das EKG steht hier auf dem Kopf…)

Darum herum verteilten sich die Kollegen des Rettungsdienstes. Der Notarzt klärte uns kurz auf: „Unser Patient hat einen Herzinfarkt. Sieht man hier recht deutlich.“ Er hielt uns den EKG- Ausdruck unter die Nase, auf dem die charakteristische Kirchen- Silhouette zu sehen war, als er fortfuhr: „Der darf sich jetzt keinesfalls anstrengen und soll deswegen nicht mehr selbst die Treppe hinab steigen. Ist eh‘ schon kurzatmig.“ Wir schauten uns alle besorgt an, und ein Kollege sprach aus, was wir jetzt alle dachten: „Tragen? Durch das Treppenhaus? Ich denke, das ist keine gute Idee: 6 Mann von uns, du, dann noch der Patient dazwischen, und wir haben geschätzt eine dreiviertel Tonne auf drei Meter der hundert Jahre alten Treppe. Und wenn einer gegen das Geländer stößt, bricht das sowieso ab.“ Unser Gruppenführer schlug etwas anderes vor: „Hat die Wohnung ein Fenster nach vorne zur Straße? Dann ginge es vielleicht mit der Drehleiter besser.“ Diese hat nämlich eine Haltevorrichtung für eine Krankentrage. Trage durchs Fenster in die Bude, Patient drauf, Trage wieder an den Korb der DL, und abwärts. Schonend, sicher, schnell. Ein Kollege vom Versehrtentaxi bemerkte noch: „Der Schwerlast- RTW ist schon unterwegs, braucht aber noch ein paar Minuten.“ Schon war die Entscheidung gefallen: Unser Anstaltsleiter wählte die „Nummer des Lebens“, um eine DL zu bestellen. Indes machten einer meiner Kollegen und ich uns auf die Suche nach einem geeigneten Fenster, das wir im Wohnzimmer nebenan fanden. Doch es war nicht sofort zugänglich: Ein kleines Sofa stand davor, ein Monster von Röhrenfernseher in der Ecke rechts daneben, und wenn man das Fenster ganz öffnen wollte, war ein Schrank im Weg. Wir mussten also zunächst das Zimmer für unseren Plan etwas umbauen: Wohnzimmertisch vor die gegenüberliegende Wand schieben, das kleine Sofa vor das über Eck stehende große Sofa stellen, der Fernseher wurde von Receiver und Strom getrennt und auf die nun zusammen stehenden Sofas gelegt, und weil der Fensterflügel immer noch vom Schrank behindert wurde, baute der Kollege einfach flugs den Flügel mit dem Werkzeug aus, das er zufällig auf dem Boden fand (Ich schrieb an anderer Stelle bereits, dass wir uns alles so umbauen, dass wir möglichst ungehindert arbeiten können…).
Nach einigen Augenblicken kamen dann der Schwerlast- RTW und die Drehleiter in die enge Straße eingefahren. Jetzt standen dort unten schon fünf Fahrzeuge der Feuerwehr.
Nach einer kurzen Lageeinweisung durch unseren Chef begannen die weiteren Transportvorbereitungen: Während draußen die Tragenhalterung auf den DL- Korb gebaut wurde, legte der Fahrer des Schwerlasters das extra breite Tragetuch in der Wohnung auf einen Schreibtischstuhl. Nachdem der Notarzt noch ein Medikament gespritzt hatte, buchsierten wir den Patienten unter unser aller Ächzen auf das Tuch. Merklich und messbar verschlechterte sich dabei durch die Anstrengung seine Atmung. Bis wir den Mann ins Wohnzimmer gerollt hatten (also, auf dem Stuhl…), war auch schon der Korb der DL mit einer Trage vor dem Fenster. Das Umlagern des Patienten auf die im Wohnzimmer abgestellte Trage verlief problemlos, hatten wir doch im Vorfeld für genügend Platz gesorgt. Die Frau des Patienten schaute etwas überfordert in ihr umgestaltetes Wohnzimmer. Was ihr jetzt aber dazu einfiel, grenzte an Satire: Inmitten des Chaos aus durcheinandergewürfelten Polstermöbeln, Dreck, Flaschen, Kippen, Krimskrams in vollgestopften Möbeln, Tüten und Kartons tauchte sie plötzlich mit einem Küchenlappen auf, turnte um uns herum und putzte die vermutlich sauberste Stelle der ganzen Behausung: Die etwas angestaubte Eckkommode, auf der gerade noch der Fernseher gestanden hatte! Ich musste mir echt ein Lachen verkneifen. Auch die anderen im Raum schauten, als wäre irgendwo eine versteckte Kamera.
Mit vereinten Kräften schoben wir die Trage auf die im Fenster stehende Halterung am Korb und sicherten alles gewissenhaft. Den Teil des auseinander zu nehmenden EKG- Gerätes mit den Kabeln am Patienten stellten wir auf dessen Bauch ab. Über Blauzahn zackte die EKG- Linie auf dem Monitor, der beim Doc blieb. Der Maschinist der Leiter fuhr vorsichtig aus dem Fenster zurück und drehte in Richtung Straße ab, die Kollegen in Weiß packten ihre Ausrüstung zusammen und gingen hinunter, um den Patienten dort in Empfang zu nehmen. Zu Zweit bauten wir genauso fix, wie wir es demontiert hatten, das Fenster auch wieder. Als wir die Möbel wieder so im Raum positionierten, wie wir alles vorgefunden hatten, wähnten wir uns schon am Einsatzende. Nur die vom Rettungsdienst aufgerissenen Verpackungen des medizinischen Materials ließen wir dort liegen, wo er gerade hingefallen war. Fiel auf diesem Bodenbelag sowieso nicht auf.
Doch die Sache war noch nicht ausgestanden. Der abschließende Blick aus dem Fenster ließ uns stutzen: Noch immer stand der Leiterpark der DL steil nach oben, wurde kurz geneigt, dann wieder gehoben. „Was ist denn da los? Warum fährt der die Leiter nicht einfach runter?“, fragte der Kollege. „Keine Ahnung“, antwortete ich. „Die scheinen ein Problem zu haben. Wattweißich …“ Ich wandte mich zum Ausgang.
Drei Stockwerke weiter unten betrat ich die Straße. Die Leiter stand immer noch steil aufrecht, der Korb mit dem Maschinisten und dem Patienten etwa 12m über dem Boden. „Watt issn da los?“, fragte ich unseren Gruppenolm, der ebenfalls gebannt in die Höhe schaute. „Die Korbsteuerung ist ausgefallen“, klärte er mich auf. „Die stellt den Korb beim Absenken nicht mehr gerade. Wenn der Kollege den Leiterpark senken würde, würde er den Patienten abkippen.“ „Na, toll“, entfuhr es mir. „Und das jetzt, mit ‚Herz‘ auf der Trage. Klasse. – Und der Notbetrieb?“ Drehleitern haben für alle Leiterbewegungen auch einen Notbetrieb, der es zumindest ermöglicht, das Gerät wieder in die Fahrstellung zu bringen. So auch für die Niveauregulierung, die sich aber im engen Bodenbereich des Korbes befindet – wo man auch ohne aufgesetzte Trage schon schlecht heran kommt. Doch so schlau waren die Kollegen natürlich auch schon: „Der klemmt wohl. Weil der natürlich unheimlich häufig benutzt wird. Wenn was schief geht, dann richtig.“ Tausendmal funktioniert alles. Selbst kurz zuvor, beim Hinauffahren, war die Niveauregulierung noch in Ordnung. Und nun greift ‚Murphys Gesetz‘: Was schief gehen kann, geht auch irgendwann schief. Oben liegt jetzt ein dicker Patient in Lebensgefahr.
Unten wurde man entsprechend nervös. Schnelle Entscheidungen waren nun gefragt. Unser Vortänzer fasste also den Beschluss: ‚Großes Besteck‘ musste her! „Wir brauchen eine zweite Leiter hier. Vielleicht kann man den Korb irgendwie entlasten und die klemmende Anlage lösen. Und falls das nichts hilft, bestellen wir gleich auch die Höhenretter aus der Nachbarstadt. Und den Rüstzug mit Kran. Dann können wir den Patienten im Notfall am Kran abseilen. Mannmannmann, das wird ’ne Aktion!“
Während wir warteten, hatte der Maschinist der DL eine Idee, die er uns über die Gegensprechanlage mitteilte: „Vielleicht ist die Steuerung aufgrund der Überlast ausgefallen. Wenn ich den Tragetisch kurz irgendwo in einem Fenster abstützen könnte, bekomme ich das Ding vielleicht wieder flott und wir kommen aus der Suppe wieder raus!“ Aber einfach wieder in das Fenster fahren, aus dem er den Patienten übernommen hatte, ging nicht: Da er zwischenzeitlich die Leiter beim „ablegen“ vom Fenster steiler gestellt hatte, hatte sich natürlich auch der Korb zunächst noch weiter gestreckt, um den Winkel auszugleichen. Würde der Kollege nun die Leiter in das „alte“ Fenster neigen, hätte er wieder das Problem des kippenden Korbes. Ging also nicht. „Da oben im Nachbarhaus ist noch ein Dachfenster. Da könnte ich anleitern!“, fiel ihm ein. Sicher, dort käme er hin – aber das schwenkbare Fenster musste dafür vorher aus dem Rahmen genommen werden! Zwei Kollegen klingelten also morgens um mittlerweile 5 Uhr den Bewohner aus dem Bett und setzten ihn davon in Kenntnis, dass sie nun seine Wohnung auseinander bauen würden. Aus Gründen.
Unten auf der Straße trat der Notarzt von einem Bein aufs andere:  Das EKG des Patienten wurde auf den Monitor gefunkt, den er nun besorgt beäugte – wenn er denn aufgrund der Entfernung zur Patientenbox oben auf der Trage überhaupt ein Signal bekam. „Mist! Wenn der jetzt da oben abkackt! Den kann man da auf der Trage ja nicht einmal reanimieren! Und ich sehe hier unten nur sporadisch ein EKG, weil die Verbindung immer wieder abreißt!“, ärgerte er sich. „Da, schau! Schon wieder!“ Der Monitor zeigte nach den letzten Herzschlägen, die immer noch deutliche Infarkt- Veränderungen zeigten, jetzt nur noch eine gepunktete Linie und gab ein Alarmsignal. Keine Blutdruckanzeige, keine Pulsanzeige, keine Sättigungsanzeige. Blindflug für den Arzt. Der Patient könnte in diesem Moment versterben, ohne dass der immer noch an der Notbedienung fummelnde Kollege etwas merken würde. Denn dort oben war es so eng, dass er dazu fast unter den Tragetisch kriechen musste. Und wenn er es doch merken würde, wäre es nutzlos: Die Trage befand sich ungefähr in Schulterhöhe des Maschinisten. So konnte er im Bedarfsfall unmöglich reanimieren. Nicht einmal einen Beatmungsbeutel hatte er dort oben, da wir schließlich alle mit nur ein paar Sekunden Transport gerechnet hatten. Wir müssten ihm zunächst das Nötigste hinauf bringen.
Jetzt kam wieder ein Signal durch. „Siehst du? Der Blutdruck ist Mist. Zu niedrig. Mann, das habe ich auch noch nicht erlebt!“ Mir fiel ein: „Wenn es hart auf hart kommt, musst du wohl rauf und noch ein paar stabilisierende Medikamente spritzen.“ Meine Idee fand er aber nicht so gut. Er war entsetzt: „Bist du bekloppt? Ich habe Höhenangst!“ Ich sah mich schon mit ein paar aufgezogenen Spritzen in der Tasche den Leiterpark hinaufturnen … Wenigstens konnten wir sehen, dass in den Momenten, in denen der Monitor ein Signal empfing, der Puls und die Atmung stimmten.
Noch während die Kollegen das Dachfenster ausbauten, kam die zweite Leiter. Schnell wurde sie hinter der ersten Leiter aufgebaut, ein Beamter mit erweiterten Werkstattkenntnissen fuhr nach oben zum festsitzenden Maschinisten. Aus dem zweiten Korb heraus konnte er sich die Notsteuerung genauer ansehen und dran arbeiten. Auch der Bereichsleiter, der Rüstwagen und der Kran der Hauptwache trafen nun in kurzer Folge ein, die enge Wohnstraße stand nun voll mit roten Autos. 23 Mann waren mittlerweile hier, um dem Menschen auf der Trage in zwölf Metern Höhe beizustehen!
Glücklicherweise kam es nicht mehr zum Äußersten: Dem Kollegen im zweiten Drehleiterkorb gelang es, die verklemmte Notsteuerung wieder in Betrieb zu nehmen, so dass die Leiter mit dem Patienten vorsichtig wieder abgesenkt werden konnte. Nach jedem Meter Absenkung musste erst einen Moment inne gehalten werden, damit der Maschinist mit ein, zwei Hüben der hydraulischen Fußpumpe das Niveau des Korbes angleichen konnte. Irgendwann waren er und der Patient sicher unten angekommen, und wiederum mit vielen Händen wurde die Trage mit dem schwergewichtigen Patienten vom Korb herunter genommen. Der Notarzt klärte zwischenzeitlich telefonisch ab, ob das gewünschte Zielkrankenhaus auch in der Lage war, einen überdimmensionierten Patienten im Katheterlabor zu versorgen. Schließlich musste auch dort ein Tisch mit Überbreite bereit stehen. Nachdem der Mann auf die Trage des Schwerlast- RTW umgelagert war, konnte er endlich ins Fahrzeug geschoben und mit Alarm ins Krankenhaus gebracht werden.
Der defekte Korb der Leiter wurde im Handbetrieb wieder in Fahrtstellung gebracht und die Leiter sofort außer Betrieb genommen. Kran und Rüstwagen konnten unverrichteter Dinge wieder abziehen, die Höhenretter wurden auf der Anfahrt abbestellt.
Jetzt quälten sich der Kollege und ich noch mal an dem ausgebauten Dachfenster herum, da die Menschen, die es ausgebaut hatten, zwischenzeitlich abgerückt waren. Und wir hatten von der Montage natürlich keine Ahnung.
Seit diesem Einsatz weiß ich nicht nur, wie man ein Dachfenster wieder einbaut, sondern kenne auch noch zwei andere Wege, wie es NICHT geht. Man lernt eben nie aus.

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Über firefox05c

Firefighter, Kittyowner, Bagpipeplayer. Querulant. Manchmal bissig, aber im Großen und Ganzen handzahm. Die Themen hier: Feuerwehr - Rettungsdienst - Alltag .
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13 Antworten zu Rattenschwanz

  1. Mark schreibt:

    Spannende Geschichte, gut geschrieben – da macht das Lesen wirklich Spaß (auch wenn die Situation selbst natürlich kein Spaß war).

  2. Julian schreibt:

    Ist es denn normal, dass ein Patient in dieser Verfassung eine Solche Aktion übersteht?
    Dieser Post motiviert auf jeden Fall zum Schlankbleiben 😉

    • firefox05c schreibt:

      Er war mit Medikamenten bei Beginn der Fahrt gut eingestellt. Es sollte auch nur maximal drei Minuten bis zur weiteren Versorgung dauern, was kein Problem gewesen wäre. Dass die Leiter plötzlich einen defekt hatte, war nicht planbar. Die Sorge des Notarztes war der mögliche Zustand des Patienten, wenn die Medikamente nach einigen Minuten wieder abgebaut sind… Letztendlich hatte der Patient aber keinen weiteren Schaden dadurch erlitten.

  3. Dustin schreibt:

    STEMI oder PQ-Streckensenkung?
    Ersteres wäre ja klar ein Herzinfarkt, aber letzteres wäre ja eher Symptom einer Perikarditis.
    Irgendwie verwirrt mich die Diagnose in Kombination mit der Info, dass das EKG auf dem Foto falsch herum ist. Vielleicht kannst du ja ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

    Und der Einsatz an sich ist auch echt super kurios!
    Da denkt man dann manchmal bestimmt, dass sowas ja eigentlich nur in einem Film und nicht in echt passieren kann. Aber gut, dass am Ende doch alles glimpflich ausging.

    • firefox05c schreibt:

      Das EKG gehört natürlich nicht zu diesem Patienten (Datenschutz). Ich habe es nur als Bild genommen, um zu zeigen, wie man sich die „Kirche“ vorstellen muss. 😉

      • Dustin schreibt:

        Ah okay. Ja gut, das hätte ich mir eigentlich denken können 😀
        Danke für deine Antwort 🙂

  4. Tinka schreibt:

    Der Sachbearbeiter bei der Krankenkasse des Patienten kriegt hoffentlich keinen Herzinfarkt wegen der angefallenen Kosten *g*
    Da weiß man doch wieder, wie gut wir es hier haben. Ihr kümmert euch und die Versicherung zahlt das. Danke für den Beitrag! 🙂

    • ZürichUrlaubFürPaul schreibt:

      Soweit ich weiß zahlt die Krankenkasse doch nur eine Pauschale, oder? Deren Sicht wird sein: „Wenn Die Feuerwehr ihr Gerät nicht vernünftig wartet müssen die das auch ausbaden. Wir zahlen doch nicht deren Sparsamkeit bei der Wartung.“

      • firefox05c schreibt:

        Einsätze dieser Art werden nicht als einfacher RD- Einsatz abgerechnet. Es wurde eine „technische Rettung“ nötig, die m.W. gesondert abgerechnet wird – und dafür waren eben die Geräte nötig. Ein technischer Ausfall hat nicht zwingend etwas mit „schlechter Wartung“ zu tun. Oder war dein Auto noch nie kaputt?

  5. Als ich 160 kg und dann Drehleiter gelesen habe, hab ich mir das mit dem Ausfall eigentlich schon fast denken können.

    • Lars schreibt:

      Ein Grund mehr, mittlerweile die 450-KG-Körbe zu beschaffen, wobei selbst die bei so manchem Kunden unterdimensioniert sind…

  6. Hannes schreibt:

    Ich meine mich an eine Belastungsgrenze von 120 kg für die Tragenhalterung zu erinnern.

    Aus dem Grund haben wir mal das THW mit dem Radlader anrücken lassen. War nur im 1. OG, da hat die Schaufel hingereicht. Entwürdigend? Vielleicht, aber anders ging es nicht.

    • firefox05c schreibt:

      Die Tragehalterung hat ja gehalten, sie ließ sich auch unten am Boden problemlos bedienen, als wir die Trage wieder runter genommen haben. Laut Anzeige am Maschinistenstand war auch die Korbbelastung noch weit im grünen Bereich. Wenn dieser Wert allerdings nur von der Leiterspitze abgenommen wird und nicht direkt an der Korbaufhängung, ist das natürlich keine zuverlässige Aussage.

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