Katze ist tot.

Wie ihr bereits in einigen Artikeln lesen konntet, hatten wir einige Donnerstage lang eine Katze. In der Tat waren es über 13 Jahre. Damit ist es nun vorbei. Sie ist „über die Regenbogenbrücke gegangen“.

Auto fahren war nicht so ihre Sache

Als junge „Gebrauchtkatze“ holten wir sie damals aus dem Tierheim. Ich bin kein Freund von Tierkäufen bei Züchtern, wenn es um Tierarten geht, die zu Hauf in Heimen darauf warten, vielleicht doch noch abgeholt zu werden. Damals meinte die Kitty- Beauftragte jedenfalls, die Katze wäre geschätzt etwa 2 Jahre alt. Wie sich später herausstellte, hatte sie aber wohl die gleichen Gene wie Michael J. Fox: Sie sah bis ins hohe Alter schlank und Jung aus, könnte damals also schon ein paar Jahre mehr auf dem haarigen Buckel gehabt haben. Eigentlich wollte ich ja keine Katze: Man ist mit so einem Tier immer etwas eingeschränkt, wenn man mal verreisen will, was bei uns fast jedes dritte Wochenende der Fall ist. Jedes mal Katze eintuppern und mitnehmen (was sie gar nicht mochte), bei den Schwiegereltern abgeben und hoffen, dass sie den Teppich nicht vollkotzt. Ihre Launen konnten einem den letzten Nerv rauben, wenn sie stundenlang unzufrieden durch die Wohnung streunte und nicht spielen wollte, genug frisches Futter im Napf war und sie auch kein Bock auf Flauschen hatte. War sie krank, zum Beispiel ein Harnwegsinfekt, mit dem sie ab und zu Probleme hatte, oder wenn die Schilddrüsenwerte nicht stimmten, schrieb sie keinen Zettel, sondern tat uns das Kund, indem sie auf den Teppich, gegen eine Handtasche oder gleich aufs Bett pisste. Zeitlebens weigerte sie sich, das Schreiben zu lernen, um damit einen etwas weniger spektakulären Kanal der Nachrichtenübermittlung zu nutzen.

Ja, und mit der Schilddrüse fing es an: Vor einigen Jahren machte sie uns auf bekannt unangenehme Weise darauf aufmerksam, dass sie sich unwohl fühlte. Der Veterenär unseres Vertrauens stellte nach der Beschreibung ihres Zustandes (unruhe, Unsauberkeit, Futtermäkelei…) und einer Blutuntersuchung fest, dass ihre Schilddrüse Akkordarbeit verrichtete. Das galt es einzufangen. So bekam sie ein Medikament verschrieben: Thiamazol, kleine, orangene Pillen, die bei Zungenkontakt sofort verweigert wurden! (Für Tiere ist das Zeug übrigens mehr als doppelt so teuer als für Menschen!) Aber wir sind schließlich gerissen: Eingeknetet in Leckerchen bekam sie nun 1 Pille täglich. Jedes mal eine spannende Sache. Wird sie beim Fressen drauf beißen und es wieder ausspucken? Meistens klappte es, da unsere Minka sehr kaufaul war. Übrigens nur bei Leckerchen und „Tisch- Goodies“, die sie von uns angeboten bekam. Wenn sie bei SchwieVa ein unbeobachtetes Butterbrot liegen sah, ging sie auch schon mal mit einer halben Scheibe Salami stiften. Scheinbar war es dann kein Problem, größere Stücke zu zerpflücken, wenn sie die Salami selbst erlegt hatte …

Irgendwann, nachdem sie schon Jahre die Pillen bekam, wurde sie wieder unsauber. Der Fellnasen- Experte verordnete nach der erneuten Blutuntersuchung eine Erhöhung der Tablettendosis auf 1,5 Tabletten täglich.  Nachdem sie im Zuge der vorherigen Befindlichkeitsübermittlung schon zwei mal auf den Teppich im Wohnzimmer gepinkelt hatte, nahm ich ihn mit zur Wache, um ihm dort mit dem Hochdruckstrahler das typische Katzen- Odor wieder auszutreiben. Einschamponiert, geschrubbt, abgestrahlt, geschrubbt, nochmals abgestrahlt, eingerollt, mit dem 13- Tonnen- Löschfahrzeug drübergefahren, um gefühlte 10 Liter Wasser auszuquetschen, und übers Auto gehängt, damit er bis Schichtende wieder trocken wurde. Als ich nach dieser Express- Reinigung den Teppich am nächsten Tag wieder ins Wohnzimmer legte, dauerte es genau eine Nacht – und die Katze hatte noch mal gezeigt, dass sie noch nicht ganz mit ihrem Hormonspiegel zufrieden war. Der musste sich schließlich erst mal über ein paar Tage einpendeln.

Wiederum ging alles lange Zeit gut, bis wir an den regelmäßigen Störungen der Nachtruhe (Morgens um 4: „ICH WILL NEUES FUTTER!!!“) und dem punktuell erhöhten Feuchtigkeitsgehalt in der Wohnung geraten haben, dass es wieder mal Zeit für den Herren war, der Tieren gerne einen elektronischen Stift in den Anus steckte, um eine Zahl abzulesen. Und wiederum musste die Tablettendosis erhöht werden. Bis hier hin alles kein Problem.

Geburtstag mit Kater … 😉

Jetzt muss man wissen: Bei Schilddrüsenüberfunktion kann nicht nur das Stoffwechsel- Endprodukt eine nutella-artige Konsistenz bekommen und die Katze abnehmen, sondern auch ein sich entwickelndes Leiden überdeckt werden: Da alle Organe unter „Volllast“ laufen, wird zum Beispiel eine Nierenschwäche kompensiert. Wird der Hormonspiegel nun wieder normalisiert, und die Organe arbeiten nicht mehr mit 120%, schlagen diese Krankheiten durch: „plötzlich“ funktioniert zum Beispiel die Niere nicht mehr! Daher meinen auch einige WG- Bewohner von Katzen, das Schilddrüsenmedikament wäre verantwortlich für diese Tatsache. Bei unserer Katze war es allerdings nicht die Niere.

Die Mau wurde wieder zufriedener und schien sich wohl zu fühlen. Einige Zeit nach der Dosisanpassung, als der Hormonspiegel wahrscheinlich wieder stimmte, bekam sie aber Hustenanfälle. Alle paar Tage mal kauerte sie tiefergelegt auf dem Boden und hustete bis zu einer halben Minute, als wenn sie etwas in den Hals bekommen hätte. „Die hat den ganzen Hintern voller Haare, da kann einem mal beim Putzen eins stecken bleiben“, trösteten wir uns. Doch das Husten trat mit der Zeit häufiger auf. Später erwischten wir sie fast täglich dabei. Die Anfälle wurden auch länger. „Vielleicht ist sie erkältet. Neulich hatte sie doch auch einen entzündeten Hals. Der ist womöglich noch nicht ganz abgeheilt“, mutmaßten wir. Also wieder mal Katze eingetuppert, ab zum Arzt. Der hörte sich unsere Beschreibungen an, untersuchte die Katze, und schlug ein Röntgenbild vor. Ein paar Minuten später hängte er das Bild an die Wandlampe. Das Ergebnis war niederschmetternd. Der Gelehrte seufzte: „Nun ja, das ist recht eindeutig. Sehen sie hier den hellen Bereich? Das ist das Herz. Viel zu groß. Ihre Katze hat eine Herzmuskelverdickung. Dadurch wird es schlechter durchblutet, die Leistung sinkt. Und durch die Herzschwäche sammelt sich Wasser in der Lunge, darum hustet die Katze.“

Ich schluckte. Mit etwas medizinischer Grundbildung war mir klar: Minkas Todesursache steht nun fest. Diese Erkrankung ist nicht heilbar, man kann die Entwicklung nur verzögern. „Und nun?“, fragte ich. Der Doc schlug Betablocker vor, die würden das Herz entlasten. 1/4 Tablette täglich.  „Aber ich kann hier nicht entscheiden, ob das reicht, um den Zustand zu verbessern. Wahrscheinlich muss sie auch etwas gegen die Wasser- Einlagerungen bekommen. Dazu müssten Sie mal in eine Klinik, in der man eine Ultraschalluntersuchung machen kann. Auf lange Sicht wird sie daran aber versterben.“

Höhle aus Karton, der mit einem Shirt überzogen ist. Ihr letzter Lieblingsplatz.

Der Katze ging es zunächst aber noch schlechter. Sie schlich nur noch von einem Schlafplatz auf den nächsten, hatte etwa eine halbe Stunde nach der täglichen Gabe des Herzmedikamentes Kreislaufprobleme und erbrach dann etwas Wasser. Die Dosis war offensichtlich für das kleine Häufchen Katze, das nur noch etwas über 2 Kilo wog, etwas hoch. Sie war schon immer etwas zierlich, aber in den letzten Wochen hatte sie zusätzlich noch abgenommen. In Rücksprache mit dem Arzt halbierten wir die Menge nochmals, was bei der Größe der Tablette nicht einfach war. Aber es ist schließlich zum Wohle der Katze.

Eine Woche und 40 Minuten Fahrzeit später stand ich neben der Katze, die auf dem Untersuchungstisch kauerte, während ein Mediziner, der sich auf Tierkardiologie spezialisiert hatte, sorgenvoll auf das Ultraschallbild auf dem Monitor schaute. „Das sieht nicht gut aus. Sehen Sie den Schatten hier an der Herzseite? Das ist Wasser im Herzbeutel. Ganz schön viel. Lebensbedrohlich. Schaffen Sie es, ihr drei mal täglich Furosemid- Tabletten zu geben?“ Ich musste ihn auf 2x herunterhandeln, da es aufgrund unseres Tagesablaufes mittags nicht regelmäßig möglich war. Das war für ihn aber auch in Ordnung.

Katze bekam nun morgens und abends jeweils drei Medikamente: Die Schilddrüsenpille und eine Furosemid- Tablette konnten wir in Leckerchen verstecken. Für das Herzmedikament, welches in nur 1/8 Tablette dosiert werden musste, nutzten wir das Hygienebedürfnis der Katze: Die winzige Pille zerbröselte natürlich beim Aufteilen, so dass wir es dann ganz pulverisierten, mit Vitaminpaste mischten und einfach auf die Pfote schmierten. Kitty war dann natürlich verärgert, dass nun ihr Fell versaut war! Wie sieht das denn aus! Widerwillig leckte sie dann ihr Fell wieder sauber, das Pulver war drin.

Dummerweise verweigerte die Katze auf einmal ihre Leckerchen. Auch mit Leberwurst waren ihr die Pillen nicht mehr unterzuschieben. Kurz und leider auch etwas unangenehm für das Flauschi mussten wir ihr fortan die Tabletten nun ins Maul stecken und durch leichtes Reiben an der Kehle einen Schluckreflex auslösen. Das fand sie natürlich nicht so toll, sie war uns deshalb aber scheinbar nicht besonders böse. Ich hatte befürchtet, dass sie uns nach einigen dieser Prozeduren womöglich meiden würde, was aber nicht der Fall war. Im Gegenteil: Die Mau war sogar in dieser Zeit besonders verschmust und lag fast ständig bei meiner Frau oder bei mir.

Einige Tage später schien es ihr besser zu gehen. Viel besser. Die Hustenanfälle hatten nachgelassen. Zwei Wochen nach der ersten Ultraschalluntersuchung hielt der Doc in der Klinik erneut den Sensorkopf in ihre Flanke: „Der Erguss ist zurückgegangen. Von ‚akut lebensbedrohlich‘ allerdings nur auf ‚dringend behandlungsbedürftig‘. Sie sollte noch eine Weile diese hohe Dosierung Furosemid bekommen, bis der Erguss weiter abgebaut ist. Dann können wir die Dosis anpassen.“ Ich hatte die Hoffnung, dass nach dem Abbau des Ergusses vielleicht noch ein paar Monate des geruhsamen Katzenalltages möglich waren.

Es gibt Menschen, die stellen für so ein Leben eine nüchterne Kosten- Abwägung auf: „Das lohnt nicht mehr. Eine neue gibt’s schon für die Hälfte im Tierheim.“ – Na und? Ein Kind kann man sogar völlig umsonst machen. Und wenn es dann krank ist? Dann würde niemand so eine Rechnung aufstellen. Ich meine, wenn man einmal die Verantwortung für so ein Leben übernommen hat, muss man auch dafür sorgen.


Am nächsten Abend, als meine Liebste unser Fellbündel etwas knuddeln wollte, passierte es: Sie brach unter den Händen meiner Frau zusammen! Bewusstlos lag sie dort auf dem Teppich, als meine Frau panisch rief: „Henrik! Die Katze! Minka rührt sich nicht mehr! Aber sie atmet noch.“ Ich sprang hinzu. Schlaff lag das Tier dort, außer der Atmung bewegte sich nichts. Keine Reaktion. Ich wartete darauf, dass auch die Atmung ausblieb. Mehr konnten wir nicht tun. Nach etwa 30 Sekunden jedoch die Erlösung: Die Unser Schatz hob den Kopf, schaute verwirrt in unsere feuchten Augen. Nachdem sie sich gesammelt hatte, stand sie mit einem kläglichen „Mau“ auf und ging etwas weiter, um sich müde wieder hinzulegen. Wir hatten einen riesigen Schreck bekommen, aber scheinbar war es ihr nun wieder besser. Den Rest des Abends verhielt sie sich normal. Später im Bett sprach ich mit meiner Frau ausführlich darüber, dass das Ende nun wohl doch in greifbarer Nähe sei. Dass wir sie nicht lange leiden lassen wollten, war klar. Am liebsten wäre uns natürlich gewesen, sie würde plötzlich einfach tot umfallen. Dann müssten wir keine Entscheidung treffen. Aber wann sollten wir eingreifen? Sie schien noch schmerzfrei zu sein. Dann soll sie leben. Und wenn sie nun doch Schmerzen hatte? Wenn es nun nicht nur eine Blutdruckschwankung war? Katzen können ihre Schmerzen gut verstecken. Ich beschloss, am nächsten Tag wieder beim Arzt vorstellig zu werden, um mich beraten zu lassen. Allerdings wollte ich Minka dafür zu hause lassen. Wozu den unnötigen Stress?

Am nächsten Morgen stellten wir fest, dass sie ihr Futter über Nacht nicht angerührt hatte. „Was ist los? Magst du diese Sorte nun auch nicht mehr?“, fragte ich sie, und bereitete ihr eine neue Portion zu. Ich stellte ihr den Napf auf den gewohnten Platz. Sie saß etwa einen halben Meter daneben und schaute teilnahmslos zu. „Keinen Apetit? Komm, friss ein wenig“, sagte ich und schob ihr den Napf vor die Füße. Sie schnüffelte nicht einmal. Sie schaute mich nur aus leeren Augen an. Ich wusste plötzlich: Katze will nicht mehr. Sie weiß, sie wird sterben. Als sie sich umdrehte und sich teilnahmslos in den Flur legte, hatte ich Tränen in den Augen. „Was ist mit dir?“, fragte meine Frau entsetzt, als sie die Küche betrat. „Ich glaube, mit Minka dauert es nicht mehr lange. Sie verweigert das Futter. Es ist so weit.“

Während wir am Frühstückstisch saßen und versuchten, etwas an dem Klops im Hals vorbei zu essen, kam sie dann noch mal in die Küche und setzte sich vor uns hin. Jedoch nicht, um wie gewohnt einen Schluck Milch zu bekommen, denn auch den rührte sie nicht an. Sie wollte scheinbar nur bei uns sein. Sie saß einfach da und schaute uns an.

Meine Frau fuhr zur Arbeit, ich bieb mit der Katze zurück. Mein Dienst fing erst am Mittag an. Traurig setzte ich mich ins Wohnzimmer und beobachtete sie, wie sie sich im Zimmer herumdrückte und sich schließlich an einen ihrer gewohnten Plätze legte. Plötzlich jammerte sie laut auf und kippte auf die Seite! Sofort war ich neben ihr. Sie war nicht bewusstlos, aber sie lag einfach nur etwas zitternd da. Speichel tropfte ihr aus dem Maul. Ich konnte nichts tun, außer abzuwarten! Der Anfall dauerte mehrere Minuten, in den ich neben ihr lag und sie beruhigend streichelte. Ich wartete wieder, dass die Atmung aussetzte, doch sie atmete recht ruhig weiter. Ich stand auf und holte ein Stethoskop, um wenigstens ihr Herz zu hören. Ob es normal schlug? Regelmäßig? Wurde es langsamer? Ich hielt es nicht aus, einfach gar nichts zu tun. Als ich den Raum wieder betrat, hob sie jedoch wieder den Kopf, stand auf und ging mit wackeligem Schritt zum Wassernapf, wo sie etwas trank. Hilflos wischte ich den Sabber vom Boden, wo sie eben noch gelegen hatte, und setzte mich wieder hin. Und nun?

Teddybären- Pfote

Ratlos saß ich da. Der Tierarzt würde erst in über zwei Stunden da sein. Die Fahrt bis zur nächsten Tierklinik wollte ich ihr in diesem Zustand aber nicht zumuten: Ich fürchtete, sie würde den Stress vielleicht nicht überleben. Und gerade ein möglichst stressfreies Ende wäre ja das Ziel!

Ich schrieb meiner Frau, sie möchte mal anrufen. Als das Telefon dann klingelte, beschrieb ich ihr den Vorfall. „Wenn es nicht mehr geht, musst du es beenden“, sagte sie mit weinerlicher Stimme. „Und ich konnte mich nicht einmal von ihr verabschieden …“ Einige Minuten später rief sie nochmals an: „Ich komme jetzt nach hause. Die Kollegen haben mitbekommen, was los ist, und haben mich weg geschickt.“ So konnten wir es gemeinsam beenden.

Über Twitter suchte ich bis zum Schluss etwas Beistand. Den bekam ich. Danke.

Noch bevor sie jedoch eintraf, der nächste Anfall: Die Katze saß vor mir und schaute mich an. Plötzlich wurde ihr Blick starr. Der Kopf sank zur Seite, sie maunzte kläglich. Dann fiel sie um. Katze krümmte sich, zog die Vorderpfoten fast bis über den Kopf. Sie musste Schmerzen haben! Zitternd lag sie da, und ich konnte wieder nichts tun, außer daneben zu liegen, sie zu streicheln und unter Tränen beruhigend auf sie einzureden. „Du kannst loslassen! Geh einfach. Du bist nicht alleine. Es ist Okay …“ Hoffentlich war es bald vorbei! Ein Kerl wie ein Baum, aber nun lag ich hier heulend neben dem sterbenden, kleinen Tier, das mich 13 Jahre lang begleitet hatte.

Ich bin seit meiner frühen Jugend bei der Feuerwehr, fahre seit 20 Jahren Rettungsdienst. Ich bin es nicht gewohnt, einfach nichts zu tun, tatenlos zuzusehen, wenn es jemandem schlecht geht. Ich bin ein „Macher“. Selbst sterbenden Menschen kann man helfen, indem man ihnen mit Medikamenten die Schmerzen nimmt. Hier konnte ich nur die zitternde Katze streicheln. Hilflosigkeit ist furchtbar.

Der Anfall ließ wieder nach. Erschöpft blieb die Katze noch einen Moment liegen, bevor sie sich wieder aufsetzte. In der Hoffnung, dass der Arzt vielleicht etwas früher in der Praxis ist, um Vorbereitungen für die Sprechstunde zu treffen, rief ich dort an. Ein mal . Zwei mal. Niemand nahm ab.

Ich setzte mich aufs Sofa. Minka kam und legte sich neben mich. Sie suchte meine Nähe. In diesem Moment machte ich ein letztes Foto von ihr und streichelte sie. Links seht ihr dieses Foto. Sieht sie nicht eigentlich ganz normal aus?

Meine Frau kam in die Wohnung. Endlich! Die Katze war ruhig, aber offensichtlich erschöpft. Nun ging sie noch mal zum Wassernapf, dann ins Schlafzimmer, wo meine Frau sie aufs Bett hob. Links und rechts neben dem schwachen Tier legten wir uns nun hin, gaben der Fellnase Nähe und sprachen über das Unvermeidliche. Katze legte den Kopf zwischen die Pfoten und schloss die Augen. Ich schob ihr das Stethoskop unter den Körper, um sofort zu hören, wenn das Herz seine lebenslange Tätigkeit einstellen würde. Noch schnurrte unser Liebling sogar etwas. Sie hatte einen leicht erhöhten Puls. Ab und zu schlug das Herz ein paar Schläge langsamer, ich erwartete den Stillstand. Aber dann „marschierte“ es wieder. Über eine Stunde lang lagen wir nun so zu dritt auf dem Bett und genossen ein letztes mal die gemeinsame Ruhe, so wie wir in den vergangenen Jahren so oft gelegen hatten. Zwanzig Minuten vor Praxisöffnung rief ich noch mal beim Arzt an. Bei der kurzen Erklärung und der Frage, ob wir etwas früher kommen könnten, versagte mir mehrfach die Stimme. „Ja, dann kommen Sie sofort. Der Doktor muss auch gleich da sein“, meinte er verständnisvoll.

Wenige Minuten später waren wir in der Praxis und wurden sofort an den bereits wartenden Patienten vorbei in einen Behandlungsraum gebracht. Einige Augenblicke später betrat der Arzt mit einem Helfer und einer Frau, die wahrscheinlich eine Umschulung machte (sie war wohl schon um die Vierzig) den Raum. Während ich ihm die Situation schilderte, saß die Katze im offenen Korb zusammengekauert in einer Ecke und ließ sich von mir kraulen. „Wenn Sie mir nun sagen, es waren bloß Kreislaufschwächen, versuchen wir es noch etwas“, schloss ich. „Immerhin fallen Omas auch schon mal um und stehen wieder auf. Aber wenn Sie sagen, dass sie Schmerzen hatte, wovon ich ausgehe, dann ist heute Schluss.“ Die ältere Frau im Raum hatte sich wohl das Praxisleben etwas anders vorgestellt: Nach meinen Schilderungen und in der Aussicht der Tötung verließ sie mit Tränen den Augen den Raum. Falscher Job, wenn sie schon die Aussicht nicht aushält, würde ich sagen. Der Tierarzt schaute ihr hinterher. „Ich bewundere schon Ihre Geduld, und dass Sie es so lange geschafft haben, ihr immer die Medikamente zu geben. Viele Katzenhalter haben da ja schon größte Probleme“, hub der Mediziner an.  Ganz offen schilderte er uns dann seine Meinung: „Die Katze wird „Angina Pectoris“- Anfälle gehabt haben. Sehen Sie, diese Erkrankung kann man nicht rückgängig machen. Und trotz Therapie kann sie sich schnell verschlimmern. Diese Anfälle sind mit Schmerzen verbunden, sie hat Atemnot und natürlich auch Panik. Irgendwann endet einer dieser Anfälle mit dem Tod.“ Das kannte ich aus dem Rettungsdienst: Selbst für Menschen, die es kennen und wissen, dass ihnen etwas Nitrospray, spätestens aber ein Arzt helfen kann, haben im höchsten Maße Stress. Und die Katze wusste überhaupt nicht, was mit ihr passierte! Meine Frau ergriff das Wort: „Dann machen wir der Sache ein Ende“, stieß sie unter Tränen hervor. Der Arzt pflichtete uns bei, würdigte unsere Kraft zu diesem Entschluss. Kurz erklärte er uns, was nun geschehen würde: Nach der Narkotisierung der Katze würde eine starke Überdosis eines Medikamentes das Herz lähmen. Da wir Minka nicht selbst beerdigen konnten, würde sie dort bleiben und später zum Kremieren abgeholt werden. „Darf ich sie bei der Narkose auf dem Arm halten?“, fragte meine Frau. Ich war beeindruckt, dass sie das so hart durchzog, um der Katze so viel Streß wie möglich zu nehmen. „Sicher“, meinte der Tierarzt.

Er gab unserer Minka nun eine Injektion mit dem Narkosemittel unter das Fell. „Sie wird gleich einschlafen. Ich lasse Sie nun einen Moment alleine, bis die Narkose wirkt“, meinte er und verließ still den Raum. Nun standen wir da, die Katze auf dem Arm meiner Frau. Sanft streichelten wir sie. Bevor sie einschlief, wurde ihr übel. Doch weil sie nichts gefressen hatte, würgte sie nur ein paar mal und beruhigte sich dann wieder. Die Pupillen wurden weit. Dann vergrub sie ihr Gesicht in der Armbeuge und schlief. Uns rannen die Tränen über die Wangen.

Mach’s gut, Katze.

Wenig später kam der Arzt zurück.“Sie schläft jetzt“, bestätigte ich seine Erwartung. „Nun, dann müssen Sie sie noch mal auf den Tisch legen. Ich muss die letzte Spritze in den Brustkorb geben, erschrecken Sie bitte nicht. Dann wird sie sterben“, sagte er ruhig. Vorsichtig legte meine Frau den schlaffen Körper auf den Tisch. Die Flanke hob sich leicht und regelmäßig im Rhythmus der entspannten Atmung. Die Nadel der Spritze drang tief in den Körper ein, der Doktor zog den Kolben zunächst leicht zurück. Eine Wolke hellen Blutes vermischte sich mit der klaren Flüssigkeit. Ein sicheres Zeichen, dass die Nadel nun im Herzen der Katze lag. Hier traf im Spritzenkolben also nun das Leben auf den Tod …

Dann schob er den Kolben zügig nach vorn. Er hatte die Nadel kaum aus dem Fell gezogen, da setzte die Atmung unserer geliebten Katze aus. Das Herz stand still.  „Sie ist nun tot“, sagte er. „Ich werde jetzt wieder gehen, und sie können sich in Ruhe verabschieden. Nehmen Sie sich die Zeit, die sie brauchen.“ Meine Angetraute nahm das leblose Fellbündel auf den Arm. Als die Tür sich hinter dem Arzt schloss, brach es aus ihr heraus. Laut weinend streichelte sie die Katze und drückte sie an sich. So standen wir da: Ich hielt meine Frau, sie hatte zwischen uns das tote Tier auf dem Arm. Es war vorbei. Wir hatten alles getan, was Sinnvoll war. Aber wir wollten es der Katze nicht zumuten, alles zu tun, was möglich war. Und dieses war nun unser letzter Dienst.

Nach einigen Minuten legten wir den Körper auf den Behandlungstisch und verließen den Raum. Mit einem leeren Katzenkorb. Auch im Auto trauerten wir gemeinsam noch etwas, bevor wir wieder nach Hause fuhren. Dort machten wir uns sofort daran, alles, was der Katze gehörte, wegzuräumen: Die Futternäpfe und das Futter. Ihr Spielzeug. Den Kratzbaum. Und den ollen verstaubten Karton, in dem sie so gerne gelegen hatte. Wir wollten keinen „Totenschrein“ etablieren, der uns ständig daran erinnerte, dass etwas fehlte. Da werden wir auch ohne Trauerstätte oft genug dran denken müssen.

Sie wird uns nie wieder in den Flur kotzen. Nie wieder auf den Teppich pinkeln. Sie wird uns nie wieder morgens um 4 wecken, weil ihr das Futter nicht passt. Und uns nie wieder auf den Geist gehen, wenn sie schlechte Laune hat. Und wir müssen uns abgewöhnen, jedes mal, wenn wir nach Hause kommen, „Hallo!“ zu rufen und zu schauen, aus welcher Ecke uns die Katze gelangweilt entgegen blinzelt. Wir brauchen nicht mehr darüber nachdenken, ob die Katze noch auf dem Balkon ist, bevor wir die Tür schließen. Und die Badezimmertür können wir nun auch zu lassen, weil niemand mehr Zugang zum dortigen Katzenklo braucht. Nie wieder wird der Müll nach verwesenden Futterresten stinken, und nie wieder werden die Tonkrümel aus dem Katzenklo auf dem Boden liegen.

Nie wieder.

Denn Minka ist tot.

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Über firefox05c

Firefighter, Kittyowner, Bagpipeplayer. Querulant. Manchmal bissig, aber im Großen und Ganzen handzahm. Die Themen hier: Feuerwehr - Rettungsdienst - Alltag .
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18 Antworten zu Katze ist tot.

  1. Bari_MS schreibt:

    Ich hätte das nicht lesen sollen, trotzdem danke dafür. Einer unserer beiden Tiger hat einen Tumor in der Leber und bald müssen wir auch die Entscheidung treffen, dass es ihm nicht mehr gut genug geht, um sein Leben schön zu nennen. Jetzt weiß ich immerhin, daß das Ende auch beim Tierarzt friedlich ist.
    Danke

    • firefox05c schreibt:

      Gerade bei schleichenden Prozessen ist es ganz schwer, den richtigen Zeitpunkt zu bestimmen, ab wann man nun einen Strich zieht. Bei unserer Katze ging es ja recht schnell, so dass man die Entwicklung noch gut überschauen konnte. Entsprechend eindeutiger war für uns die Notwendigkeit, einen Schlusspunkt zu setzen. Leichter war es trotzdem nicht, die Hoffnung fallen zu lassen.
      Ich wünsche euch, dass ihr zur rechten Zeit die richtige Entscheidung treffen könnt. Wenn ihr euren Tierarzt direkt und offen darauf ansprecht, kann er euch bestimmt die eine oder andere Entscheidungshilfe geben.

  2. Carsten schreibt:

    Es tut mir so unendlich leid für euch. Ich hatte beim Lesen Tränen in den Augen, denn diese Story hat mich sehr an meine vor zwei Jahren auf ähnliche Weise erkrankte und dann verstorbene Katze erinnert. Sie wurde 14 Jahre alt und ist hier zu Hause eingeschlafen.
    Ich war im Dienst, als der Anruf von meiner besseren Hälfte kam, dass ihr Herz nicht mehr schlagen würde.
    Man verliert ein vollwertiges Familienmitglied!
    Danke für deine toll geschriebene Story.

  3. Steffi schreibt:

    Ich konnte ab der Hälfte nicht mehr weiterlesen.
    Mein herzliches Beileid zu Eurem Verlust. Ich habe selber drei Katzen und kann mir daher vorstellen, wie ihr Euch gerade fühlt.
    Toll, dass Minka bei Euch so viele schöne Jahre verbringen konnte. Ich hoffe ihr könnt bald mit einem Lächeln an sie denken.

  4. Nobody schreibt:

    Was für eine traurige Geschichte. Möge sie in ihrer Wohnung ein schönes Leben ohne Schmerzen und Medikamente führen. Irgendwann geht eben jeder über die Brücke.
    Du hast alles getan was möglich war und als du die Möglichkeit hattest , hast du sie ziehen lassen. Auch diese war die richtige Entscheidung.
    Sie hätte kein besseres Leben führen können als bei euch!

  5. roerainrunner schreibt:

    Das ist wirklich traurig. Aber sie gehen zu lassen, war wohl das beste 😦

  6. Finkenrieke schreibt:

    Ich wünschte, ich hätte passende Worte für Dich. Ich fühle mit Dir, erinnere mich nur zu genau und weiß, es gibt in dieser Situation keinen echten Trost.
    Ihr habt sie geliebt, mit ihren Eigenheiten, Liebenswürdigkeiten und Macken, habt sie in ihrer Krankheit begleitet und wart auf dem letzten Stück Weg, dem allerschwersten für jeden von Euch, für sie da. Das zählt. Und bleibt.

  7. Jerowski schreibt:

    😢 !

  8. squirrel1976 schreibt:

    *wortlos eine Hand auf deine Schulter leg*

  9. Tirsi FlauschiBauchi schreibt:

    Ich sitze hier und heule einen ganzen Wasserfall auf meinen Laptop und es ist mir egal.
    In jeden einzelnen Wort deiner Schilderung kann ich mich wiederfinden mit meiner Lisa. Sie wurde 18 Jahre alt und davon begleitete sie mich 16,5 Jahre durch alle meine Höhen und tiefsten Abgründen. SIe war verdammt stark. Als ich sie aus dem Tierheim holte gab ihr mein Tierarzt keine 3 Tage Überlebenschance mit der derben Lungenentzündung und Milbenbefall die sie mitbrachte. Aber wir haben es geschafft. Sie und ich, gemeinsam. Wir haben meine ganzen Krankheiten gemeinsam bewältigt und ihre eigenen natürlich auch. Eine absolute Kämpfernatur.
    Und dann kam der Tag an dem sie auch zeigte das es jetzt soweit ist, das sie über die Regenbogenbrücke gehen will um all ihre Fellfreunde wieder zu sehen. Ich bin nachts noch mit ihr in die Tierklinik um sie erlösen zu lassen und habe auch den Weg mit dem Krematorium danach gewählt.
    Egal wie lange sie schon krank war, egal wie lange und oft ich schon überlegte und mit Freunden und dem Tierarzt besprach wann der Zeitpunkt erkennbar sei sie gehen zu lassen. Egal wie sehr man sich auchdarauf vorberietet … wenn es soweit ist kommt es unverhofft und reißt einem den Boden unter den Füßen weg.
    Mein Lebensinhalt war plötzlich weg. Alles war leer und dunkel.
    Ich dachte auch immer, nie wieder werde ich mir ein Tier zulegen und mein Herz so sehr daran hängen das ich daran zerbreche wenn es gehen muß. Nach fast 6 Jahren war ich soweit das sogar meine Psychiaterin sagte, ich soll mir entweder eine Katze zulegen oder über kurz oder lang auf der Geschlossenen landen. Nunja, ich hab seit einem Jahr nun einen Kater namens Fussel (er rangiert in meinem Herzen an gleicher Stelle wie Lisa, mein Augenstern, mein ein und alles) und damit er nicht so alleine ist, da nur Wohnungskatze mit gesichertem Balkonzugang, hat er seit 4 Wochenen einen Kumpel namens „FrauchenNenntMichKleinerWeilSieSichNichtEntscheidenKann“ der ein bisserl schwerhörig zu sein scheint.
    Wenn auch bei diesen beiden Fellbüschel (Fussel Norwergische Waldkatze + Hauskatze Mix und Kleiner Main Coon + Perser Mix) ihr Regenbogentag kommt, ich werde wieder heulen und es wird mir wieder den Boden unter den Füßen wegziehen. Und trotzdem liebe ich sie und will jeden Tag mit ihnen genießen.

    Lieber firefox, ich denke ganz fest an dich und deine Frau. Minka wird garantiert mit Lisa gerade um die Wette nach dem besten weichsten Schlafplätzchen sein nachdem sie die Leckerliebar überfallen haben. Ihr habt alles richtig gemacht und sie wird immer ein Teil in eurem Herzen bleiben ♥

    Minka, bitte grüße meine Lisa von mir, ich habe sie nicht vergessen und hab sie immer noch verdammt lieb ♥

  10. Mr. Gaunt schreibt:

    Toll dass Ihr der Fellnase ein schönes Leben ermöglicht habt und sie so liebevoll begleitet habt bis zur Regenbogenbrücke.

  11. Judi schreibt:

    Euer Verlust tut mir sehr leid. Wie wunderbar, dass ihr Minka bis zum Ende liebend begleitet und ihr am Ende den so wertvollen allerletzten Dienst erwiesen habt! Wie wunderbar all die Liebe, die aus deinem Text spricht.

    Nach 13 Jahren bei mir habe ich im März meinen Hund sterben lassen müssen. Es gibt keinen Trost, nur schöne Erinnerung. Mir bleiben zwei erst fünf Jahre alte Katzen, aber die Wohnung ist dennoch leerer und das Loch sehr groß. Bis ich morgens nicht mehr die halbe Stunde Gassigehen eingeplant habe vergingen Wochen und noch heute denke ich manchmal „ich muss jetzt heim, der Hund muss doch bestimmt mal raus“…

  12. Martina schreibt:

    Ich habe bei dem Bericht erstmalig nach langem wieder richtig weinen müssen weil ich mir das auch bildlich vorgestellt habe….Viel Kraft euch allen!!!

  13. Mein herzliches Beileid nochmal. Ich weiß selber was es heißt eine geliebte Katze zu verlieren. Bei mir waren es bereits 2. Dein Bericht ist unglaublich eindrucksvoll. Ich hab wirklich Rotz und Wasser geheult beim Lesen.
    Ich hoffe ihr könnt irgendwann damit abschließen.
    Ganz viel Kraft ❤

  14. Jasmin schreibt:

    Ich weis nicht, was ich machen soll wenn mich meine Maggy verlassen wird. Sie ist nun auch schon fast 13 Jahre alt…Habe Angst davor. Danke das Du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.

  15. bloggergramm schreibt:

    Ich kann euch nachfühlen, Mimi wurde auch etwas über 14 Jahre alt….
    „…mit dem 13- Tonnen- Löschfahrzeug drübergefahren…“ für mehrere Sekunden tatsächlich als Tatsache akzeptiert, bis mir der Zweifel sanft auf die Schulter tippte. Wieder richtig toll geschrieben!!!

    • firefox05c schreibt:

      Ich hatte den Teppich wirklich zusammengerollt und vor die Hinterachse des Löschfahrzeuges gelegt, anschließend bin ich ein paar mal vor- und zurückgefahren. Wobei auf dem Zwillingsrad der Hinterachse wahrscheinlich aufgrund der Gewichtsverteilung „nur“ etwa 5 Tonnen lagern. 😉

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