Unbrauchbar

Am frühen Nachmittag war die kleine Mannschaft des Löschfahrzeuges nach einem Kurz-Unterricht noch in der Fahrzeughalle versammelt, als zunächst das Licht in der Wache aufflammte und dann „die Stimme aus der Wand“ zur Eile mahnte: „Göthestraße 35, dort Küchenbrand, 2. OG!“ Schnell sprangen wir in unsere Überhosen und besetzten das Dienstfahrzeug. Die Brandschutzjacke, den Sicherheitsgurt und das Atemschutzgerät zogen wir auf der Alarmfahrt in das nahe Wohngebiet an, während der Maschinist sich durch den Straßenverkehr schlängelte. Die Leitstelle gab den eingesetzten Fahrzeugen, von denen wir als erste eintreffen würden, weitere Informationen: „Dichter Rauch aus dem zweiten Obergeschoss, es sind in dem Haus 34 Personen gemeldet. Zwei Kinder hatten versucht zu kochen, sie haben die Wohnung aber schon verlassen.“

Wenige Minuten später rollte das Löschfahrzeug an dem beschriebenen Haus vorbei und hielt zwei Wagenlängen weiter, um den Platz vor dem Haus für die nachrückende Drehleiter der Nachbarwache freizuhalten: Es war außer uns noch ein kompletter Löschzug losgeschickt worden. Mein Kollege Ralf, mit dem zusammen ich heute den Angriffstrupp stellte, und ich stiegen aus und komplettierten unser Ausrüstungs- Gerödel: Helm auf, Handlampe und Funkgerät an der Jacke befestigt, Behälter mit Fluchthauben geschnappt, zwei Schlauchtragekörbe mit je 40 Meter Schlauch und einer Feuerwehraxt wurden aus dem Geräteraum des Fahrzeuges genommen, dann noch das mit Strahlrohr vorbereitete Schlauchpaket, welches uns als „Schlauchreserve“ und Angriffsleitung dienen sollte, über die Schulter gehängt und los. Manchmal wünscht man sich einen Sherpa …

Schlauchtragekorb

Wir schlossen unsere Schlauchleitung an den Verteiler an, den uns der Maschinist vor der Haustür bereitlegte, und gingen in das Treppenhaus vor. Schnell schaute ich zuvor noch an der Fassade des Hauses hoch. Ob es in der besagten Küche brannte, konnte ich allerdings nicht sehen: Dicker, schwarzer Rauch, der aus dem etwa dreißig Zentimeter weit geöffneten Fenster im zweiten Stock quoll, versperrte die Sicht auf eventuelle Flammen … 😉

Wir stiegen also die Treppen hoch und verlegten unsere Schlauchleitung bis vor die betreffende Wohnungstür. Über Funk bekamen wir nochmals mit, dass die Bewohner die Wohnung bereits verlassen hätten, bei dem Kochversuch aber eine Fritteuse im Spiel gewesen sein könnte. „Hasse gehört?“, wies ich Ralf nochmal auf den Funkspruch hin. „Eventuell Fritteusenbrand!“ Das hieß für uns: Vorsicht mit dem Wasser. Das verträgt sich nicht all zu gut mit brennendem Öl … Das Treppenhaus selbst war rauchfrei, die Wohnungstür von außen kalt.

Schlauchpaket, sog. ‚Loop‘: Schlauchreserve für den Innenangriff

Schnell schloss Ralf unser Schlauchpaket noch ans Ende unserer Leitung an und ich löste die Bindung. Nach meinem Befehl über Funk: „Angriffstrupp HLF, Wasser Marsch!“ füllte sich der Gummidarm, die Kringel des Schlauchpaketes formten sich schön ordentlich auf dem Treppenabsatz. Nur noch die Lungenautomaten mit unseren Masken verbinden: Wir waren nun bereit, die Wohnung zu betreten. „Drahtlos“ bekamen wir mitgeteilt, dass kein Wohnungsschlüssel für die geschlossene Tür aufzutreiben war, also mussten wir sie wohl aufbrechen. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne die Tür gemacht. Diese augenscheinlich billige, braune Zutrittsklappe schien wie aus Gummi und wehrte sich heftig gegen unsere Gewaltausbrüche, indem jeder Tritt, jedes dagegenlaufen und jeder Hebelversuch mit der Axt gnadenlos abgefedert wurde! Ralf gab sich alle Mühe, sie mit Schulterstößen und Fußtritten aufzubrechen. Als er es nicht schaffte, versuchte ich es mit der Axt. Die fuckin‘ Tür war einfach nicht aufzubekommen! Das Türblatt konnte mit der Axt so weit aufgebogen werden, dass man eine Hand hätte in den Flur stecken können, aber das Schließblech dachte gar nicht daran, aus der Zarge zu brechen, um uns hinein zu lassen! Zudem war der Rahmen so weit an die Seitenwand des Treppenhauses gebaut worden, dass man es kaum schaffte, die Finne in den Türspalt zu bringen, ohne dass die Wand dem Axtstiel entgegenstand: Man hatte für dieses Manöver kaum Platz.

Der zweite Angriffstrupp vom Löschfahrzeug der Nachbarwache stand nun neben uns und versuchte ebenfalls sein Glück. Federführend bei ihnen: Ein Kollege, der mir und anderen schon bei vergangenen Einsätzen duch blinden Aktionismus und Besserwisserei aufgefallen war. Mein Vorschlag, eine Kettensäge als Generalschlüssel- Ersatz anzufordern, wurde von ihm erwartungsgemäß zunächst ignoriert: Er spulte die gleichen Aufbrechübungen mit Axt und Tritten ab, die mein Spannmann und ich zuvor schon ausgiebig getestet hatten.  Natürlich mit gleichem Ergebnis. Erst dann wurde die Kettensäge gebracht, die „Kamerad Hektik“ sofort an sich riß, sie sogar irgendwie zum Brüllen brachte und dann etwas oberhalb des Beschlages mit dem Schwert in das Türblatt tauchte. Bis zum Anschlag. Nun führte er die Säge nach unten: 20cm … 40cm … 50cm … Ich klopfte ihm hektisch auf die Schulter: „Hey! – Hallooo? – Du denkst daran, dass hinter der Tür trotzdem noch jemand liegen könnte?“ Es wäre nicht das erste mal, dass die Information, dass eine Wohnung verlassen sein sollte, falsch ist. Er unterbrach seine Tätigkeit am Holz und schaute mich irritiert an, verstand dann aber wohl meinen Hinweis. Nun schnitt er ober- und unterhalb des Schlosskastens in Richtung Türrahmen, bis die Funken flogen: Schließblech erreicht. Kette stumpf. Er setzte die Kettensäge ab, verpasste dem Türblatt den finalen Stoß, und wir hatten freie Sicht auf den Wohnungsflur- in dem klare Sicht herrschte. Ich fühlte mich bei dem Anblick etwas unwohl: War vor dem Haus zu sehen, dass es in der Wohnung so viel Rauch gab, dass die Fensteröffnung zu klein schien, um ihn in die Natur zu entlassen, war dieser Flur rauchfrei! „Hoffentlich ist das die richtige Wohnung“, sagte ich zu den Kollegen. „Die Zigarre, die wir bekommen, wenn wir uns vertan haben, brennt länger!“ Ralf nahm unser Angriffsrohr und enterte an mir vorbei die Wohnung. Ich zerrte den prallen Kunstdarm hinterher. Zunächst links herum. Am Ende des Flures, nach etwa 3 Metern, nochmals links durch die Wohnzimmertür. Aufgrund der etwa einen Meter davor stehenden Polstereinrichtung sofort wieder rechts herum. Dann im Linksbogen quer durch das Wohnzimmer. Immer noch war kein Rauch zu sehen. Hoffentlich waren wir in der richtigen Wohnung! Durch die vielen Wendungen klemmte die steife Wasserleitung an den Ecken, ich bekam den Schlauch für den vorgehenden Kollegen kaum nachgezogen. Mr. „“Meine-Einsatzstelle!“ folgte uns in etwa drei Metern Abstand, dahinter sein Spannmann. Ich sprach ihn laut und im Rahmen meines gummibewehrten Gesichtes möglichst deutlich an: „Zieh mal den Schlach nach!“ Doch er war schon auf die am anderen Ende des Raumes befindliche Küchentür fixiert, die zwar geschlossen war, aber fortwährend kleine Wölkchen aus den Ritzen pupste: „Dort hinter der Tür wird es brennen!“ Ohne dem klemmenden Schlauch zwischen Sofa, einem Sessel und der Zimmertür Beachtung zu schenken, stolperte er weiter. „Hey! Der Schlauch! Zieh den doch mal nach!“, rief ich erneut. Er: „Da vorne! Da muss die Küche sein!“ – „DER SCHLA- HAUCH! Zieh den mal nach, Ralf kommt nicht weiter!“ rief ich erneut. Wie es mich nervte, wenn der Einsatzerfolg an Kleinigkeiten stockte! Nach dem vierten Anrufen, besagter Kollege war schon am zerrenden und zeternden Henrik vorbei und stand nun bei Ralf, schob der zurückgebliebene Kollege des zweiten Trupps den gelben Kunstdarm nach, so dass Ralf endlich bis zur Küchentür vorgehen konnte. Kollege „Haudrauf“ hatte die Tür nun schon geöffnet. Dahinter: Schwarze, kleine Küche, Rauch, auf dem Herd genau gegenüber der Tür ein paar kleine Flammen. Keine Fritteuse. Ralf drängte sich neben den Türöffner und machte kurz das Strahlrohr auf. Es strömte vielleicht 1 Liter Wasser aus der Düse auf den Brandherd, was die Flammen darauf sofort umbrachte. Ganz kurz, ganz wenig, dann sofort wieder zu. Aber gerade genug, dass es für eine Belehrung des Übertrainierten reichte: „Mann, mach das Strahlrohr zu! Nicht mit dem Strahlrohr löschen! Der Wasserschaden! Geh mit dem Rohr da weg!“ Irritiert schaute Ralf ihn an und trat einen Schritt zurück: „Bleib ruhig, ey! Ist doch schon längst aus!“ Das hielt den oberschlauen A8- Beamten aber nicht davon ab, ihm zu demonstrieren, wie man solche Feuer seiner Meinung nach löschen sollte: „Das macht man mit einer Schüssel oder so! Nur ganz wenig!“ Während Ralf den Schlauch etwas zurückzog, weil er der Überzeugung war, nun fertig zu sein, musste der Lehrer nun demonstrieren, was er für die richtige Vorgehensweise hielt: Er drängte in die Küche, die so eng war, dass man als Atemschutzgeräteträger alleine gerade genug Platz zum Bewegen hatte, nahm eine Müslischale aus einem Hängeschrank, füllte sie an der Spüle mit Wasser – und goss sie völlig sinnbefreit über die marginal qualmenden Kunststoffreste auf dem Herd. Tolle Demo. Ich stand fast fassungslos im Türrahmen, als er mit einem „SO macht man das!“ wieder aus der Küche herauskam.

Eine Fluchthaube zum Wegführen von Personen.

Weil Ralf noch mit der Rückführung des Schlauches beschäftigt war, betrat ich nun nach dem Abgang des schlauen Kollegen die Küche mit der Absicht, das etwa nur 30cm weit geöffnete Küchenfenster zu öffnen, musste aber feststellen, dass der Hausherr einen Küchenschrank so aufgestellt hatte, dass das Fenster dagegen stieß. Also drehte ich zunächst den Wasserhahn an der Spüle ab, für den Kollege Schlau nach dem Befüllen der Schale keine Zeit mehr hatte. Ich wollte gerade anfangen, nach versteckten Hitzenestern zu suchen, als „Käpt’n Weißwas“ schon wieder hinter mir stand: „Jetzt musst du die Abzugshaube kontrollieren, ob die Flammen da reingeschlagen sind“, riet er mir dringend – was natürlich nach einem halben Leben bei der Feuerwehr noch nie Thema bei meinen Einsätzen oder in der Ausbildung war. Ich stieß einmal kurz mit der Hand von unten an das Gitter der Haube, so dass dieses mitsamt des zusammengeschmolzenen Gebläsemotors auf den Herd herunterfiel und den Blick in den weitgehend hohlen Küchen- Geräuschgenerator freigab: Eine Umluft- Haube ohne Abführungsrohr. Ich drehte mich um und schaute ihn provozierend an: „Da ist nix, nur ’n warmer Blechkasten“, gab ich ihm entnervt weiter. Nun wollte ich die Hängeschränke kontrollieren, als Schlaubi- Schlumpf mich schon wieder belehrte: „Dann musst du die Schränke darüber kontrollieren! Mach doch mal die Klappe auf!“, instruierte er mich und drängte gegen meinen Rücken, weil der Raum so eng war. „Und dann den Schrank daneben!“ Ich drehte mich erneut zu ihm um: „Ich habe keine Wärmebildkamera hier. Kannst du die mal holen?“, versuchte ich ihn loszuwerden. Ihn störte das nicht: „Mach doch mal das Fenster richtig auf!“, verlangte er. Jetzt reichte es mir. Ich fuhr ihn an: „Hömma, Schlauen: Wenn das richtig auf ginge, hätte ich das schon getan! Aber da steht ein Kühlschrank davor. Den kannst du ja gerne demontieren, wenn ich hier die Schränke fertig durchsucht habe!“ Ich drängte ihn zurück: „So. Und bis das so weit ist: Raus hier. Ich habe keinen Platz zum arbeiten! Hier passt nur einer rein!“ Er schaute mich mit einer Mischung aus Unverständnis und Entsetzen an: „Was willst DU denn jetzt?“ Ich schaute ihm fest durch die Maske in seine Augen und fuhr ihn an: „Das du mir nicht mehr im Weg stehst. Raus hier! Raus!“ Beleidigt drehte er sich um und trollte sich ins angrenzende Wohnzimmer. Boah, regte der mich auf! Nun erst fiel mir der vermeintliche Grund für seine ständigen Fortbildungsversuche auf: Der zweite Angriffstrupp hatte einen dritten Mann mitgebracht, und der trug eine Praktikanten- Markierung am Helm. Soso. Kollege Schlau wollte also vor dem Azubi „den Dicken“ machen und sich als besonders qualifiziert hervortun. Dass er mir damit unglaublich auf den Sack ging, bemerkte er offensichtlich nicht. Aber wenigstens ließ er mich nun in Ruhe.

Ich schaute durch die Schränke: Innen rußgeschwärztes Geschirr und sonstiges Küchengedöhns, in sämtlichen Hängeschränken. Alles schwarz. Das Geschirr konnte man waschen, die Schränke aber aufgrund der Verrußung innen und der Hitzeschäden außen nur noch an die Straße stellen. Am Fliesenspiegel hatten sich durch die Hitze zwei Fliesen gelöst, dahinter eine massive Wand. Was dort auf dem Herd gebrannt hatte, ließ sich an den Resten zusammengeschmolzenen Kunststoffes nicht mehr erkennen. Lustlos lag der verschmorte Anker des Gebläsemotors auf dem Ceranfeld neben den verkohlten Plastikhäufchen. Später sah ich beim Verlassen der Wohnung einen verkohlten Topf auf dem Balkon stehen. Die Kinder hatten also goldrichtig reagiert: Als der Topf mit dem Öl anfing zu brennen, stellten sie ihn mit Deckel auf den Balkon, und als sie feststellen mussten, dass das nun undefinierbare Etwas auf dem Herd ebenfalls schon brannte, verließen sie die Wohnung und schlossen alle Türen hinter sich. Aus diesem Grund musste nun wahrscheinlich nur die Küche renoviert werden. der Rest der Wohnung hatte nicht gelitten – mal abgesehen von der Wohnungstür, die nun durch die Feuerwehr umgebracht worden war. Für mich gab es hier nichts mehr zu tun. Später würde die Temperatur an verschiedenen Stellen der Küche nochmals kontrolliert, aber das konnte auch jemand mit einer höheren Gehaltsstufe tun. Ich half also Ralf bei der Rücknahme unseres Gerödels.

Später in der Aufräumphase, ich war gerade auf dem Weg, um mein gebrauchtes Atemschutzgerät gegen ein einsatzbereites zu tauschen, kam Schlaubi- Schlumpf noch mal grinsend auf mich zu und wollte wohl „Schönwetter“ machen: „Was war denn los mit dir da oben? Entspann dich mal!“, beratschlagte er mich erneut. Es braucht an sich eine ganze Menge, um mich zum platzen zu bringen, aber ich fand, nun war der Zeitpunkt gekommen, ihm mal seine gesammelten Unzulänglichkeiten vor den Kopf zu knallen: „Zuerst bist du nicht in der Lage, den Schlauch nachzuführen, und dann stehst du nur im Weg!!“, hub ich an. „Aber den Schlauch hat doch der Praktikant nachgezogen …“ , wollte er sich verteidigen. „Klar“, unterbrach ich. Ich war stinksauer. „Nachdem ich DIR vier mal gesagt habe, dass DU es bitte machen sollst. Stattdessen musstest du Ralf einen Unterricht über den Gebrauch des Strahlrohres erteilen. Der hatte doch höchstens einen Liter verspritzt! Von wegen ‚Wasserschaden‘ …“ Ich schimpfte wie ein Rohrspatz, ließ ihn gar nicht mehr dazwischen. „Und in der Küche konnte ich nicht arbeiten, weil du unbedingt hinter mir stehen und mich belehren musstest! ‚Schau in diesen Schrank, mach da die Klappe auf …‘ – Was glaubst du eigentlich, was ich gelernt habe? Ich mache den Job auch schon über zwanzig Jahre, du kannst mich also getrost in Ruhe meine Arbeit machen lassen!“, schnauzte ich ihn an. Er schien mir nun satt zu sein, also drehte ich mich um und ging weiter zum Atemschutz- Gerätewagen. Zumindest aber wusste er, dass ich womöglich nicht ganz einverstanden mit seinem Verhalten war. Vielleicht. Allerdings war der Kollege auch für wenig Einsichtsfähigkeit bekannt.

Nachdem ich mich auch bei Ralf und unserem Anstaltsleiter über „Kamerad Neunmalklug“ auskotzen konnte, ging es mir etwas besser. Wenigstens war nicht wirklich etwas passiert. Das hier war nur ein „Bagatell- Einsatz“ gewesen. Mit solchen Menschen aber möglicherweise eine Personenrettung durchführen zu müssen, wäre eine ganz andere Hausnummer gewesen. Dafür finde ich solche Mitarbeiter unbrauchbar, um einen reibungslosen Ablauf zu erzielen.

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Über firefox05c

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10 Antworten zu Unbrauchbar

  1. surgicalecho schreibt:

    Klingt so wie mein Lieblings“feind“ im Hobby Fußball

    „Der Schiri von letzter Woche“

    Er ist wirklich ein echter Schurke, der „Schiri von letzter Woche“….

    Passkontrolle macht er nie, Schmuck ist ihm völlig egal, Schienbeinschoner hält er für überbewertet, Trikotfarben sind zweitrangig, Leibchen zieht er gerne an, Eckfahnen stören seinen Blick, Markierungen sind doch nur Stress für den Verein, Tornetze müssen höchstens beim Angeln in Ordnung sein, und pfeifen kann der überhaupt nicht.

    Diesem feinen Herrn möchte ich mal persönlich begegnen, denn ich habe ein ganz großes Problem mit ihm: Er pfeift immer eine Woche vor mir.

    Dieser Ganove hat soviel auf dem Kerbholz, dass er eigentlich gar nicht mehr pfeifen dürfte. Trotzdem geht er seinem Hobby mit großem Einsatz nach, und macht mir dann das Leben schwer.

    Ich versuche immer, den „Schiri von letzter Woche“ auf der Strasse zu erkennen – aber er ist leider sehr wandlungsfähig:
    Mal ist er alt, mal ist er jung. Hin und wieder dick, manchmal trägt er eine Brille, und manchmal wechselt er sogar das Geschlecht.
    Dieser Typ ist beeindruckend.

    Jede Woche treffe ich Trainer und Spieler, die sich bei mir über den „Schiri von letzter Woche“ lauthals beschweren, wenn ich meinem Amt als SR nachkomme.

    Da mir diese Diskussionen mittlerweile zum Hals raushängen, quittiere ich solche Diskussionen im Ansatz schon mit Aussagen wie:

    „Interessiert mich nicht.“

    Wenn ich diesen Typ doch nur mal zu fassen kriegen würde…..

  2. surgicalecho schreibt:

    Klingt bekannt, habe ich in meinem Hobby aber das Problem, da ist es „Der Schiri von letzter Woche“

    Er ist wirklich ein echter Schurke, der „Schiri von letzter Woche“….

    Passkontrolle macht er nie, Schmuck ist ihm völlig egal, Schienbeinschoner hält er für überbewertet, Trikotfarben sind zweitrangig, Leibchen zieht er gerne an, Eckfahnen stören seinen Blick, Markierungen sind doch nur Stress für den Verein, Tornetze müssen höchstens beim Angeln in Ordnung sein, und pfeifen kann der überhaupt nicht.

    Diesem feinen Herrn möchte ich mal persönlich begegnen, denn ich habe ein ganz großes Problem mit ihm: Er pfeift immer eine Woche vor mir.

    Dieser Ganove hat soviel auf dem Kerbholz, dass er eigentlich gar nicht mehr pfeifen dürfte. Trotzdem geht er seinem Hobby mit großem Einsatz nach, und macht mir dann das Leben schwer.

    Ich versuche immer, den „Schiri von letzter Woche“ auf der Strasse zu erkennen – aber er ist leider sehr wandlungsfähig:
    Mal ist er alt, mal ist er jung. Hin und wieder dick, manchmal trägt er eine Brille, und manchmal wechselt er sogar das Geschlecht.
    Dieser Typ ist beeindruckend.

    Jede Woche treffe ich Trainer und Spieler, die sich bei mir über den „Schiri von letzter Woche“ lauthals beschweren, wenn ich meinem Amt als SR nachkomme.

    Wenn ich diesen Typ doch nur mal zu fassen kriegen würde…..

  3. Tagelöhnerin schreibt:

    Ach, es wär doch echt schön, wenn du dem Kollegen „Schlaubi“ den Helm putzen könntest, oder? Der hat doch zur Demonstration seiner unermesslichen Erfahrung sicher eine echte Dreckkugel auf😁😂

  4. Michi schreibt:

    Besonders lustig finde ich ja, dass der Kollege „Herr-Lehrer-ich-weiß-was“ den ohnehin schon gigantischen Wasserschaden durch seine Demo-Aktion nochmal vergrößert hat 😀 Und ich dachte immer, die Feuerwehr wäre auf Schadensbegrenzung aus…

    • firefox05c schreibt:

      Einige nicht. Zumindest nicht in der Praxis. Und das ärgert mich: In der Aus- und Fortbildung wird mit Strahlbildern, dynamischer Rohrführung usw. gearbeitet, und alle finden die Wiederholungen nervig. In der Praxis: Durchflussmenge auf „max“, nach einem Zimmerbrand warme Betonwände kühlen, beim größeren Feuer Wasserwerfer auf „Vollstrahl“ und 2 Stunden unberührt stehen lassen. Beim Vorgehen wird alles, was im Weg steht, um- oder aus dem Fenster geworfen, auch, wenn man es genauso gut umgehen könnte. Fensterbänke werden mit einem Wisch abgeräumt anstatt z.B. Blumentöpfe auf den Boden zu stellen … Manche Kollegen meinen, sie müssten sich wie eine wilde Sau benehmen. Leider. – Aber zum Glück nicht die Mehrheit. 😉

  5. Thomas Kuhn schreibt:

    Die Sorte Kollegen scheint irgendwo geklont zu werden. 🤔

  6. Carsten schreibt:

    Das mit der nicht zu öffnenden Tür kommt mir doch aus einem älteren Beitrag sehr bekannt vor 🙂

    • firefox05c schreibt:

      Ja, wir hatten schon einmal Probleme mit einer Tür. Allerdings weil sie so stabil war. Diese „Gummitür“ verhinderte unbefugten Zutritt durch ihre Elastizität. 😉

  7. Andreas schreibt:

    Wir haben auch so einen Kameraden, der aber noch schlimmer ist: Der will immer alle belehren, hat aber keine Ahnung und erzählt nur falschen Kram.

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