leider Verloren …

Wo isset?

Ich scrollte in dem großen Internet- Laden die Liste meiner Suchergebnisse runter. Nachdem ich hier mal gelinst und dort mal verglichen hatte, fand ich mein Angebot: Magnetschilder fürs Auto für nicht einmal… ach, was sag ich: Für die Hälfte! – „Klick“, gekauft. Sollte also in zwei bis drei Tagen da sein.

Dachte ich.

Die Beute sollte mit DPD kommen, der Dealer rechnete mit 3 Tagen Reisezeit. Doch die drei Werktage waren schnell vorüber: Kein Paket. Auch noch zwei Tage später: Kein unlustiger Transporteur, der das Kästchen mal wieder „beim Nachbarn“ abgibt, den ich dann erst einmal mangels näherer Bezeichnung ausfindig machen muss. Ich schaute online bei der Sendungsverfolgung nach und fand einen Widerspruch: Es wurde angezeigt, dass es bereits am 24. des Monats im Ziel- Paketzentrum eingegangen sein sollte. Aber auch, dass die Sendung erst auf dem Weg dorthin sei! Na, was denn nun? Schon da oder noch unterwegs?  Noch zwei Tage später tat sich immer noch nichts. Wahrscheinlich lag es im Lager im Treppenhaus, wie ich es von mir zu Hause auch kannte. Also „Schon da, aber noch nicht angekommen“.

Auf der DPD- Seite gab es leider keine Kontaktmöglichkeit, nur einen „Chat“ mit einem roten Automaten, der aussah wie eine abgebrochene Hantel. Aber dieser war wohl nur zu Unterhaltungszwecken in die Seite eingefügt worden: Im Grunde schrieb er mir auf Nachfrage genau die Information in ein „Chat- Fenster“, die bereits wenige Zentimeter daneben schon auf der Tracking- Seite standen. Keine Tipps, was man vielleicht machen könnte, um die Sache zu klären. Kein Verweis auf eine Problem- Hotline. Wozu dann der Mist? Bespaßung? Ich bin fast 50, da kann ich es mir nicht mehr leisten, Lebenszeit mit so etwas zu verschwenden!

Über FB schrieb ich eine Nachricht an den Service. Wenigstens das war möglich. Mit Sendungsnummer und Postleitzahl. Die Antwort kam dann innerhalb der Geschäftszeiten. Juhu, endlich ein Mensch! Aber die Worte klangen wie ein schlechter Scherz: „Leider ist seit dem 24. keine Bewegung mehr an deinem Paket erkennbar. Daher müssen wir hier von einem Verlust ausgehen … “ – DA KANN MAN DOCH MAL ESKALIEREN, ODER???

„Chef! Es bewegt sich nicht …“

Nicht nur, dass es für den Kunden vermutlich keine Möglichkeit des „Nachforschungsauftrages“ gibt wie beim gelben Riesen (was immer der auch bewirkt): Selbst der eigene Service scheint lediglich die gleiche Online- Abfrage zu benutzen wie ich! Denn dass dort jemand ins Lager geschickt wurde, um zu beobachten, ob das Paket sich bewegt, schien mir unlogisch – denn dann hätte der Mitarbeiter es ja gleich mitnehmen können, um es weiter zu befördern. Auch mit Klappstuhl wäre ja noch eine Hand frei gewesen. Von selbst wird es sich vermutlich sowieso nicht bewegen. Sind ja keine Lebensmittel drin.

Und was geschieht eigentlich mit den Paketen, die im Lager „verlustig“ gehen? Ist schließlich nicht der einzige Fall, von dem ich hörte.  Werden die in einem dunklen Raum zwischengelagert, wenn der Stift sie abends beim Fegen findet, und monatlich entsorgt? Denn irgendwann müssten die Hohlräume hinter und unter den Regalen im Lager doch voll sein? – Diebstahl? Ich denke nicht, denn die kleine Sendung sah bestimmt nicht wie eine Schmucksendung oder eine mit Computerchip- Prototypen aus. Ein Schadenfeuer? Ich hörte nichts derart von den Kollegen. Wäre doch bestimmt ein „B3“ gewesen. Vielleicht sind die Mitarbeiter dort aber auch in geheime Erforschungen der Teleportierung involviert und haben mein Paket versehentlich dematerialisiert.

Immerhin wurde es nicht „zur Abholung“ gekennzeichnet, so dass es hoffentlich keinen Ärger mit dem Ersatz gibt. Den Fall hatte ich nämlich mal bei DHL: Eine Sendung konnte nicht in die Paketstation gelegt werden, weil sie voll war, und wurde „zur Abholung“ in eine Filiale gebracht. Also, behauptete der Transporteur. Dort fand aber niemand mein Paket! So. Und dann schreib mal dem Verkäufer, dass die Sendung nicht da ist, wenn online zu lesen steht, dass ich sie bloß in der Filiale abholen müsste!

Habt ihr auch solche „Verschwinder“ erleben müssen? Dann schreibt es doch mal.

Jetzt bin ich jedenfalls fast gewillt, morgen mal am DPD- Lager aufzutauchen und direkt im Büro zu fragen. Ein Bekannter berichtete, dass das manchmal Erfolg hätte. Falls nicht, könnte ich auch direkt am Hochregallager anklopfen. Vielleicht macht mein Paket ja auf.

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Über firefox05c

Firefighter, Kittyowner, Bagpipeplayer. Querulant. Manchmal bissig, aber im Großen und Ganzen handzahm. Die Themen hier: Feuerwehr - Rettungsdienst - Alltag .
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14 Antworten zu leider Verloren …

  1. Patricia schreibt:

    Ich kann da auch noch was berichten. Ein komplett verschwundenes Haus, dass sich innerhalb weiterer 20 Minuten wieder materialisierte. In dem Fall war der Dienstleister UPS.

    Paket beim großen Versandhändler des Flusses bestellt.
    Tracking erzählt es soll zugestellt werden.
    Nächster Step der Aktualisierung, ohne Klingeln oder irgendetwas, die Meldung „Die angegebene Adresse existiert nicht. Bitte setzen Sie sich mit dem Kundendienst in Verbindung.“
    Nochmal kurz runter zum Briefkasten, GEZ-Rechnung und andere Güter die per Post kommen aus selbigem gefischt. Adresse existiert, zumindest für den Postfrosch.
    Anruf beim UPS Kundenservice. „Ja die Adresse die Sie angegeben haben existiert nicht. Ihr Name steht da nicht auf dem Klingelschild.“ „Können Sie mir dann erklären, warum es die Deutsche Post nur ein paar Minuten nach Ihrem Zustellversuch geschafft hat, mir Post an der angegebene Adresse mit meinem Namen zuzustellen?“ „Nein, aber Ihr Name steht da nicht am Klingelschild.“

    Nach dem Hinweis, dass es einen Unterschied macht ob man auf das Klingelschild von X-Straße 78 oder X-Straße 79 bei der Frage nach Name und Adresse guckte, wurde mir mitgeteilt, dass man das Paket in den nahegelegenen Abholpunkt liefern würde.

    Dort konnte ich es tatsächlich knapp 1 1/2 Stunden später einsammeln.

    Es hilft also auch, wenn der Paketdienstleister zumindest bei der korrekten Hausnummer guckt. Selbstverständlich steht mein Name nur bei meiner Adresse am Klingelschild, nicht ein Haus links oder rechts davon. Und ja, die Adresse für das Paket war korrekt angegeben, da alle anderen Bestellungen beim selben Versand bei der korrekten Hausnummer landeten.

  2. Alex schreibt:

    Wir hatten kürzlich ein wenig amüsantes Problem mit einem gelben Paketdienst. Unser Paket war laut Sendungsverfolgung angekommen und am Wunschablageort abgelegt worden. Wir haben allerdings keinen Ablageort angegeben. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass das Paket angeblich an unsere Nachbarin zugestellt wurde, denn diese stand aus unerfindlichen Gründen als Empfängerin in der Sendungsverfolgung. Sie hatte aber kein Paket bekommen. Eine telefonische Beschwerde beim Paketdienst brachte nach 20min Diskussion nur noch mehr Frust, da die Dame behauptete mir aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben zu dürfen und auch keine Beschwerde entgegennehmen zu können, da ich nicht der Empfänger sei, sondern meine Nachbarin. Letztendlich haben wir das Paket zufällig zwei Tage später in der Garage hinter einem Auto liegend gefunden. Die Garage war zum Zeitpunkt der Zustellung nur zufällig offen und ist weder bei uns noch der Nachbarin als Ablageort deklariert.
    Ansonsten werden Pakete fröhlich bei falschen Hausnummern vor die Tür gelegt oder bei der richtigen Hausnummer in der falschen Straße. Der Name scheint dabei nie verglichen zu werden. Das ist ganz unabhängig vom Paketdienst bei allen der Fall…

    Gruß Alex

    • firefox05c schreibt:

      Ja, das Problem haben alle. Denn in der gesamten Branche werden die Mitarbeiter eingespart und unter Druck gesetzt, indem immer mehr Pakete in den Wagen gepackt werden. – Das ist übrigens wahrscheinlich das einzige Paradoxum in unserer Marktwirtschaft: Ein Betrieb, der immer mehr Aufträge hat, vergrößert sich für gewöhnlich. Die Paketdienste scheinen als einzige Ausnahme mit immer weniger Mitarbeitern auszukommen, die immer weniger verdienen …

  3. red-sam schreibt:

    Ein anderer „Paketdienstleister“ – einen andere Geschichte:

    Meiner Mutter (85) „stirbt“ ein Haushaltsgerät des – mindestens – wöchentlichen Bedarfs. Aufgrund des Abstandes und derzeitiger „Besuchtsverbote“ schlage ich vor, auf Reparaturversuche zu verzichten, Ausflüge in die Kreisstadt zu unterlassen und bestelle für sie im Internet (knapp 15 Zahlungseinheiten einschließlich Porto).

    Nach ein paar Tagen der Anruf von der alten Dame, ich möge mal nachschauen, wann das Paket wohl ankommen würde.
    In der Sendungsverfolgung steht „zugestellt“ (2 Tage nach der Bestellung 1 Tag nach der Absendung – damit macht sich der Versender die Statistik schön), das Paket lag im Paketshop – eine Karte im Briefkasten gab es aber nicht.

    Hätte meine Mutter – was vorkommt – per Fax bestellt, wäre die Sendung nie angekommen!

    Dank meiner Recherche im Netz
    1. nach dem Verbleib der Sendung
    2. in welchem Hinterzimmer welchen Geschäftes sich der Paketshop befindet
    konnte sich eine anerkannt schwerbehinderte, alters- und krankheitsbegründete Risikoperson in Coronazeiten auf den beschwerlichen Weg quer durch die Kleinstadt machen und ihr Paket nach Hause schleppen.

    Den Dank an Versender und Paketdienstleister habe ich – aufgrund fehlender Antwort auf meine Beschwerden – in einem einschlägigen Bewertungsportal dokumentiert.

  4. roerainrunner schreibt:

    DPD hatte ich haargenau dasselbe. Der Mitarbeiter am Telefon sagte damals lapidar „Is wohl unter’s Fließband gerutscht“. Und genau das ist der Punkt: Da sortiert ja keiner, da räumt ja keiner ein oder aus. Das läuft automatisch. Wenn’s doof läuft, fällt’s runter und landet da irgendwo. Wegen dem einen Paket hält keiner eine Riesenmaschine an. Ob die irgendwann mal bei Wartungsarbeiten da rausgepflückt werden – gute Frage.

    Bei DHL und Filiale hilft bei mir tatsächlich, NICHT auf dieses „Nächster Werktag, 11:00 Uhr“ zu hören, sondern zwei oder drei Tage später zu kommen (ja, das erfordert Geduld, wenn man sehnsüchtig wartet): Oftmals haben die Fahrer die Pakete abends noch im Auto, müssen morgens schon wieder auf Tour und kommen nicht dazu, sie in die Filiale zu bringen.
    Tag 2 war bei mir immer erfolgreich 🙂

  5. Bianca schreibt:

    DPDist ein Geist hier. Oft war der Bote da, ohne jemals an der Tür gewesen zu sein. Ehe der Zusteller gewechselt hat, hatte hier nie jemand einen DPD-Boten gesehen. Trotzdem war angeblich nie jemand daheim und deswegen alles schon morgens um 8 im Pickup Shop. Der neue Bote macht es ganz geschickt. Er kommt, stellt das Paket ab, klingelt, fährt weg, kommt nach 10 min wieder und sammelt das Paket wieder ein. Ohne Benachrichtigung oder so. Das wissen wir auch nur, weil wir mittlerweile eine Kamera am Eingang haben, die das Schauspiel mehrfach aufgezeichnet hat. Bei DPD selber erreicht man niemanden und übers Kontaktformular kommt immer nur die Antwort, soll nicht so sein, wir arbeitend dran.

  6. inbereitschaft schreibt:

    Erste Bürgerpflicht: Ruhe bewahren.

    Gar nicht selbst aufregen und es einfach dem Händler melden. Der Versand geschieht auf dessen Risiko, soll er es halt neu schicken und selbst den Verlust bei DPD geltend machen. Der Händler ist schließlich bei DPD bis 520 Euro versichert.

    Gleiches hätte beim DHL-Fall geholfen. Die Lagerfrist beträgt 7 Tage in der Filiale und 9 Tage in der Packstation. Danach gehts zum Absender zurück. Wenn in der Zeit keine Abholung erfasst wird, ist der Fall glasklar und du hast damit nichts zu tun. Der Ball liegt dann wieder beim Händler, der sich mit DHL rumschlagen muss und dafür sorgen muss, dass der Kram bei dir ankommt.

    • firefox05c schreibt:

      Habe ich gerade getan: Der Verkäufer hat schon die Ersatzsendung bestätigt. Ist trotzdem eine Frechheit, dass man diese Schlampereien auf die Kunden abwälzt, die für eine Beförderung bezahlen.

  7. Jan S schreibt:

    Hier ein kleines DHL Schmankerl. Kumpel war im Urlaub, ich sollte ab und an nach der Post gucken und die Mülltonnen rausstellen zur Abholung. Wir warteten auf ein Paket.
    Ich mach den Briefkasten auf, Kärtchen drin. „Paket wurde an Wunschort abgelegt: Blaue Tonne“.

    Blick zur Mülltonne, die nebenbei nie als Wunschort deklariert wurde und bis auf die Müllabholungen nie draußen steht (rate mal warum sie an dem Tag draußen stand), Blick auf die Karte, Tonne, Karte, Tonne…

    Ich zur Tonne, Deckel auf. Mülltonne komplett leer.

    Der Händler hat es mit Humor genommen und kostenlos Ersatz geschickt.

    • firefox05c schreibt:

      Dass eine Sendung durch den Boten in die Mülltonne geworfen wird (und nichts anderes ist eine Altpapiertonne), halte ich nicht nur für eine Frechheit, da das Paket dann in keiner Weise gesichert ist, sondern auch für strafrechtlich relevant. Ich weiß nicht, wer irgendwann mal auf diese Idee gekommen ist, aber falls mir das mal passiert, werde ich die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Scheint schließlich kein Einzelfall zu sein. Mir steigt der Blutdruck, wenn ich von so etwas höre!

      • Tim schreibt:

        Genau das Spiel hatte ich vor Jahren auch schon mal. Nachdem ich tagelang auf das Paket gewartet hatte und dies irgendwann online als zugestellt angezeigt wurde, habe ich angefangen zu suchen, die Nachbarschaft befragt, überall ums Haus gesucht, nix. Auch keine Benachrichtigungskarte oder ähnliches im Briefkasten oder sonst wo… als ich tags darauf zufällig an die Papiertonne musste, hab ich mal in den Kartonagen drin herumgestochert, und siehe da: Zwischen und unter den ganzen grauen Kartons, die zwischenzeitlich den Weg in die Tonne fanden, lag auch einer, in welchem offensichtlich was drin war… Kurz darauf wurde die Papiertonne bei uns auch geleert, glücklicherweise habe ich noch vorher drin herumgewühlt. Wahrscheinlich hat der Fahrer die Benachichtigungskarte auch mit in die Tonne geworfen… war i. Ü. der gleiche „Dienstleister“, weitere Kommentare erspare ich mir an dieser Stelle…

    • Bluejay schreibt:

      Das ging mir (und den Nachbarn) auch mal so. Nur dass durch das Gekrakel des Paketboten das mehr aussah wie irgendein griechischer Name, als wie Papiertonne. Hab dann erst die halbe Nachbarschaft abgesucht nach diesem Namen und bin irgendwann drauf gekommen dass das Papiertonne heißen sollte. Unsere Nachbarn waren damals Amerikaner die noch nicht so super deutsch konnten – deren Paket war dann schon unter ein paar Schichten Altpapier verschwunden…

  8. Kandra schreibt:

    Ich glaube ja, das ist die DPD-Standardantwort bei sowas. Und lass dir sagen, es gibt noch Hoffnung! Ich hatte dasselbe Erlebnis vor ein paar Monaten, als meine Festplatte den Geist aufgab und ich diese (und als Frustkauf noch eine Smartwatch) im Internet per DPD bestellte. Die Platte kam irgendwann, die Uhr blieb verschollen bzw. bewegte sich auch nicht aus dem Paketzentrum heraus. Ich schrieb also nach 6 Tagen oder so eine freundliche Mail und bekam dieselbe Antwort wie du. Ich solle von einem Verlust ausgehen und das mit dem Händler klären. Ich rufe also da an, gebe die Verlustnachricht raus und bespreche den weiteren Verlauf (Formular per Mail geschickt bekommen, ausfüllen, einscannen, zurück per Mail) und gefühlt 2 Minuten später klingelt es an der Tür und ein DPD-Bote drückt mir ein sehr ramponiertes Paket in die Hand in dem sich tatsächlich meine Uhr befand, die sogar funktionierte. Meine Daumen sind gedrückt!

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