Fotobericht: Trümmer auf 4 Rädern


… oder: Abenteuer Miettransporter

Mein Schwiegertier zog um. Und weil sie nicht alles Gehäuseinventar neu kaufen wollte, mussten viele gebrauchte Formschnittbohlen in teils montiertem Zustand von A nach B. Allerdings sprachen zwei Umstände dagegen, dass ich sie dabei mit dem eigenen KFZ unterstützte:

  1. Mein Pampersbomber war nicht groß genug für einige ihrer Schreinereierzeugnisse.
  2. Da der Domizilwechsel über knapp 200km stattfand, wollte ich mit einer einzigen Fahrt alle ihrer Habseligkeiten vor die Tür B bringen.

Ich musste mir also ein Lasttier leihen. Deshalb schaute ich durch die Angebote der üblichen Vermieter, um festzustellen, dass ein Möbelmobil beim günstigsten Anbieter 69 Tacken für 24 Stunden kosten sollte. Als ich mich schon fast entschieden hatte, brüllte mich unter den Suchergebnissen ein Angebot an: „Transporter ab 35€! Kumma hier! Ohne Kaution! Echt getz!“ stand dort. Oder so ähnlich. Das interessierte mich natürlich. Ich rief dort also an, um den Haken herauszufinden. „Nö, wirklich nur 35€“, bestätigte der Angerufene. „Also, für 5 Stunden zumindest.“ Das war mir etwas knapp. „Und für länger?“, fragte ich. „Dann kostet der Transporter 60“, antwortete der Transporter- Lude. „Aber dann bis zum Folgetag um 9 Uhr.“ Na ja, dachte ich, nun habe ich ihn schon mal am Rohr, und das Angebot ist immer noch ganze neun Euro günstiger als der Bomber von Sixt. Ich reservierte also. Vorweg: Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich es nicht getan. Weiterlesen

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Kurz notiert: Geht bald weiter!


Einige der Stammkunden werden bemerkt haben, dass die Links im Downloadbereich nicht mehr funktionieren. Das liegt einfach daran, dass diese in meine Dropbox verweisen und dort durch den Hoster die Ordnerstruktur verändert wurde. Ich muss mich also demnächst mal hinsetzen und alles neu verlinken, was hier nicht mehr funktioniert. Danke übrigens für die Hinweisgeber!

Die Brülltüte in ihrem ökologischen Habitat beim typischen Brunftgeschrei

In einer Weile werde ich dann über den Schottlandurlaub berichten, den ich mit meiner  Liebsten in den südlichen Highlands verbracht habe. Dabei sind mir bei den Inselokkupanten einige Sachen aufgefallen, von denen ich denke, dass sie ganz witzig für uns Kontinentalbewohner sein könnten. 😉 (Asche über mein Haupt: Ich hatte Paul vergessen, einzupacken… 😦  )

Bis demnächst!

 

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Ohne Hose im Parkhaus


Wie des öfteren in den vergangenen Jahren, war ich auch dieses mal engagiert worden, um ein Whiskytasting (Verkostung hochwertiger Whiskys mit Hintergrundinformationen) musikalisch zu untermalen. Irgendwie bringt man meine Brülltüte immer wieder mit Schottland in Verbindung, ich weiß auch nicht, warum … 😉 Angeplünnt im Highland- Dress (schwarzes Hemd zum Kilt) begab ich mich zum Event. Da die Parksituation in der Innenstadt immer etwas suboptimal ist, stellte ich mein heil’ges Blechle in das Parkhaus eines der Veranstaltungslokalität gegenüberliegenden Einkaufszentrums. Ich hatte im Kopf, dass dieses bis etwa 22.00 zugänglich sein sollte. Später sollte mich diese Vermutung einholen. Weiterlesen

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Reifenpanne im Festumzug


hutJedes Dorf hat seinen Schützenverein. So auch mein Heimatdorf, in dem meine vertraglich Beigeordnete und ich uns auch nach all‘ den Jahren des Fremdgehens im Ruhrgebiet immer noch engagieren. So kam es im letzten Schützenjahr zum Äußersten: Meine Frau wurde vom angehenden Schützenkönig gefragt, ob sie als „Hofdame“ die Pracht des Zeremoniells verschönern wollte. Damit war auch ich als Anhang automatisch mit im Boot: Nachdem der Aspirant auf die Königswürde also den Gockel von der Stange ballerte, waren wir  „Königliche Hinterherläufer“. Weiterlesen

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Leckagebekämpfung und Grobreinigung


rd-minionIch war mit meinem Kollegen Jörg mit dem RTW auf dem Rückweg von einem Einsatz und wir freuten uns auf einen Kaffee auf der Wache, als wir vom Callboy einen neuen Alarm auf unsere Stresselektronik bekamen: „Hausunfall, Blut auf Ohr“ stand darauf zu lesen. „Das ist aber eine seltsame Ausdrucksweise: ‚auf Ohr‘“ , wunderte ich mich laut. „Ob der sich vertippt hat und ‚aus Ohr‚ meint?“ Nun, es würde an unserer Anfahrt nichts ändern. Mein Kollege schaltete die Leuchtreklame ein und wir steuerten die Einsatzadresse an. Weiterlesen

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Gelegenheit macht … Entführer!


Der Wachführer war beim Dienstwechsel schon abgelöst worden und auf dem Weg nach Hause. Ich stand bereits unter der Dusche, als mir ein Kollege das Wachtelefon im Duschraum anreichte: Der heimwärts fahrende Chef wollte mich sprechen. „Ich glaube, ich habe mein Portemonnaie im Löschfahrzeug liegen gelassen. Kannst du da mal nachsehen?“, fragte er. Weiterlesen

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Terror-Kid


Wir waren mit der Kontrolle des Versehrtentaxis fertig und hatten uns eine Tasse „Beamtensprit“ eingeschüttet, als die Brüllwürfel schepperten: „Psychologisch, Kind 11 Jahre“ stand auf dem blinkenden Display. Als wir die Red Box besetzt hatten, wurden wir auch gleich von der Leitstelle auf dem Diensthandy angerufen: „In der Wohngruppe hatten wir vor einigen Wochen schon mal einen Einsatz. Ist eine Einrichtung für auffällige Kinder. Der Kurze soll jetzt wohl am Rad drehen und die Betreuer angreifen.“ – „Aha“, quittierte ich. Dass jemand seine Zimmereinrichtung umräumt, hatten wir schon des öfteren erlebt. „Und wir sollen den jetzt einfangen? Oder die Betreuer verarzten?“ – „Schau dir das erst einmal an“, meinte der Callboy am anderen Ende. „Letztes mal hat er einen Betreuer dermaßen angegriffen, dass er ins Krankenhaus musste. Der gesetzliche Vormund ist im Übrigen wohl nicht zu erreichen. Schau mal, ob du ohne Arzt klar kommst.“  Einen Arzt würden wir brauchen, wenn wir eine Ordnungsverfügung schreiben müssten, um den Randalierer auch ohne Zustimmung des Vormundes oder ihm selbst zwangsweise einer Psychiatrie zuführen zu können. Weiterlesen

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