Reifenpanne im Festumzug


hutJedes Dorf hat seinen Schützenverein. So auch mein Heimatdorf, in dem meine vertraglich Beigeordnete und ich uns auch nach all‘ den Jahren des Fremdgehens im Ruhrgebiet immer noch engagieren. So kam es im letzten Schützenjahr zum Äußersten: Meine Frau wurde vom angehenden Schützenkönig gefragt, ob sie als „Hofdame“ die Pracht des Zeremoniells verschönern wollte. Damit war auch ich als Anhang automatisch mit im Boot: Nachdem der Aspirant auf die Königswürde also den Gockel von der Stange ballerte, waren wir  „Königliche Hinterherläufer“. Weiterlesen

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Leckagebekämpfung und Grobreinigung


rd-minionIch war mit meinem Kollegen Jörg mit dem RTW auf dem Rückweg von einem Einsatz und wir freuten uns auf einen Kaffee auf der Wache, als wir vom Callboy einen neuen Alarm auf unsere Stresselektronik bekamen: „Hausunfall, Blut auf Ohr“ stand darauf zu lesen. „Das ist aber eine seltsame Ausdrucksweise: ‚auf Ohr‘“ , wunderte ich mich laut. „Ob der sich vertippt hat und ‚aus Ohr‚ meint?“ Nun, es würde an unserer Anfahrt nichts ändern. Mein Kollege schaltete die Leuchtreklame ein und wir steuerten die Einsatzadresse an. Weiterlesen

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Gelegenheit macht … Entführer!


Der Wachführer war beim Dienstwechsel schon abgelöst worden und auf dem Weg nach Hause. Ich stand bereits unter der Dusche, als mir ein Kollege das Wachtelefon im Duschraum anreichte: Der heimwärts fahrende Chef wollte mich sprechen. „Ich glaube, ich habe mein Portemonnaie im Löschfahrzeug liegen gelassen. Kannst du da mal nachsehen?“, fragte er. Weiterlesen

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Terror-Kid


Wir waren mit der Kontrolle des Versehrtentaxis fertig und hatten uns eine Tasse „Beamtensprit“ eingeschüttet, als die Brüllwürfel schepperten: „Psychologisch, Kind 11 Jahre“ stand auf dem blinkenden Display. Als wir die Red Box besetzt hatten, wurden wir auch gleich von der Leitstelle auf dem Diensthandy angerufen: „In der Wohngruppe hatten wir vor einigen Wochen schon mal einen Einsatz. Ist eine Einrichtung für auffällige Kinder. Der Kurze soll jetzt wohl am Rad drehen und die Betreuer angreifen.“ – „Aha“, quittierte ich. Dass jemand seine Zimmereinrichtung umräumt, hatten wir schon des öfteren erlebt. „Und wir sollen den jetzt einfangen? Oder die Betreuer verarzten?“ – „Schau dir das erst einmal an“, meinte der Callboy am anderen Ende. „Letztes mal hat er einen Betreuer dermaßen angegriffen, dass er ins Krankenhaus musste. Der gesetzliche Vormund ist im Übrigen wohl nicht zu erreichen. Schau mal, ob du ohne Arzt klar kommst.“  Einen Arzt würden wir brauchen, wenn wir eine Ordnungsverfügung schreiben müssten, um den Randalierer auch ohne Zustimmung des Vormundes oder ihm selbst zwangsweise einer Psychiatrie zuführen zu können. Weiterlesen

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… und aus aktuellem Anlass:


Bald ist wieder Weihnachten. Besinnliches Fest der Familie. Oder so.  😉

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„Ich bleibe bei dir!“


Wir hatten uns gerade Gedanken über das anstehende Abendessen gemacht, als die Melder des Rettungswagens klingelten: „schlechter Allgemeinzustand, Atemnot“ hatte die Leitstelle uns geschickt. Nun ja, Grubenponys mit Silikose kommen hier und da schon mal vor, und oft versteckt sich dahinter nur ein starker Raucher mit bekanntem Asthma, der einfach vergessen hat, dass er zwischen den Kippen sein Spray nehmen muss – oder dieses zur Durchbrechung eines akuten Anfalles einfach nicht mehr reichte. Der Notarzt war auch alarmiert, würde aber aufgrund der längeren Anfahrt erst nach uns eintreffen. Weiterlesen

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Du weißt, dass du Blaulicht- geschädigt bist, …


… wenn du jedes mal, bevor du irgendwo das Licht anmachst, den anderen Anwesenden laut mitteilst: „Kein Einsatz!“

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