Fundstück beim Magnetfischen: Der türkische Teelöffel


Mofarahmen aus den 50ern

Am Kanal ging es mal wieder rund. Einen richtig ergiebigen Platz hatten wir da gefunden. Wir waren zu dritt dort. Ein Freund, meine Frau und ich übertrafen uns beim Jubilieren: „Ein Fahrrad!“ – „Noch ein Fahrrad!“ – „Ein Bauzaun!“ – „Ich habe einen Mofarahmen!“ … Die großen Funde nahmen kein Ende. Aber viel interessanter finde ich eigentlich die kleinen Funde: Dieses mal nutzte ein Löffelchen die Mitfahrgelegenheit und kuschelte sich an den Magnet, um einige Meter weiter die „Reise ans Sonnenlicht“ in meiner Hand zu beenden – was nicht ungefährlich für das Essutensil war: Das verwendete Blech war so dünn, dass es sich beim Abziehen vom Magnet schon zu verbiegen drohte. Weiterlesen

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Problemtauben


 

Jeder, der in einer Großstadt lebt, kennt unter Brücken und an Gebäudevorsprüngen Taubenabwehrnetze: Sie werden gespannt, um zu verhindern, dass sich die ehemalig vom Menschen gehaltenen, heute aber meist verwilderten Vögel auf dem Gesims rumlümmeln, durch ihre Verdauungsprodukte Gebäudeschäden entstehen und Reinigungskosten anfallen. Denn diese sind nicht unerheblich, da Vogelkot recht ätzend ist. Solche Netze wurden auch am hiesigen Bahnhof montiert. Und hier hat eine Taube dann doch noch einen Weg gefunden, sich hindurch zu schummeln, um ebendort rumzulümmeln. Weiterlesen

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Böse Falle


Abends, etwa zur Tagesschau- Zeit, fuhren wir mit dem RTW nach einem Einsatz wieder zurück zur Wache. Es war wenig los auf den Straßen, denn es war Wochenende. Auf einer Hauptstraße mit zwei Fahrspuren in unsere Richtung überholte uns plötzlich zügig ein PKW. Dieser schwenkte vor uns nach rechts auf unsere Spur ein und wurde langsamer. Und langsamer. 60… 55… 50… 45… Weiterlesen

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Magnetfischen, die Zweite: Tipps und Tricks


Ich schrub vor einigen hundert Stunden, dass ich ein neues Hobby entdeckt hatte: Magnetfischen. Seither fliegt regelmäßig ein Klopper von Magnet von mir weg und landet im Idealfall klatschend im Wasser. Nachdem sich der ersten Magnete recht schnell, nämlich gleich am ersten Tag, unter Wasser verhakt hatte (im Hochsommer mal sehen, ob er bei niedrigem Wasserstand und günstigeren Temperaturen zu bergen ist), besorgte ich mir einen zweiten. Und mit diesem hatte ich nun etwas länger Spaß: Vom Hersteller war eine Zugkraft von 2x 175 kg angegeben (doppelseitiger Magnet), und ich denke, dass er auch nicht viel weniger zu bieten hatte. Ich zog Sachen an Land, die mich ordentlich ins Schwitzen brachten! Weiterlesen

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Du weißt, dass du Blaulicht- geschädigt bist, …


… wenn du dein Auto möglichst rückwärts einparkst, um bei Alarm schnell wegzukommen – selbst, wenn du überhaupt nicht in deinem Einsatzgebiet bist.

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Rotzevoll


Abends in der Bereitschaftszeit saßen wir noch im Aufenthaltsraum am Esstisch. Es war nachmittags auf dem RTW wieder rummelig gewesen, so dass wir erst jetzt, gegen 22.00Uhr, endlich unseren Kalorienverbrauch kompensieren konnten. Nun, da wir aufgegessen hatten, klingelte es auch schon wieder am Gürtel: „Schulstraße 55, HP Alk vor der Tür. 2 Patienten“ . Ich schaute etwas irritiert zum Kollegen rüber: „Zwei Patienten? Und dann fahren wir alleine? Na, da ist doch schon wieder was faul…“ Weiterlesen

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Fundstücke beim Magnetfischen: Das Vorhängeschloss


Magnetfischen macht man nicht, um reich zu werden, sondern um „Geschichten“ zu finden. Es ist wie beim Überraschungsei: Man weiß genau, in dem gelben Ding ist in der Regel nur Tinnef, aber man möchte trotzdem gespannt reinschauen … 😉

Einige Gegenstände findet man regelmäßig, wie Teile von Brückensanierungen, Schrauben, Metallstücke und Kronkorken, andere scheinen auf dem ersten Blick „out of place“, also für den Fundort etwas seltsam. Dann fragt man sich, wie sie wohl ins Wasser gekommen sein mögen. Ich hatte die Idee, euch in loser Folge einige meiner „Fänge“ zu zeigen und zwei mögliche Geschichten dazu zu schreiben. Heute: Ein Vorhangschloss, der Clou: Mit Schlüssel! Weiterlesen

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35 Jahre …


In diesem Jahr wurde ich mit dem Feuerwehr- Ehrenzeichen in Gold geehrt, welches man vom Land NRW nach 35 Jahren im Feuerwehrdienst bekommt. Einige nennen es auch den „Durchhalteorden“. Eine lange Zeit! Ich habe Kameraden, die sich selbst für „alte Hasen“ halten – aber damals, als ich schon anfing, Schläuche zu rollen, noch gar nicht geboren waren … Also: Zeit für einen etwas sentimentalen Rückblick. Weiterlesen

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unter Wasser aufräumen, erster Versuch


Als Gelegenheitsangler kenne ich Stellen am Fluss, bei denen man gar nicht erst versuchen braucht, auf Grund – oder manchmal auch nur in dessen Nähe – den Fischen aufzulauern: Es dauert nicht lange, und der Haken hat sich um irgendeinen Müll geschlungen, der da unter der Wasseroberfläche herumoxidiert. Das kann dann alles mögliche sein, wie man sieht, wenn man Glück hat und den Haken mit viel Geduld und Geschick wieder anlanden kann. Manchmal zieht der geneigte Fischnachsteller dabei dermaßen kuriose Gegenstände an Land, dass man meinen könne, da unten würde jemand wohnen: Stühle, Einkaufswagen, Schuhe, Fahrräder, Töpfe, Kleidung … die Liste an Einrichtungs- und Alltagsgegenständen ist da fast endlos. Allerdings sind die meisten Gegenstände so schwer, dass für gewöhnlich die Strippe reißt, bevor sich da unter Wasser irgendetwas rührt. Das ist nicht nur für den Angler ärgerlich: Der Köder ist dann immer noch unten, und ein Fisch, der beißt, wird sich womöglich auch nicht mehr befreien können. Weiterlesen

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Test: Notbeleuchtung für die Straße


Der Sommer ist vorbei: Jemand hat die Erdachse angeschubst, und nun wird es abends wieder früher dunkel. Eine gute Gelegenheit, etwas über Warnblitzleuchten fürs Auto zu schreiben! Ich bin nämlich ganz verliebt in diese Dinger. Weiterlesen

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