Nachbarschaftshilfe mit „Mobile Retter“


Die Nachbarin schaute besorgt auf ihr Handy: Der Sohn, mitte Vierzig, war schon den ganzen Tag nicht Online. Nun war es später Nachmittag, und sie kamen von einem etwas weiter entfernten Besuch wieder nach Hause. „Vielleicht sollten wir mal nach Michael sehen“, meinte die Mutter zu ihrem Mann. „Ist ja schon seltsam.“ Praktischerweise wohnte er in der gleichen Straße, nur schräg gegenüber, und die Eltern, die in unserem Haus Tür an Tür mit uns wohnten, hatten auch einen Schlüssel für des Sohnes Gehäuse.

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Grenzerfahrung


Da ging ’ne Menge rein!

Bisher fuhr ich einen uralten Fabia (15 Jahre) mit wenig Ausstattung, dafür aber vielen Kilometern. Mehr als 230 Tausend zeigte der Tacho des Klein- Kombis, und 150000 waren von mir. Aber ich habe das Auto „lieb gehabt“: Robust, sparsam im Verbrauch, und wenn kein Schnickschnack dran ist, kann auch keiner kaputt gehen. Klein, wendig, dennoch genug Platzangebot. Von der Breite her passte sogar eine Euro-Palette in den Kofferraum, und sie ragte nur wenig hinten raus! Doch jetzt bekam der Hobel seine Alterszipperlein: Ölverbrauch, zwei Roststellen, das Radlager brummelte …

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Amtshilfe im Wald


Es war bereits kurz vor Mitternacht. Draußen war das Wetter herbstlich-naßkalt mit Schauern. Ich stand in der Küche der Wache und überlegte, ob es noch Zeit sei, den letzten Joghurt wegzusnacken, oder mit Hinsicht auf meine Hosenweite das Rufen des Mokereiproduktes im Kühlschrank zu ignorieren und sich etwas hinzulegen. Während ich noch im Entscheidungsfindungsprozess war, klingelte mein DME mit einem Alarm fürs Löschfahrzeug, auf dem ich heute als Maschinist eingeteilt war: „Amtshilfe Polizei, Hundeführer freischleppen“ wurde von uns verlangt. Zielort war eine kleine Straße, die quer durch einen Wald führte, und nachdem unser Gruppenführer sich in der Leitstelle weiter informiert hatte, bekamen wir eine ungefähre Ortsangabe.

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Häusliche Gewalt


Eigentlich war ich gar nicht auf dem Versehrtentaxi eingeteilt. Wir hatten auf der Wache aber zur Zeit einen Praktikanten, und der aktuelle „Chef vonnet Auto“ wollte auf der Wache in Ruhe Unterricht mit ihm machen. Also vertrat ich ihn so lange auf der RedBox. Allerdings nahm ich mir als der ältere Kollege das Recht heraus, den Bomber fahren zu dürfen, und komplimentierte Stefan, der mit mir ausrücken sollte, auf den Beifahrersitz. „Bestimmen“ ist eben weniger luxuriös als „einfach hinterherlaufen“.

Prompt klingelten ein paar Minuten später die Pager: „Schulstraße 14, Hilferufe aus 2. OG. Pol kommt auch“, war die Meldung. „Da ist bestimmt Oma aus dem Bett gefallen“, mutmaßte ich. „Oder Opa sieht aufgrund seiner Medikation fremde Leute in der Bude“, entgegnete Stefan. Ich klemmte mich also hinter das Steuer, schaltete unsere Leuchtreklame an und wir warfen uns ins Verkehrsgetümmel.

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Wie viel Glück man haben kann


In der laufenden Schicht war ich mal wieder auf dem Versehrtentaxi eingeteilt. Nach einem Nachmittag mit den mittlerweile leider üblichen „De Luxe“- Taxifahrten für knapp 300€ (unter anderem begutachteten wir in der Nacht noch einen eingeschlafenen Arm…) saßen Sascha und ich vor dem Flimmerscreen und wurden vom Regisseur gerade an die Handlung des Abendfilmes herangeführt, als unsere Brüllwürfel zu einem Einsatz riefen. Auf dem Display stand zu lesen: „VU, PKW gegen E-Roller“, was den ersten richtigen Notfall in dieser Schicht versprach. Wir besetzten also den roten Patienten-Lieferwagen und fuhren mit blitzender Leuchtreklame zum Einsatzort.

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eine Freundin an die Verschwörungsreligion verloren


Es ist schon ewig her: Irgendwann Anfang der 90er lernten wir uns kennen. Sie war die Frau eines Kollegen, und wir verstanden uns total gut. Wir waren so „auf einer Wellenlänge“, dass sie mich sogar als ihren „Bruder“ bezeichnete. Doch schon damals hatte sie einige esotherische Spleens: So ging sie zum Beispiel dann und wann zu einer Wahrsagerin und empfahl mir Bücher über Traumdeutungen und „alternative Heilmethoden“, die allerdings wenig mit Medizin oder Naturheilkunde (was ja auch „Medizin“ ist) zu tun hatten.

Dann zog sie in die Schweiz.

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Gummiwurst


In unserem Beritt befindet sich auch ein Flussabschnitt, also gehört die Wasserrettung mit zu unserem Aufgabenbereich. Bisher hatte wir dafür einen an sich ungeeigneten Überlebensanzug. Vor einigen Monaten wurde hierfür jedoch die Ausrüstung geändert, nun hatten wir neben anderen Geräten auch einen Trockentauchanzug zur sogenannten Strömungsrettung bekommen. Hiermit muss man natürlich auch üben. Also fuhren wir mit unseren Feuerwehrtauchern ans Wasser an eine strömungsreiche Stelle, um uns hinter einem Wehr mal ordentlich die Wäsche durchspülen zu lassen.

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Du weißt, dass du Blaulicht- geschädigt bist, …


… wenn deine Klamotten des nachts griffbereit am Bett liegen.

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Unangenehmes Mahnmal


In der letzten Saison hatte ich mein Motorrad etwas vernachlässigt. Wobei: „etwas “ ist etwas untertrieben: Ich hatte den Hobel aus dem Winterlager geholt (also, im Frühjahr 2020…) und an die Straße vor meinem gemieteten Domizil abgestellt. Dort gibt es einen Parkstreifen parallel der Fahrbahn. Nun stand es da, unter einer Abdeckung geschützt, auf dem Parkstreifen und wartete auf einen Ausritt, der nicht kam, weil ich tausend andere Flausen im Kopf hatte.

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Programmvorstellung „Digital Audio Workstations“: „Musik! Zwo, drei …“


Als aufgewecktes Kind sucht man schon mal nach neuen Beschäftigungen. Ich meine, es ist ja nicht so, als hätte ich kaum Betätigungsfelder: Modellbau, Bagpipe, Schneidern, Magnet- und nach Fischen fischen, freiwillige Feuerwehr, ab und zu bloggen oder ein Video zu erstellen … Aber man möchte auch mal raus aus dem „täglichen Einerlei“.

„Männer werden nie erwachsen. Nur die Spielzeuge werden teurer“, sagt man ja. – Nun, vorab: in diesem Fall nicht … 😉

Wie erwähnt, fummle ich dann und wann auch Inhalte für „deine Röhre“ oder für Schulungen zusammen und lade sie hoch. Dabei habe ich mich häufig über die Unzulänglichkeiten in Bills „Movie maker“ geärgert, wenn es um die Vertonung ging: Das Programm arbeitet dabei sehr unpräzise, was die Synchronisierung angeht. Es ist nur das Einfügen von einer Tonspur möglich, und eine Bearbeitung (außer die Lautstärkenregelung und den Schnitt) ist nicht wirklich möglich. Kommentare UND Hintergrundmusik? – Nö. Geht nur über Zwischenspeichern und erneut reinladen. Zudem wollte ich eigene Hintergrundmusik für die Videos und Clips haben, da man es tunlichst unterlassen sollte, öffentlich mit fremder Musik zu prahlen: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, und man muss mit Konsequenzen rechnen. Aber, da war doch was … Gibt es nicht so Programme, um Musik auf dem Computer nicht nur zu bearbeiten, sondern sogar auch direkt zu machen?

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