Grundeln, die Zweite: Rezepte


Grundeln- leckere Plage

Grundeln- leckere Plage

Nachdem sich die kleine Grundel in fast allen größeren Fließgewässern breit gemacht hat, kommen vom Rhein gute Nachrichten: Unsere heimischen Raubfische haben sich auf den neuen Beutefisch langsam eingestellt, die Grundel scheint sich auf ihre bevorzugten Habitate (Steinpackungen an den Uferzonen) zurückzuziehen. Zander und Barsche sind gestopft mit den Schwarzmeer- Einwanderern. Trotzdem gibt es von dieser invasiven Art immer noch Massen in den Flüssen: Manch ein Grundangler rauft sich die Haare, wenn er kaum etwas anderes als Grundeln fängt! Zudem darf man die gefangenen Viecher aufgrund der Plage, die sie darstellen, nicht mehr ins Wasser zurücksetzen. Weiterlesen

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Neutralität im Dienst


Manchmal kann man im Job nicht so, wie man will. Neulich Nacht um drei zum Beispiel: „Atemnot“ hieß das Stichwort, und wir fuhren in eine eigentlich bodenständige Wohngegend. Die Mutter unseres Patienten empfing uns vor dem Haus und wies uns den Weg: „Treppe rauf, da sitzt er.“ Wir nahmen an, dass sie nun voraus gehen würde, aber nach dem Betreten der Wohnung bog sie in einen Nebenraum ab, um dort irgendetwas zu kramen. „Sagten Sie eben: Die Treppe rauf?“, fragte unser Arzt. „Jaja, da oben. Gehen Sie ruhig.“ Also, wenn mein Sohn wirklich Atemnot hätte, würde ich mich doch zumindest vor dem Zimmer aufhalten, um eventuelle Fragen beantworten zu können?! Weiterlesen

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Terror- Samariter


2016-03-26 08.46.51-bDie RTW- Klingeldinger am Gürtel taten ihren Job: Klingeln, wenn ein Einsatz anliegt. Auf dem Display las ich, dass an einer Straßenbahn- Haltestelle eine „HP“ (hilflose Person) auf uns warten würde. Oft ist diese Abkürzung eine Umschreibung für einen Betrunkenen, der aufgrund fortgeschrittenen konsums vergorener Produkte nicht mehr in der Lage ist, am Fußgängerverkehr teilzunehmen. Kollege und ich fuhren also mit unserem Versehrtentaxi los. Weiterlesen

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Die DashCam auf dem Armaturenbrett: Spionage oder Beweismittel?


— Vorweg: Ich bin kein Anwalt. Die folgenden etwa 9 Seiten geben nur meine Auffassung wieder, die ich mir nach dem Lesen der erwähnten Urteile und deren Begründungen gebildet habe. Daher ist dieser Artikel keine Rechtsberatung. Stand der Recherche ist der 25.06.2016. In Klammern stehende Nummern bezeichnen die am Ende des Artikels verlinkten Urteile. —

Und für alle, die keinen Bock haben, die kommenden drölfzig Seiten zu lesen: Am Ende gibt es eine Zusammenfassung in 7 Stichpunkten, in denen ihr lesen könnt, wie ich die Sache nun für mich bewerte.


2016-06-26 16.43.35Dashcams kommen in Mode: Mit den kleinen Kameras in der Windschutzscheibe oder am Helm wird der vorwärtige Verkehr aufgezeichnet. Das Motiv hierzu ist entweder, dass der Fahrer später zeigen möchte, was für ein toller Hengst er im Auto, auf dem Motorrad oder Fahrrad ist (Youtube ist voll von rasenden Mopedpiloten und halsbrecherischen Bergrunter- Fahrern [neudeutsch: „Downhill“]), oder um im Falle eines Unfalles ein beweiskräftiges Video zu haben, um sich vor einem drohenden, möglicherweise ungerechtfertigten Schuldspruch zu schützen. Hierzu muss man sich jedoch nicht einmal eine teure Kamera kaufen: Es gibt eine kostenlose App fürs Streichelhandy, was genau diese Funktion erfüllt! Mit der App „daily Roads“ wird die Fahrt in kurzen Videos aufgenommen, wie es auch eine Dashcam tut.

Aber ist das überhaupt legal? Handelt es sich doch um „heimliche“ Aufnahmen von öffentlichen Bereichen. Und ist so ein Video, wenn es denn von zweifelhafter Legalität ist, überhaupt als Beweismittel geeignet? Bei „Criminal Intend“ und anderen Serien kloppen die Anwälte sich schließlich auch in jeder Folge mit den Ermittlern darum, ob „das überhaupt erlaubt“ sei, Beweise auf die eine oder andere Art zu beschaffen. Weiterlesen

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Tipps: Wetter für Gassigeher und Blümchenschützer


Immer wieder ziehen Unwetter oder markante Wetterlagen übers Land. In der Wettervorhersage der großen TV- Sender und Radiostationen hört man dabei zwar Warnungen vor Starkregen, möglichen Gewittern oder Schneefällen, aber diese Meldungen betreffen oft große Landstriche oder ganze Bundesländer. Doch wie bekomme ich möglichst genaue Informationen, die mich rechtzeitig warnen, wenn bei mir „Land unter“ zu erwarten ist? Weiterlesen

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Kein Sternekoch


Der Notruf erreichte die Leitstelle von einem Bewohner, dessen Wohnzimmereinrichtung gerade betropft wurde: „In der Wohnung über mir läuft das Wasser, und das kommt hier durch die Decke. Da müssen Sie mal schauen!“ So, wie es sich anhörte, versprach der Einsatz für meine Kollegen einige Arbeit. Sie rückten nach der Alarmierung also mit dem Löschfahrzeug ohne Blaulicht ab, in der Erwartung, zum Beispiel ein defektes Rohr abdichten und eine Wohnung aussaugen zu müssen. Es gestaltete sich dann aber etwas komplizierter. Weiterlesen

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Fundstück: „Andere Menschen sind doch egal.“


Bei „Hermione Rescue“ habe ich diesen

Artikel

gefunden, der mal wieder eindrücklich zeigt, wie wenig die Leute bereit sind, sich für andere Menschen in ihrem gewohnten Alltagsablauf stören zu lassen.

Eine Unverschämtheit – und ein Beispiel, warum immer mehr Kollegen Bedenken haben, auch mal in völlig alltäglichen Situationen womöglich angegriffen zu werden.

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