Lesetipp: Wer kommt, wenn man die „112“ anruft? – in den meisten Wohnorten freiwillige Kräfte!


Auch in meiner Heimatgemeinde mit etwa 18500 Einwohnern habe ich schon mehrfach Bürger enttäuschen müssen, wenn sie fragten: „Wie viele Leute arbeiten hier eigentlich bei der Feuerwehr?“ Erstaunt mussten sie dann hören, dass wir trotz etwa 150 Einsätzen jährlich und 10 Einsatzfahrzeugen  keinen einzigen hauptamtlichen Feuerlöscher beschäftigen – alle etwa 65 Mitglieder der Einsatzabteilung bewältigen die Notfälle ehrenamtlich! Und dabei ist „meine“ Feuerwehr noch nicht einmal die Meistbeschäftigte. Weiterlesen

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Hat es bei euch schon mal gebrannt?


Als ich vom „Spülmaschinen- Gate“ meinen Kollegen und auf Twitter erzählt habe, bekam ich einige interessante Reaktionen. Jemand meinte zum Beispiel, ich würde solche Vorfälle scheinbar anziehen. Ein anderer, dass es bei ihm überhaupt noch nie so einen Zwischenfall gegeben hätte. Und ich dachte immer, bei mir sei alles durchschnittlich … Weiterlesen

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Zwei mal Glück gehabt


Nach dem Abendessen zu Hause meinte meine lebensbereichernde Menschin: „So, nun noch ein Bad, und dann vor dem Fernseher etwas entspannen. Machst du die Küche fertig?“ Das ist meist der Deal bei uns: Der eine kocht, der andere räumt die Küche auf. Und sie hatte heute gekocht. Ich beschickte also die Spülmaschine und schaltete sie ein. Das Zubehör des Pseud- Thermomuxx, in dem wir heute das Essen konstruiert hatten, spülte ich per Hand, während Mausi sich das Bad bereitete. Anschließend ließ sie sich zu Wasser, während ich schon mal den Flachbildschirm anwärmte. Weiterlesen

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Du weißt, dass du Blaulicht- geschädigt bist, …


… wenn du bei jeder zufälligen Passantenansammlung von mehr als drei Personen wissen willst, ob dort nicht vielleicht etwas passiert ist, bei dem du helfen kannst.

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Und dann war da noch …


… die kurzfristige Erkrankung eines Kollegen:

Ich saß morgens in der Telefonzentrale der Wache. Die Besatzung des Pflasterlasters versuchte noch, sich etwas von der stressigen Nacht zu erholen, als der Alarmdrucker summte: Ein Rettungseinsatz. Einen Moment später ging auch schon die Tür des RTW-Ruheraumes auf. Doch während der eine Kollege die Treppe hinab zur Fahrzeughalle lief, kam der zweite Kollege zu mir gelaufen und drückte mir seinen Piepser mit den Worten in die Hand: „Übernimm mal bitte. Ich gehe kotzen.“ – Sprach es und sprintete weiter in Richtung Toilette! Ich rückte also in blauen Klamotten mit dem AOK-Taxi aus, den „Personalwechsel“ kasperte er dann danach mit dem Wachführer ab, der für Ersatz sorgen musste. Mit einer solchen Ansage wurde ich auch noch nicht losgeschickt!

Über Nacht hatte sich wohl ein Magen- Darm- Virus bei dem Kollegen häuslich eingerichtet. So schnell wechselt man manchmal im Dienst die Position. Unser Job erfordert eben ein gewisses Maß an Flexibilität. 😉

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Respekt unter Kollegen


Wir hatten gerade einen Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses übergeben und ich machte mich daran, das Einsatzprotokoll an dem Drucker neben den PC- Arbeitsplätzen der Räumlichkeit auszudrucken. Dort standen neben dem Drucker auch drei Bildschirmarbeitsplätze, an denen zum Beispiel Ärzte ihre Berichte tippen konnten. Weiterlesen

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Eine neue „Hurra!“- Tüte


Der Feuerwehrmann und sein Helm. Manchmal eine lebenslange Beziehung. Bei den Einsätzen bekommt er seine Spuren ab, die einige Kameraden wie Trophäen bewundern. Doch mal im Ernst: Die meisten Kratzer entstehen gar nicht bei heroischer Brandbekämpfung unter Einsatz des Lebens, sondern eher durch die unpflegliche Behandlung und der Angewohnheit, ihn kopfüber auf dem Boden abzulegen oder irgendwo runter fallen zu lassen. Den Schmutz am Helm, der womöglich tatsächlich von Einsätzen zurückbleibt, kann man abputzen. Auch, wenn einige Kollegen es anders behaupten: „Den kriegste nicht mehr sauber. Der ist so.“ – Von wegen! Mit etwas „gutem Willen“ habe ich bisher fast jeden Helm von Leuten, die mich mit einer derartigen Aussage herausgefordert hatten, wieder „schick gemacht“! Selbst Kunststofftropfen konnten mich nicht aufhalten. Weiterlesen

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