Und dann war da noch…

…das Bernsteinzimmer: Auf der ganzen Welt wird danach gesucht- ich habe es gefunden!

Die Wohnungstür hat selbst auf der Aussenseite einen dicken gelben Rand im oberen Bereich, drinnen braucht man auch bei strahlendem Sonnenschein Licht, das müde auf das Lametta vom letzten (oder vorletzten?) Weihnachten funzelt, welches noch auf dem staubigen Teppich liegt. Zwischen dem ganzen, mühsam in Jahrzehnten aufgedampften Nikotin an Wänden und Möbeln sitzt eine ältere – äh – Dame, die (wer hätte das gedacht?) über heftige Atemnot klagt. Bei etwa 27 Grad im Schatten, geschlossenem Fenster und 90% Luftfeuchtigkeit erklärt sie mir, dass sie die Heizung ja schon heruntergedreht hätte.

Mal im Ernst: Ist es denn so schwer zu begreifen, dass beschriebene Umgebung bei Atemnot eventuell etwas ungünstig ist? Manche Menschen denken anscheinend nur von der Tapete bis zur Wand. Und bleiben dann in der Nikotinschicht auch noch stecken.

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Firefighter, Kittyowner, Bagpipeplayer. Querulant. Manchmal bissig, aber im Großen und Ganzen handzahm. Die Themen hier: Feuerwehr - Rettungsdienst - Alltag .
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2 Antworten zu Und dann war da noch…

  1. rettungsdienstblog schreibt:

    Ich sage den Leuten dann immer geradeheraus, dass die Atemnot bei der Luft auch kein Wunder ist und ich jetzt zwei Fenster öffne (wg. dem Durchzug), weil man ja sonst dort nicht arbeiten kann. Dann gibt es immer ganz erschrockene Blicke….^^

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