Beachvolleyball auf der Birne

Karneval. Begründung für Fremdknutschen, wildes Komasaufen und flache Reden. Eigentlich überhaupt nichts für mich. Aber da gibt es ja auch noch den Umzug, und in vielen Städten wird hierfür den Schaulustigen ein Deputat für die Wagenbauer abgenötigt. So auch bei uns. Und da der Karnevalsverein meiner kleinen Gemeinde für die paar Mitglieder an diesem Tag mehr als genug zu tun hat, übernimmt die örtliche Freiwillige Feuerwehr die Zutritts- Bettelei. Und da komme auch ich mit ins Boot: Wenn es mein Dienstplan erlaubt, stelle ich mich bei Schietwetter mit den Kameraden an die Zugangsstraßen zur Innenstadt und verkaufe die Marken, dessen Erlös den Wagenbauern zu gute kommt. Und anschließend machen wir immer mit den Familien ein “gemütliches Beisammensein” im Feuerwehrhaus. Weiterlesen

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Brrritzzz!

Bei der Feuerwehr heult heute nur noch selten ein Teller auf einem Hausdach, wenn sie gebraucht wird. Meistens haben die Mitglieder einen sogenannten “DME”, einen digitalen Meldeempfänger, der auf wundersame Weise immer weiß, wann Hilfe gebraucht wird, und dann piepst. Weiterlesen

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Ich brauche einen Buchtitel…

Das Projekt “Analog- Blog”, sprich: Mein Buch, nimmt konkretere Formen an. Das Manuskript ist fast fertig. Ich habe auch eine Lektorin eines Verlages gefunden, die sich für die Geschichten interessiert. Wenn ich mit ihr und ihren Vorstellungen  zusammenfinde, tut es mir natürlich Leid, die Angebote für ein “Gegenlesen”, die ich bereits habe, ausschlagen zu müssen. Aber die Gelegenheit kann man natürlich nicht so einfach an sich vorüberziehen lassen und nett hinterherwinken! Kommen wir nicht auf einen Nenner, werde ich auf die Angebote aber wieder zurückkommen.

Jetzt brauche ich aber nicht nur einen Verlag, sondern vor allem erst mal einen Titel für das Druckwerk. Denn der Blogtitel ist ja eigentlich nicht Aussagekräftig genug: Fürs Buch brauche ich einen Titel, der kurz und prägnant einen Vorgeschmack auf das gibt, was den Leser zwischen dem Deckblatt und der Reklame für Neuerscheinungen so erwartet.
Ich dachte da so an einen Titel wie “Einsatz Dammstraße: Akuter Wahnsinn” oder ähnliches, weil das Wort “Einsatz” schon mal auf Rettungsdienst/Feuerwehr hinweist und der Begriff “Wahnsinn” auf die teilweise recht krausen Geschichten einstimmt. (Kann natürlich auch sein, dass ich mir von einem Profi sagen lassen muss, dass das ja so überhaupt nicht funktioniert…)
Weitere Vorschläge vielleicht aus meiner Leserschaft?

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Gynäkologischer Notfall. Oder auch nicht.

Nachts um halb drei krakehlte der Melder los: “Gyn. NF, Dingensstr. , Pat. im 7. Monat” . Na, hoffentlich keine Fehlgeburt! Weiterlesen

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Inside out

Ich dachte, es sei eine gute Idee. Weil ich ja ” ‘nen Harten” bin. Und Betäubung ist ja eh’ nur was für Luschies.

Dachte ich.

Angefangen hat es damit, dass mir morgens fast immer übel war. Der Zustand verschlimmerte sich, so dass ich irgendwann sogar tagsüber aus unerfindlichen Gründen Brechreiz bekam: Egal, ob vor, nach oder während dem Essen, egal, was oder wieviel ich aß, irgendwie war mir immer übel. Da ich mir ziemlich sicher war, nicht schwanger zu sein, beschloss ich irgendwann, den Medizinmann zu fragen. Weiterlesen

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Und dann war da noch…

…der Kollege, der uns eine klassische Slapstick- Einlage gab:

Wir renovierten die Telefonzentrale unserer Wache: Die Wände und die Decke sollten gestrichen werden. Dazu mussten natürlich auch die Einrichtungsgegenstände raus, soweit es ging. Die Kollegen bereiteten schon mal das Streichen der Decke vor, während der nämliche Beamte das 70cm- Röhren- Fernsehmonster auf seine Arme wuchtete. Er machte zwei Schritte rückwärts, um die Kabel hinter dem Tisch herauszuziehen- und trat mit seinen Halbschuhen in den Eimer mit Wandfarbe, der mitten im Raum schon auf seinen Einsatz wartete! Während wir uns fast naß machten vor Lachen, stand er nun da, konnte den Eimer nicht sehen, weil er ja den dicken Röhrenfernseher im Arm hatte, und bekam aufgrund des TV- Gewichtes auch nicht so einfach den Fuß wieder über die Eimerkante! Wir brachen zusammen, während er den Eimer erst mal drei Schritte mit sich zog, wobei natürlich reichlich Farbe an seinem Hosenbein hochspritzte und so einiges auf den Boden pülscherte. Nach ein paar Momenten, kurz, bevor uns das Zwerchfell und ihm der Kragen platzte, fingen sich zwei der Kollegen so weit, dass sie ihm den TV- Apparat abnehmen konnten. Die Putzerei konnte beginnen.

Nun ja: Die Farbe war zumindest gut durchgemischt!

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Lautstärkebegrenzung für Martinhörner?

Über sichere-einsatzfahrt.de stolperte ich über folgende Petition zur Lautstärkenbegrenzung von Martinhörnern:

Petition: Zulassung zum Straßenverkehr – Lautstärkenbegrenzung für Einsatzfahrzeuge in der Nacht vom 30.12.2011

Petitionsdetails
 Zeigt einen kleinen grünen Kreis und weist auf neue Mitzeichnungen hin
Weiland, Martin 22.02.2012 in der Mitzeichnung

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, § 55 Abs. 3 StVZO wie folgt zu ergänzen:

Zur Begrenzung der Lautstärke gilt Abs. 2 S. 2 bis 3. In der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr gilt in entsprechender Anwednung eine Begrenzung auf 80dB (A).

Begründung

Die gesundheitliche Schädigung durch Schallzeichen (Martinhörner) von Einsatzfahrzeugen darf nicht länger hingenommen werden. Der Gesetzgeber ist dringend aufgefordert, die längst überfällige gesetzliche Änderung herbeizuführen.

Die vorgeschlagene Begrenzung der Lautstärke auf 105 dB (A) tagsüber und 80 db (A) nachts, jeweils gemessen in 7 m Entfernung, sichert ausreichend die Durchsetzung der Vorfahrt für Einsatzfahrzeuge.

Unter Abwägung der Rechtsgüter ist es nicht vertretbar, dass Einsatzfahrzegue die Gesundheit von Menschen erheblich schädigen.

————-Ende Petitionstext————–

(Link zum Original dieser Kopie: Petition von Martin Weiland )

(Der Rechtschreibfehler ist vom Petent)

Meine erste Reaktion darauf war: Dann kaufen wir eben Hörner von Fiamm, denn mit “Martinhorn” ist ja wohl das Produkt der “Deutschen Signalinstrumenten- Fabrik B. Martin” gemeint. Weiterlesen

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